Aktuelles Kinoprogramm
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Den aktuellen Programmflyer können Sie hier herunterladen.
The Artist
Do 23.2. bis Mi 29.2. täglich 18:00 & 20:50 Uhr
George Valentin (Jean Dujardin) ist der Superstar des großen Hollywood-Kinos der 20er Jahre. Dem unvergleichlichen Charmeur und Draufgänger fliegen die Herzen des Publikums zu. Er genießt und zelebriert seinen Ruhm und entdeckt wie im Vorbeigehen das Talent der jungen Statistin Peppy Miller (Bérénice Béjo). Doch mit dem Wendepunkt vom Stummfilm zum Tonfilm stehen die beiden Schauspieler plötzlich zwischen Ruhm und Untergang: Valentin will nicht wahr haben, dass der Tonfilm seine Karriere zu überrollen droht. Für Peppy Miller aber bedeutet die neue Technik den Durchbruch: Das Sternchen wird zum gefeierten Kinostar!
Eine einmalige Liebeserklärung an die Magie und Größe des Kinos: Dieser Film ist ein Ereignis.
F/BEL 2011 | R: Michel Hazanavicius | 100 Min.
delphi-film.com/index.php
Michael
Der Gewinner des diesjährigen Max-Ophüls-Preises
Do 23.2. bis Mi 29.2. täglich 18:20 Uhr
MICHAEL beschreibt die letzten fünf Monate unfreiwilligen Zusammenlebens des 10jährigen Wolfgang und des 35jährigen Michael.
"MICHAEL ist ein Horror, aber ein notwendiger. Er entlarvt die Distanz, die wir zwischen den Tätern und uns aufbauen, in dem wir sie Monster nennen, als Selbstbetrug. Großer Film. Muss man sehen." (Die Welt)
Ö 2011 | R: Markus Schleinzer | 96 Min. | ab 16
www.michaelfilm.com
www.max-ophuels-preis.de/prog/wett-preistraeger.php
Ziemliche beste Freunde
Do 23.2. bis Mi 29.2. täglich 20:10 Uhr, So auch 15:40, So bis Mi auch 18:30 Uhr
Philippe (FRANÇOIS CLUZET) führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten – aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss (OMAR SY), ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger.
Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird...
F 2011 | R: Eric Toledano / Olivier Nakache | 110 Min. | ab 6
http://www.ziemlichbestefreunde.senator.de
Zum 80. Geburtstag: Gerhard Richter Painting
Zum 80. Geburtstag von Gerhard Richter am 9. Februar nimmt das Casablanca die Dokumentation "Gerhard Richter Painting" nochmals ins Programm. Herzlichen Glückwunsch!
In der Woche ab 23.2. nur So 16:10, Di/Mi 20:20
Die Filmemacherin Corinna Belz durfte den Maler Gerhard Richter bei der Arbeit an einer Serie großer abstrakter Bilder begleiten: Das eindringliche Porträt eines Künstlers bei der Arbeit und ein faszinierender Film über das Sehen selbst.
"Dass es jetzt einen Film gibt, der Gerhard Richter im intimen Ringen mit der Leinwand zeigt, ist so etwas wie eine Sensation." (Welt am Sonntag)
Faust
In der Woche ab 23.2. nur Sa bis Mo 20:20
"Es gibt Filme, die dich zum Träumen, zum Weinen, Lachen und Nachdenken bringen, und es gibt Filme, die dein Leben für immer verändern. Dies ist einer dieser Filme.“ (Darren Aronofsky) Der diesjährige Gewinner des goldenen Löwen in Venedig, Alexander Sokurows FAUST, ist
nicht nur die Verfilmung von Goethes Klassiker, sondern auch eine radikale Neuinterpretation des Mythos. In deutscher Sprache gedreht und mit internationalem Cast, schuf Russlands Regiestar Sokurow einen magischen und zugleich verstörenden Film. Einen FAUST, wie man ihn kennt aber doch noch nie mit solcher Wucht auf der Leinwand gesehen hat.
RUS 2011 | R: Alexander Sokurow | 134 Min. | ab 16
Kurz vor Film: La Flamme
Früher gehörten sie zu jeder Kinovorstellung: Vorfilme, die den Hauptfilm des Abends einleiteten. Spätestens seit den 70er Jahren wurden sie aber mehr und mehr von Filmtrailern und kommerzieller Kinowerbung verdrängt.
