Monat: September 2018

Wackersdorf

Filmtipp von Matthias (Theaterleiter)

Zugegeben: Es fiele mir schwer, über ‚Wackersdorf‘ Negatives zu schreiben. Der Regisseur Oliver Haffner und der Produzent Ingo Fliess sind alte Freunde des Casa – Olivers erster Spielfilm „Mein Leben im Off“ lief 2010 bei uns, und er war einer der ersten Gäste überhaupt, die wir bei uns begrüßen konnten. Wir haben auch seinen zweiten Film ‚Ein Geschenk der Götter“ gespielt und sofort alles in Bewegung gesetzt, um ‚Wackersdorf‘ ins Casa zu holen.

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Don’t Worry – He Won’t Get Far on Foot

Filmtipp von Tobias (Casa-Kneipe)

DON'T WORRY HE WON'T GET FAR ON FOOT

‚Ist doch eh alles scheisse … Ich schaff das nicht …‘
Wen solche Gedanken auch manchmal quälen, dem könnte man diesen Film als Linderung verschreiben. Im Grunde ist es eine schon hundertmal erzählte Geschichte von Menschen die es zusammen mit anderen Menschen aus dem Dreck schaffen. Warum sich das Ganze also zum hundert-und-ersten-mal reinziehen?
Weil’s schön ist und Dreck im eigenen Leben ja auch zum hundert-und-zweiten-mal wieder kommen wird!

Aktuell im Programm!

Alles ist gut

Filmtipp von Rainer (Casa-Programmgruppe)

„Alles ist gut“ lief als Debütfilm in der deutschen Reihe auf dem Filmfest München.

Auch auf einem Filmfestival sieht man selten Filme, die einem wirklich nahe gehen, mit denen man sich noch emotional beschäftigt, wenn man das Kino verlassen hat. „Alles wird gut“ hat für mich unter den deutschen Filmen mit Abstand den stärksten Eindruck hinterlassen.

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Utøya 22. Juli

Filmtipp von Matthias (Theaterleiter)

Es gibt Filme, denen man mit einer gewissen Distanz begegnet. Das Massaker von Utøya als Spielfilm? Nachgespielte Szenen so eines Ereignis? Bringt das Erkenntnisgewinn? Ist das nur ein Gewalt-Porno? Auch im Casa-Team wurden diese Fragen diskutiert.

Ich habe den Film in der Weltpremiere auf der Berlinale gesehen. Er hat mich ab der ersten Sekunde nicht losgelassen und wirkt bis heute nach – etwas, was gerade im turbulenten Festival-Betrieb nur ganz selten ein Film schafft. Er ist technisch brillant, extrem gut gespielt. Er schafft es, das Gefühl zu erzeugen, dabei zu sein bei diesen Jugendlichen, die die schlimmsten 80 Minuten ihres Lebens durchleiden mussten.

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