Filmtipps

Persönliche Filmtipps aus dem Casa-Team

Die meisten Texte, die Sie auf unserer Seite zu unseren Veranstaltungen und Filmen finden, stammen aus den Presseheften der Filmverleiher.

Sie beschreiben den Inhalt der Filme, weisen auf Preise und Auszeichnungen hin und liefern Informationen zu den Hintergründen und Inhalten.

Aber das reicht uns nicht: Wir wollen unserem Publikum künftig einen Einblick geben in unsere Programmarbeit – warum zeigen wir diesen Film? Warum machen wir diese Veranstaltung? Oft ist der Grund, dass jemand aus unserem Team einen Film auf einem Festival oder einer Verleih-Veranstaltung gesehen hat, dass er ein Fan eines Schauspielers, einer Regisseurin ist oder an einer Thematik besonders interessiert. Sehr oft sind nicht die Filme, die das meiste Publikum versprechen die, die wir auswählen. Und manche Filme sind auch bei uns im Team umstritten.

Für die Filme und Veranstaltungen, die uns aus irgendeinem Grund besonders wichtig sind, gibt es an dieser Stelle persönliche Empfehlungen aus unserem Team – und vielleicht auch mal Pro und Contra!

Ältere Filmtipps finden Sie im Filmtipp-Archiv.

TV- und Mediatheken-Tipps vom 25. Februar bis 3. März 2021

Zusammengestellt von Rainer Mesch (Casa-Akademie) und mit Zitaten aus den Kurzkritiken von filmdienst.de!

Weitere Film-Highlights für diese Woche: Berlinale-Filmreihe auf ARTE (17. bis 25. Februar)


Nocturnal Animals

von Tom Ford, USA 2016
Freitag, 26. Februar 2021, 22:25 Uhr, 3Sat

Ein komplexer Thriller, ausgezeichnet mit dem „Großen Preis“ beim Filmfestival in Venedig.

„Eine Galeriebesitzerin, die sich in der aseptischen High Society von Los Angeles etabliert hat, erhält ein Romanmanuskript ihres Ex-Manns, das von einem Menschen erzählt, der in die Fänge eines mörderischen Trios gerät und Frau und Tochter verliert. Die Leserin versteht das Szenario voller Gewalt bald als Rachefantasie, kann sich deren Sog aber dennoch nicht entziehen. Der kunstvoll inszenierte, exzellent gespielte Thriller wechselt zwischen filmischer Wirklichkeit und der Erzählung des Romans und hält durch eingestreute Rückblicke die Interpretation reizvoll in der Schwebe. Eindrücklich warnt der Film dabei vor dem Verlust von Empfindungen.“


System Error

von Florian Opitz, Deutschland 2018
Samstag, 27. Februar 2021, 21:45 Uhr, Phoenix

Höchst informative Doku, die wir kurz vor der zweiten Schließung noch in unserer #FilmsForFuture-Reihe gezeigt haben.

„Der Glaube, dass die Weltwirtschaft ohne Wachstum nicht funktionieren könne, gilt vielen als eine Art Naturgesetz. Weltweit werden Wissenschaftler, Manager, Rinderzüchter und Berater nicht müde, die Verbindung von Kapitalismus, Globalisierung und Wirtschaftswachstum als Basis von Fortschritt und Humanität zu erklären. Doch Umweltzerstörung, Finanzkrisen und die wachsende soziale Kluft sprechen eine andere Sprache. Das mit prägnanten Zitaten von Karl Marx flankierte dokumentarische Essay legt die mentalen Fundamente des Glaubens an die Selbstheilungskräfte des Marktes frei und stellt dem alternative Überlegungen einer politischen Ökonomie entgegen. Eine bemerkenswert analytische Bestandsaufnahme der Grundlagen der gegenwärtigen Wirtschaftsphilosophie.“


Den Menschen so fern

von David Oelhoffen, Frankreich 2014
Samstag, 27. Februar 2021, 23:00 Uhr, 3Sat

Dramatischer „Western“ frei nach Albert Camus mit Viggo Mortensen und Reda Kateb.