Ein Verlust an Kinokultur, finden wir -- und daher präsentiert das Casablanca als einziges Kino in Nürnberg vor ausgewählten Hauptfilmen kurze Vorfilme, die Lust machen sollen auf den Hauptfilm.
Diese Woche läuft der Kurzfilm vor "The Artist": Zwei Minuten, die zeigen, dass das Leben für Schauspieler in der Stummfilm-Ära noch richtig gefährlich war.
Kurzspielfilm | R: Ron Dyens | 2 Min. | ab 0
Vorschau
Diese Filme präsentieren wir Ihnen in den kommenden Wochen:
L'Illusionniste (ab 23. Februar)
Vom 23. bis 26. Februar im Casablanca!
Achtung! Nur vier Vorstellungen:
Donnerstag bis Samstag 19:00 Uhr, Sonntag 16:00 Uhr
Ein alternder Bühnen-Zauberer hält sich mit kleineren Auftritten in zwielichtigen Bars, Gartenfesten und Cafés über Wasser. Unter den Zuschauern befindet sich ein begeisterter Fan, der ihn nach Schottland einlädt. Dort tritt er zwar nur in einem Pub auf, doch das Publikum weiß seine Künste zu würdigen. Insbesondere das junge Zimmermädchen ist begeistert. Diese Begegnung verändert sein Leben völlig.
"L'Illusionniste" basiert auf einem Drehbuch von Jacques Tati und ist eine ganz unverhohlene Hommage an den großen französischen Filmkünstler. Verfilmt wurde das Buch nun von Sylvain Chomet als wunderschöner Animationsfilm, der völlig ohne gesprochene Worte auskommt.
"Als fesselnde Liebeserklärung für die Fans erwachsener Animationsfilme ist 'L'Illusionniste' ein Gegenmittel gegen die grelle Mainstream-Kost." (Rotten Tomatoes)
F 2010 | R: Sylvain Chomet | B: Jacques Tati | 80 Min. | ohne Dialoge
lillusionniste-lefilm.com
Präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Institut Français
Trans Bavaria (ab 1. März)
Ein Publikumsliebling der Hofer Filmtage 2011!
Preview mit Filmteam am 23. FEbruar, 20:00 Uhr
Ab 1. März zum Bundesstart im Casablanca
Die Revolution spricht Bayerisch: Seit er denken kann, hadert Quirinalis (19) mit dem Schicksal, das ihn, die Grundregeln jeder Rebellenbiografie missachtend, als Sohn zweier liberaler Pädagogen in Niederbayern zur Welt kommen ließ. Soeben vom Staat mit den besten Noten ins Leben entlassen, ist er drauf und dran, den brotlosesten Beruf zu ergreifen, den Bayern zu bieten hat: Revolutionär.
Gemeinsam mit seinen beiden Freunden Joker und Wursti bricht er nach dem Abitur in einem gestohlenen Metzgereitransporter zu seinem ganz persönlichen Jakobsweg auf: Ziel ist der Rote Platz in Moskau, wo er sich vom ergrauten Trainingsanzug-Guerillero Fidel Castro berufliche Ratschläge holen will. Im Gepäck haben sie lediglich einen Kasten Spezi und eine unbrauchbare Landkarte. Eine abenteuerliche Reise beginnt ...
D 2011 | R: Konstantin Ferstl | 120 Min.
www.caporetto.de
Kairo 678 (ab 8. März)
Ab 8. März zum Bundesstart im Casablanca
Ein Film auf der Höhe der Zeit zum arabischen Frühling: In seinem Regiedebüt greift der Drehbuchautor Mohamed Diab das im Land am Nil und von der Revolution tabuisierte Thema der sexuellen Belästigung auf. Diab erzählt von drei Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, die sich nicht länger mit männlichen Übergriffen abfinden wollen. Fayza (Boshra) wird ständig in den überfüllten Bussen der Metropole begrapscht, Seba (Nelly Karim) wurde vor Jahren Opfer einer Massenvergewaltigung und Nelly (Nahed El Sebaï) ist bei einem Überfall nur knapp ihren Peinigern entkommen. Ganz unterschiedlich reagieren die Frauen, die nicht mehr Opfer sein wollen - die eine zieht vor Gericht, die andere das Messer ...
