Black Lives Around the World
Im Frühjahr 2017 startete die Filmreihe unter dem Titel Black Lives in America mit dem Ziel, afroamerikanisches Kino stärker sichtbar zu machen. Der zeitgleiche Oscar-Erfolg von Moonlight markierte einen Wendepunkt: Black Cinema rückte verstärkt ins öffentliche Bewusstsein, während Hollywood dem neu gewählten ultrakonservativen Präsidenten Donald Trump ein klares kulturelles Zeichen entgegensetzte. In den folgenden Jahren prägten Filme wie Black Panther, der als erster Superheldenfilm mit schwarzer Besetzung weltweiten Erfolg feierte, oder Spike Lees in Cannes ausgezeichneter BlacKkKlansman die Diskussion. Die Reihe versteht sich als Einladung, Schwarze Lebensrealitäten, Kämpfe und kulturelle Ausdrucksformen in unterschiedlichen historischen und geografischen Kontexten sichtbar zu machen.
Neu ist in diesem Jahr die Zweiteilung der Staffel:Teil 1 findet im Black History Month statt und eröffnet mit Bob Marley: One Love sowie Ava DuVernays Selma, zwei Filmen, die auf unterschiedliche Weise von Widerstand, politischer Mobilisierung und kultureller Selbstermächtigung erzählen.
Teil 2 folgt rund um Juneteenth, den Gedenktag an das Ende der Sklaverei in den USA, der an den 19. Juni 1865 erinnert, als die Befreiung der letzten versklavten Menschen in Texas verkündet wurde. Das Programm dieses zweiten Teils wird zeitnah bekanntgegeben.
Alle Filme werden in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln (falls verfügbar) gezeigt.
In Kooperation mit der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland und dem Deutsch-Amerikanischen Institut Nürnberg.