„Ein französischer Lehrer im Atlas-Gebirge gerät 1954 bei Ausbruch des Algerien-Kriegs zwischen die Fronten. Widerwillig übernimmt er den Auftrag, einen Algerier, der einen Verwandten getötet hat, in die nächste Stadt zu bringen. Der gefährliche Weg bringt die Männer einander jedoch näher und lässt sie allmählich Verständnis füreinander entwickeln. Das ruhig erzählte, eindrucksvoll gespielte Drama entwickelt eine Erzählung von Albert Camus schlüssig zur exemplarischen Geschichte einer Verständigung über nationale und religiöse Grenzen hinweg. Die versöhnliche Botschaft wird konsequent aus den Charakteren entwickelt und in visuell teilweise überwältigende Bilder eingebunden.“


Eine Familie

von Pernille Fischer Christensen, Dänemark 2010
Sonntag, 28. Februar 2021, 2:00 Uhr (d.h. Montag), ARD

Ein Paradebeispiel für authentisches skandinavisches Kino.

„Eine Galeristin aus wohlhabender Familie plant, mit ihrem Freund nach New York zu ziehen. Als bei ihrem Vater ein Hirntumor diagnostiziert wird und klar ist, dass er bald sterben wird, entscheidet sie sich zu bleiben. Auf Wunsch des Patriarchen soll sie die traditionsreiche Bäckerei der Familie übernehmen, doch dafür müsste sie ihre eigenen Ambitionen opfern. Die Trauer um den geliebten Vater, der Druck, ihn nicht zu enttäuschen, und der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben stürzen sie in eine Krise. Sensibles Familiendrama, das durch eine präzise Kameraarbeit eine große Nähe zu seinen gut besetzten Figuren herstellt und vielstimmig die Sonnen- und Schattenseiten des sozialen Modells Familie abtastet.“


Kriegerin

von David Wendt, Deutschland 2011
Montag, 1. März 2021, 0:30 Uhr (d.h. Dienstag), ZDF

Mutiges politisches deutsches Kino über die „rechte Szene“.

„Eine junge Frau aus Mecklenburg schlägt und tritt sich als Neo-Nazi durch ihr tristes Dasein, bis ein Mädchen aus „besseren“ Kreisen in ihre Kameradschaft drängt und ein jugendlicher Flüchtling aus Afghanistan ihre Wege kreuzt. Der spannend und intensiv erzählte, gut recherchierte Debütfilm zeichnet abseits von Klischees ein authentisches Bild des braunen Milieus in Ostdeutschland und lässt sich mutig auf die Binnensicht seiner Figuren ein.“


Wir Monster

von Sebastian Ko, Deutschland 2014
Mittwoch, 3. März 2021, 23:15 Uhr, 3Sat

Junges deutsches Kino über familiäre Abgründe.

„Als sich ein Ehepaar trennt und beide Ex-Partner neue Beziehungen eingehen, trifft das ihre Tochter besonders hart. Das pubertierende Mädchen lässt sich in einem Streit mit seiner Freundin zu einer Gewalttat hinreißen, die es seinen Eltern eingesteht. Diese bemühen sich, die Tat zu vertuschen, um ihre Tochter zu schützen, und schrecken dabei nicht von der Bezichtigung Unschuldiger zurück. Ein nahegehendes, klug dramatisiertes Familiendrama, in dem die suggestive Bildgestaltung sowie ein überzeugend aufspielendes Darsteller-Ensemble ein bigottes Familien-Konstrukt dekonstruieren.“


Perfect Sense

von David Mackenzie, Deutschland/Großbritannien/Schweden/Dänemark/Irland 2011
Mittwoch, 3. März 2021, 20:15 Uhr, Arte

Ein weiterer sehenswerter „Virus-Film“ – nicht ganz so pessimistisch wie ‚Contagion‘.

„Eine unbekannte Seuche raubt den Menschen auf der ganzen Erde nach und nach ihre Sinneswahrnehmungen. Während sich die Katastrophe anbahnt, finden in Glasgow eine Epidemiologin und ein Gourmet-Koch zueinander, die mit den chaotischen Begleiterscheinungen der Krankheit umzugehen versuchen. Ein elegisch temperiertes Drama, das durch sinnlich-melancholische Bilder in warmen Sepia-Tönen in Bann schlägt und mit einer Fülle an Einsichten und Reflexionen aufwartet, die eine große Spannweite menschlicher Empfindungen und Verhaltensweisen ausloten. Die souveräne Inszenierung und die beiden Hauptdarsteller halten die stilvoll überkonstruierte Parabel im Lot.“

24. Februar 2021


TV- und Mediatheken-Tipps vom 18. bis 24. Februar 2021

Zusammengestellt von Rainer Mesch (Casa-Akademie) und mit Zitaten aus den Kurzkritiken von filmdienst.de!