ÄGY 2010 | R: Mohamed Diab | 100 Min.
http://www.arsenalfilm.de/kairo678/index.htm
Versicherungsvertreter (ab 8. März)
Ab 8. März zum Bundesstart
Es ist die Geschichte von Mehmet Göker, 32. Absoluter Herrscher über ein sektenähnliches Versicherungsimperium. Der Film zeigt Aufstieg – und tiefen Fall des türkischstämmigen Jungunternehmers aus Kassel. Eine Geschichte von Gier und Größenwahn. Aber auch ein erhellender Einblick in das Geschäftsgebaren privater Krankenversicherungen.
D 2011 | R: Klaus Stern | 79 Min.
www.versicherungsvertreter-derfilm.de
Der Schnee am Kilimandscharo (ab 15. März)
Ab 15. März zum Bundesstart im Casablanca
Michel lebt zufrieden mit seiner Frau Marie-Claire in Marseille. Die beiden sind seit 30 Jahren
ein glückliches Paar und sie lieben sich und ihr Leben: Die Kinder und Enkelkinder wohnen in der Nähe, sie schätzen ihre engen Freunde und sind stolz auf ihr politisches Engagement in der Gewerkschaft. Selbst als Michel einige der Hafenarbeiter entlassen muss und sich aus Solidarität selbst kündigt, trübt das seine Existenz nicht durchgreifend.
F 2011 | R: Robert Guédiguian | 107 Min.
http://www.arsenalfilm.de/der-schnee/index.htm
Kaddisch für einen Freund (ab 15. März)
Ab 15. März zum Bundesstart im Casablanca
Aufgewachsen in einem palästinensischen Flüchtlingslager hat der vierzehnjährige Ali Messalam (Neil Belakhdar) von klein auf gelernt, "die Juden" zu hassen. Nach der gemeinsamen Flucht mit seiner Familie aus dem Libanon gelangt er schließlich nach Berlin Kreuzberg. Hier sucht Ali Anschluss bei den arabischen Jugendlichen im Kiez. Doch dafür muss er erst beweisen, was er drauf hat. Er soll als Mutprobe in die Wohnung seines jüdisch-russischen Nachbarn Alexander (Ryszard Ronczewski) einbrechen.
Die Jugendlichen folgen Ali und verwüsten im Exzess die Wohnung des alten Mannes. Doch nur Ali wird von dem vorzeitig zurückkehrenden Alexander erkannt und bei der Polizei angezeigt. Um einer Verurteilung und der damit verbundenen Abschiebung zu entgehen, bleibt ihm nur eine einzige Chance: Ali muss sich dem verhasstenFeind annähern und ihn um Unterstützung bitten…
D 2011 | R: Leo Khasin | 94 Min.
http://www.farbfilm-verleih.de/filme/kaddisch.html
Good Night Nobody (ab 15. März)
Ab 15. März zum Bundesstart
"Good Night Nobody" erzählt die Geschichten von vier Schlaflosen aus vier verschiedenen Kontinenten in außergewöhnlich intensiven Bildern. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise durch die Nacht, durch den Raum und die Zeit. Die vier Hauptfiguren teilen dasselbe Handicap: Sie können nicht schlafen. Auf unterschiedliche Art stellen sie sich der Tatsache, rund um die Uhr wach sein zu müssen. Ihre Geschichten folgen dem Rhythmus der Nacht, wie flackernde Träume in ruhigen Tiefschlafphasen. Es entsteht ein Sog, der den Zustand der Schlaflosigkeit nachempfinden lässt. Eine hypnotische Reise durch die schönste aller Filmkulissen: die Nacht.
Dokumentation | CH 2007 | R: Jacqueline Zünd | 77 Min.
www.docmine.com/goodnight_nobody.10.html
Take Shelter (ab 22. März)
Ab 22. März zum Bundesstart in der Originalfassung mit Untertiteln
Curtis LaForche (Michael Shannon) lebt mit seiner Frau Samantha (Jessica Chastain) und deren sechsjährigen, tauben Tochter Hannah ein bescheidenes Leben in einer Kleinstadt in Ohio. Curtis ist Geschäftsführer einer Sandgrube, Samantha ist Hausfrau und verkauft gelegentlich selbstgenähte Kleidung auf dem wöchentlichen Flohmarkt. Das Geld der jungen Familie ist knapp und die besondere medizinische Versorgung und schulische Ausbildung von Tochter Hannah fordert die Eltern zusätzlich. Trotz allem sind sie eine glückliche Familie und lieben sich sehr. Doch dann wird Curtis immer häufiger von schrecklichen Träumen über einen verheerenden, apokalyptischen Sturm geplagt ...
USA 2011 | R: Jeff Nichols | 120 Min.
Der Preis (ab 22. März)
Ab 22. März zum Bundesstart
Der Architekt Alexander Beck hat einen Preis gewonnen. Nach seinem Plan sollen Plattenbauten in Thüringen modernisiert werden. Er reist von Frankfurt am Main in die ostdeutsche Provinz – und gleichzeitig zurück in seine Vergangenheit, denn die Kleinstadt in Thüringen ist seine Heimatstadt, und die Wohnblocks, an die er jetzt Hand anlegt, sind genau jene, in denen er aufgewachsen ist und wo ihn einige Bewohner noch als Alex kennen, Alex von der FDJ.
Alex wird mit einer Zeit seines Lebens konfrontiert, die er lange verdrängt hatte. Er wird an seine erste große Liebe erinnert und das bittere Ende einer Freundschaft. Langsam nähert er sich jetzt erneut seiner Vergangenheit und versucht im Wiedersehen mit Nicole zu begreifen, was damals, 1988, wirklich geschah.
D 2011 | R: Elke Hauck | 83 Min. | ab 6
http://www.filmgalerie451.de/filme/der-preis/
King of Devil's Island (ab 29. März)
Ab 29. März zum Bundesstart
Der Gewinner des Publikumspreises auf dem Filmfest Hamburg und bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck!
Im Norwegen des Jahres 1915 wird Schüler Erling wegen Mordes in die berüchtigte Besserungsanstalt für jugendliche Straftäter auf der Insel Bastøy geschickt. Dort führt der Anstaltsleiter Hakon (Stellan Skarsgård) mit harter Hand – körperliche und seelische Demütigungen sind an der Tagesordnung. Doch während sich die übrigen Insassen ihrem Schicksal ergeben, fügt sich Erling nicht in die auf Gewalt basierenden Strukturen ein und bleibt rebellisch. Der Missbrauch und anschließende Suizid eines Mitschülers durch einen Lehrer lässt schließlich auch die anderen aus ihrer Lethargie erwachen und rebellieren. Vor der Kulisse einer erbarmungslosen und kargen Winterlandschaft inszeniert Regisseur Marius Holst das präzise Portrait einer verlorenen Jugend dessen Finale einem den Boden unter den Füssen wegzieht!
NOR 2010 | R: Marius Holst | 115 Min. | FSK offen
alamodefilm.de
Die Wahrheit der Lüge (ab 29. März)
Ab 29. März zum Bundesstart
Sonderveranstaltung mit Filmteam am 30. März, 20:30 Uhr
Ein Autor (Christoph Baumann) hält, in einem unterirdischen Labyrinth, zwei Frauen (Marina Anna Eich, Julia Jaschke) gefangen. Er will sie zu Grenzerfahrungen bringen, auf den „Gipfel“. Er foltert sie körperlich und geistig. Doch seine Methoden führen nicht zum gewünschten Ergebnis. Seine Verlegerin (Antje Nikola Mönning), eine undurchsichtige Frau, treibt ihn weiter und weiter. Die Folterungen werden immer bizarrer. Es werden Regeln aufgestellt nur um sie gleich wieder zu brechen. Es scheint ein Kampf gegen die Zeit zu sein, denn eine Countdown-Uhr läuft unaufhaltsam gegen Null. Was geschieht dann?
Der Autor sagt: „Grenzerfahrungen sind nur an der Grenze möglich. Aber wo ist die Grenze, wo der Zöllner?“
Nichts scheint zu sein, wie es ist.
In dem neuen Film von Roland Reber, des 'enfant terrible' des deutschen Films, geht es hart, unbarmherzig und wahr zu. So wahr wie es die Lüge erlaubt.