Weitere Film-Highlights für diese Woche: Berlinale-Filmreihe auf ARTE (17. bis 25. Februar)


Helle Nächte

von Thomas Arslan, Deutschland/Norwegen 2017
Donnerstag, 18. Februar 2021, 23:55 Uhr, RBB – bis 26.2. in der ARD-Mediathek

Deutsches Kino der „Berliner Schule“ – Silberner Bär für Georg Friedrich bei der Berlinale.

„Ein verschlossener Eigenbrötler gerät in eine Krise, als er erkennen muss, dass er nicht jedes Geschehen steuern kann. Um sich seinem 14-jährigen Sohn, der bei der Ex-Frau aufwächst, anzunähern, reist er mit ihm zur Beerdigung seines eigenen Vaters nach Norwegen. Eine beklemmende Vater-Sohn-Geschichte, mittels prägnanter, kontrastreicher Ellipsen als existenzialistisches Road Movie gestaltet. Hinter der zurückhaltend eingesetzten Symbolik offenbaren sich subtil die Gefühlswelten der beiden glänzend gespielten Protagonisten, deren Bereitschaft zum gegenseitigen Kontakt mehr und mehr von destruktiven Gefühlen aufgezehrt wird.“


Nico, 1988

von Susanna Nicchiarelli, Italien/Belgien 2017
Freitag, 19. Februar 2021, 22:45 Uhr, Arte – bis 20.3. in der Arte-Mediathek

Schwermütiges Musikerinnen-Biopic mit einer famosen Darstellung von Trine Dyrholm.

„Ambitionierter Versuch einer Rekonstruktion der letzten Karrierestationen der deutschen Sängerin Christa Päffgen (1938-1988), die in den späten 1950er-Jahren als Fotomodell, Warhol-Muse und unter dem Künstlernamen Nico auch als Sängerin der Kultband The Velvet Underground international reüssierte. Der Glamour ihrer Anfänge überlagerte spätere Versuche mit einer anspruchsvolleren Musik. Schwer drogenabhängig und von allerlei Mythen umgeben, verwandelte sich die Künstlerin in eine kultisch verehrte, aber unnahbare Priesterin der Dunkelheit. Der in der Hauptrolle kraftvoll und überzeugend gespielte Film interpretiert dies nicht als Niedergang, sondern als eine Art emanzipatorischer Selbstfindung.“


Hail, Caesar !

von Joel Coen, USA/Großbritannien 2016
Samstag, 20. Februar 2021, 20:15 Uhr, Arte

Starbesetzter Coen-Streich (u.a. mit George Clooney, Ralph Fiennes, Scarlett Johansson, Frances McDormand und Tilda Swinton), eine Hommage an das US-Kino der 50er Jahre.

„Ein leitender Hollywood-Manager ist Anfang der 1950er-Jahre vor allem als Troubleshooter tätig, um Unheil von seinem Studio abzuwenden. Als der Hauptdarsteller eines prestige-trächtigen Sandalenfilms mit religiösen Anklängen entführt wird, muss er das Problem lösen, bevor die Klatschreporter davon Wind bekommen. Ein mit virtuoser Eleganz und großer Leichtigkeit zwischen Persiflage und Hommage pendelnder Film über die Goldene Ära Hollywoods. Das vergnügliche Schwelgen in Studiokulissen, die kongeniale Besetzung sowie die perfekte Nachbildung klassischer Hollywood-Standards geben der mäandernden Geschichte einen betörenden Widerschein, hinter deren schillernder Oberfläche durchaus auch gesellschafts- und kulturpolitische Missstände aufleuchten.“


Cronofobia

von Francesco Rizzi, Schweiz 2018
Samstag, 20. Februar 2021, 21:50 Uhr, Arte

Gewinner des Max-Ophüls-Festivals für die beste Regie und das beste Drehbuch.

„Ein wurzelloser Einzelgänger beobachtet nachts eine Frau, die schwer unter einem kürzlichen Verlust leidet. Als sie eines Tages in das Auto ihres Verfolgers steigt und ihn sukzessive in ihr Leben einführt, entwickelt sich in schweigendem Einvernehmen eine Form von Vertrautheit zwischen den beiden vereinsamten Menschen. Eine fragmentarische, vielschichtig aufgebaute Studie tiefer Verlorenheit, in der sich aus sorgfältig komponierten Einstellungen und einer kongenialen Bildsprache eine bemerkenswerte Intensität entwickelt. Unter Verzicht auf übermäßige Erklärungen zeigt der Film über die allmähliche Annäherung einen schlüssigen Weg aus den beiderseitigen Traumata auf.“


Land des Honigs

von Ljubomir Stefanov, Nordmazedonien 2019
Mittwoch, 22. Februar 2021, 22.30 Uhr, 3Sat – bis 23.3. in der 3Sat-Mediathek

Oscarnominierte Doku, die wir gerne in unserer Agenda 21-Kinoreihe gezeigt hätten.