D 2011 | R: Roland Reber | 98 Min. | ab 16
http://www.diewahrheitderluege.com
The Lady (ab 5. April)
Ab 5. April zum Bundesstart im Casablanca
Dieser Film ist anders geworden als geplant: Als Aufruf an die internationale Öffentlichkeit, die Situation der seit Jahrzehnten unter einer Militärdiktatur lebenden Menschen in Myanmar wahrzunehmen hatte Luc Besson das Portrait der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi geplant. Kurz vor Fertigstellung des Films konnten Besson, seine Hauptdarstellerin Michelle Yeoh und sein Filmteam live im Fernsehen verfolgen, wie das Unglaubliche geschah: Rund um das Haus, in dem Suu Kyi seit Jahren im Hausarrest gelebt hatte, wurden die Barrikaden abgebaut, seit Ende 2010 kann sie sich frei bewegen.
"The Lady" ist also ein Film mit einem optimistischen Ende geworden - das Portrait einer Frau, die wie Gandhi oder Martin Luther King eine Symbolfigur für den gewaltfreien Widerstand gegen ein Unrechtssystem ist. Ein großartiger Film über eine großartige Frau.
F/UK 2011 | R: Luc Besson | 132 Min. | FSK offen
Sondervorstellungen
"Kino plus" lautet das Motto des Casablanca: Kino mit Courage, also Filme mit Diskussionen, Kurzfilme, Live-Musik, Theater, Lesungen. Kino, das über den Abspann hinauswirkt!
Preview mit Regisseur: Trans Bavaria
Donnerstag, 23. Februar, 20:00 Uhr
Genau eine Woche vor dem Bundesstart ist das niederbayerische Roadmovie "Trans Bavaria" bereits im Casablanca zu sehen.
Der Regisseur Konstantin Ferstl kommt nach Nürnberg und stellt seinen Film vor!
D 2011 | R: Konstantin Ferstl | 120 Min.
Trailhead
Freitag, 24. Februar, 21:00 Uhr
Trailhead, das Projekt des Berliner Songwriters Tobias Panwitz, ist eine Seltenheit in der deutschen Musikszene. Er kombiniert er feinfühligen, energiegeladenen Folkrock mit bildstarken Inhalten, wie es hierzulande nur wenige Musiker in englischer Sprache tun. Motive von Rastlosigkeit, Sehnsucht, Verlust und Versöhnung ziehen am Hörer vorüber, während Trailhead Erlebnisse zwischen Spanischen Wegen, schwedischen Inseln, amerikanischen Landstraßen, baltischen Küsten und lettischen Flüssen besingt.
Brain Week: Auf der Suche nach dem Gedächtnis
Die Internationale Woche des Gehirns in Nürnberg
Sonntag, 11. März, ab 17:00 Uhr
Themenabend "Auf der Suche nach dem Gedächtnis"
Auch dieses Jahr beteiligt sich das Casablanca wieder an der brainWeek des Turm der Sinne. Dieses Mal stehen ein Dokumentar- und ein Spielfilm auf dem Programm, die sich mit der spannenden Suche nach der Funktionsweise des menschlichen Gedächtnis auseinandersetzen.
Nach jedem Film die Gelegenheit stehen Experten des Klinikums Nürnberg für eine Publikumsdiskussion bereit.
Das Programm:
17:00 "Auf der Suche nach dem Gedächtnis – Der Hirnforscher Eric Kandel"
D 2008 | R: Petra Seeger | 95 Min. | ab 0
Ein Filmportrait des Nobelpreisträgers Eric Kandel, der mit seiner Forschung die Grundlage für das Verständnis des menschlichen Gedächtnis gelegt hat.
19:30 "Shutter Island"
USA 2010 | R: Martin Scorsese | 138 Min. | ab 16
Ein Psycho-Thriller von Martin Scorsese mit Leonardo di Caprio -- ein überaus spannender Film über Scheinidentität, das Leben in Parallelwelten, um Wahnvorstellungen und Halluzinationen.
http://www.turmdersinne.de/de/veranstaltungen/brainweek/2012/casablanca_so
Filmreihe "Weltethos": Was uns zusammenhält
Vom 12. März bis 2. April immer am Montag, 19:00 Uhr
Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Gibt es über alle kulturelle, soziale und religiöse Vielfalt hinaus gemeinsame ethische Grundlagen? Welche Gemeinsamkeiten verbinden uns, wo kann Trennendes überwunden werden?