„Beobachtender Dokumentarfilm über das archaische Leben der letzten Wildimkerin Nordmazedoniens, die zusammen mit ihrer 86-jährigen Mutter alleine in einem verlassenen Bergdorf lebt. Der Zuzug einer türkischen Großfamilie mitsamt 150 Kühen stellt ihre naturverbundene Lebensweise dann auf eine harte Probe. Ein visuell atemberaubender Dokumentarfilm mit einer einprägsamen Protagonistin, der sanfte Kapitalismuskritik übt und zugleich an ein harmonisch-humanistisches Miteinander zwischen Mensch, Tier und Natur appelliert.“


Nach dem Urteil

von Xavier Legrand, Frankreich 2017
Mittwoch, 24. Februar 2021, 23.15 Uhr, 3Sat

Intensives Sorgerechtsdrama, mehrfach Cesar-prämiert und auf vielen Festivals gezeigt.

„Ein geschiedener Vater erstreitet vor dem Familiengericht das Recht, seinen elfjährigen Sohn jedes zweite Wochenende sehen zu dürfen. Doch aufgrund der Gewalttätigkeit des Mannes ist der Junge so sehr verschreckt, dass die Wochenenden für ihn zur Tortur werden. Noch schlimmer kommt es, weil der Vater seine geschiedene Frau noch immer liebt und sie zurückhaben will – notfalls mit Waffengewalt. Eine spannende und beklemmende Mischung aus Drama und Thriller, die zunächst fast dokumentarisch die Verhandlung vor dem Familiengericht zeigt, um dann die erschreckenden Folgen des Urteils zu beschreiben. Der beeindruckend gespielte Film ist schonungslos in seiner Darstellung psychischer wie physischer Gewalt, enthält aber durchaus Momente der Hoffnung.“

18. Februar 2021


Berlinale-Filmreihe auf ARTE (17. bis 25. Februar)

Berlinale-Poster 2021Die Berlinale ist ein fester Programmpunkt im Kinojahr und meist die einizige Zeit in der das Casa-Büro zwei Wochen lang komplett verwaist ist. Während das international renommierte Festival letztes Jahr gerade noch stattfinden konnte, kann sie dieses Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden. Trotzdem: Die Wettbewerbsfilme stehen fest und Fachbesucher*innen kommen Anfang März zumindest digital in den Genuss einiger vielversprechender Filme. Für Juni ist dann auch ein kleineres Publikumsfestival vor Ort geplant. Wer trotz allem im tristen Februar schon ein bisschen Berlinale-Luft schnuppern möchte, sollte diese spezielle Filmreihe wahrnehmen: Unter dem Motto „Best of Berlinale“ zeigt ARTE vom 17. bis 25. Februar sieben Highlight-Filme aus vergangenen Berlinale-Jahrgängen, von denen einige auch in der Arte-Mediathek verfügbar sein werden.

Trailer „Best of Berlinale“

Programm:

Mittwoch, 17. Februar 2021, 20:15 Uhr
Mit Siebzehn

Sensibles Coming-of-Age-Kino von einem Meister der französischen Erzählkunst.

Mittwoch, 17. Februar 2021, 23:00 Uhr
Die Erbinnen

Mehrfach ausgezeichnetes Melodram (u.a. Silberner Bär für die Hauptdarstellerin Ana Brun) aus einem uns weitgehend unbekannten südamerikanischen Filmland.

Donnerstag, 18. Februar 2021, 02:20 Uhr
Remainder

Sonntag, 21. Februar 2021, 20:15 Uhr
There Will Be Blood (bis 27. Februar in der Mediathek)

Kraftvolles und oscarprämiertes US-Kino (bester Hauptdarsteller, bester Kamera) mit einem herausragenden Daniel Day-Lewis.

Mittwoch, 24. Februar 2021, 20:15 Uhr
Alles was kommt (bis 2. März in der Mediathek)

Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:50 Uhr
Ein Leben für den Film – Lotte Eisner (Doku, bis 25. März in der Mediathek)

Mittwoch, 24. Februar 2021, 22:50 Uhr
O Beautiful Night (bis 25. März in der Mediathek)

Berlinale-gefeierter Debutfilm, den wir in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt haben.

Donnerstag, 25. Februar 2021, 23:55 Uhr
Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot (bis 3. März in der Mediathek)

16. Februar 2021 Tagged |


Aktuell in den Mediatheken

Das Kinoerlebnis ist unersetzlich, aber wenn ihr auf der Suche nach guten Filmen für das Heimkino seid, dann findet ihr hier unsere Empfehlungen aus den Mediatheken:


Helle Nächte

von Thomas Arslan, Deutschland/Norwegen 2017 – bis 26.2. in der ARD-Mediathek

Deutsches Kino der „Berliner Schule“ – Silberner Bär für Georg Friedrich bei der Berlinale.


Mrs. Fang

von Wang Bing, Frankreich/VR China/Deutschland 2017 – bis 27.2. in der Arte-Mediathek

Aktuelles (dokumentarisches) chinesisches Kino, Hauptpreis des Festivals in Locarno 2017.


There Will Be Blood

von Paul Thomas Anderson, USA 2007 – bis 27.2. in der Arte-Mediathek

Kraftvolles und oscarprämiertes US-Kino (bester Hauptdarsteller, bester Kamera) mit einem herausragenden Daniel Day-Lewis.


Weit

von Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser, Deutschland 2017 – bis 28.2. in der Arte-Mediathek

Sympathischer Überraschungserfolg und Vorreiter der Reisefilm-Welle.


Ich liebe alles, was ich an Dir hasse

von Nadine Keil, Deutschland 2018 – bis 3.3. in der ARD-Mediathek

Eine der Entdeckungen der Hofer Filmtage 2018, die leider nie im Kino zu sehen war.


Das Geheimnis Georges Méliès

Dokumentation – bis 9.3. in der Arte-Mediathek

Eine französische Doku über Georg Méliès, der als Regisseur, Schauspieler und Filmpionier als Erfinder des narrativen Films gilt. Im Laufe seines Lebens dreht Méliès 520 Filme, die alle als zerstört galten, nachdem Méliès sie 1923 verbrannt hatte. Ein Fund in der Library of Congress hat fast 80 Negativfilme des Filmpioniers ans Licht gebracht.


Wir sind jung. Wir sind stark.

von Burhan Qurbani, Deutschland 2013 – bis 9.3. in der ZDF-Mediathek

Mutiges politisches Kino aus Deutschland, Joel Basman bekommt den deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller.


Making Waves: The Art of Cinematic Sound

von Midge Costin, USA 2019 – bis 13.3. in der Arte-Mediathek

Doku: Was Cineasten schon immer über das Sounddesign von Filmen wissen wollten.


Nico, 1988

von Susanna Nicchiarelli, Italien/Belgien 2017 – bis 20.3. in der Arte-Mediathek

Schwermütiges Musikerinnen-Biopic mit einer famosen Darstellung von Trine Dyrholm.


Land des Honigs

von Ljubomir Stefanov, Nordmazedonien 2019 – bis 23.3. in der 3Sat-Mediathek

Oscarnominierte Doku, die wir gerne in unserer Agenda 21-Kinoreihe gezeigt hätten.


O Beautiful Night

von Xaver Böhm, Deutschland 2019 – bis 25.3. in der Arte-Mediathek

Berlinale-gefeierter Debutfilm, den wir in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt haben.


Die Lügen der Sieger

von Christoph Hochhäusler, Deutschland/Frankreich 2014 – bis 25.4. in der ARD-Mediathek

Ein deutscher Politthriller – inszeniert von einem Regisseur der „Berliner Schule“.


Das Leben der Boheme

von Aki Kaurismaki, Finnland/Frankreich/Deutschland 1991 – bis 30.4. in der Arte-Mediathek

Ein Klassiker in Schwarz-Weiß.


Casting

von Nicolas Wackerbarth, Deutschland 2017 – bis 11.5. in der ARD-Mediathek

Zwischen Realität und Groteske – alles was Sie schon immer über Castings wissen wollten.


Aufschrei der Jugend

von Kathrin Pitterling, Deutschland 2019 – bis 7.1.2022 in der ARD-Mediathek

Empfehlung einer TV-Doku, die thematisch auch gut in unsere #FilmsForFuture-Reihe gepasst hätte.

16. Dezember 2020