Die Stiftung Weltethos, 1995 auf Initiative von Hans Küng gegründet, spürt diesen Fragen nach.
In Fortsetzung der ersten Staffel im Herbst 2011 beschäftigt sich die Fortsetzung der Filmreihe nun mit den fernöstlichen Religionen!
12.3.2012: Stammesreligion – mit Prof. Dr. Johannes Triebel, MissionEineWelt
19.3.2012: Buddhismus – mit Christian Hackbarth-Johnson
26.3.2012: Hinduismus – mit Prof. Dr. Andreas Nehring, Religionswissenschaft Uni Erlangen
2.4.2012: Konfuzianismus/Chinesische Religon, Prof. Dr. Monika Gänßbauer, Institut für Sinologie der Uni Erlangen, Konfuziusinstitut
Näheres und Informationen zu allen Filmen unter http://www.weltethos-nuernberg.de.
40 Jahre "Pro Familia" in Nürnberg: Eine Filmreihe
Im Mai 2012 jährt sich die Eröffnung der Beratungsstelle von Pro Familia in Nürnberg zum 40. Mal. Aus diesem Anlass zeigt das Casablanca in Zusammenarbeit mit Pro Familia vier Spielfilme, welche die Vielfalt der Themen spiegeln, die auch die Arbeit der Institution ausmacht.
Jeder der Filme wird mit einer thematischen Einführung und der Möglichkeit zur anschließenden Diskussion gezeigt.
Das Programm:
13. März: Beim Leben meiner Schwester
17. April: XXY
8. Mai: Me Too
Zum Weltschlaftag: Good Night Nobody
Im Rahmen der Brain Week am Weltschlaftag
Donnerstag, 15. März, 19:00 Uhr
"Good Night Nobody" erzählt die Geschichten von vier Schlaflosen aus vier verschiedenen Kontinenten in außergewöhnlich intensiven Bildern. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise durch die Nacht, durch den Raum und die Zeit. Die vier Hauptfiguren teilen dasselbe Handicap: Sie können nicht schlafen. Auf unterschiedliche Art stellen sie sich der Tatsache, rund um die Uhr wach sein zu müssen. Ihre Geschichten folgen dem Rhythmus der Nacht, wie flackernde Träume in ruhigen Tiefschlafphasen. Es entsteht ein Sog, der den Zustand der Schlaflosigkeit nachempfinden lässt. Eine hypnotische Reise durch die schönste aller Filmkulissen: die Nacht.
Danach Publikumsgespräch mit Prof. Dr. med. Kneginja Richter, Leiterin der Schlafsprechstunde am Zentrum für Schlafmedizin im Klinikum Nürnberg.
Dokumentation | CH 2007 | R: Jacqueline Zünd | 77 Min.
www.docmine.com/goodnight_nobody.10.html
Shorts Attack: Wo die Liebe hinfällt
Freitag, 16. März, 21:00 Uhr
Überraschung! Die Liebe ist voller Tücken, nichts ist absehbar.
Auf ins Abenteuer: Erlebe Geschichten, die leidenschaftlich aufs Ganze gehen. Oft fällt die Liebe sprichwörtlich voll auf die Fresse. Casanovas erleben Wunder des Schreckens (Der Aufreißer), Schwule Partys feiern den Hetero (Flamingo Pride), Geburten erweisen sich als Liebestest (Born and Raised), das Coming Out war schon immer eine spannende Sache und Einsamkeit muss kein Grund zum Trauern sein (Hopp). Ob Supermarkt (Discount Love), Nachtbarschaftsbegegnungen (Sugar & Murmurs) oder das gezielte Anwerben eines Fortpflanzungspartners (Handstand): Die Liebe steht stets auf der Probe und wird, wenns klappt, ziemlich geil.
Das Kurzfilm-Label des Casablanca "max kurz!" präsentiert wie jeden Monat die besten Kurzfilme, ausgewählt von den Kurzfilm-Spezialisten von Interfilm.
Agenda 21-Kino: Farmer John – Mit Mistgabel und Federboa
Sonntag, 18. März, 11:30 Uhr
Bio-Frühstück in der Crêperie ab 9:30 Uhr
Das Farmerdasein ist nicht einfach,– vor allem nicht, wenn man ein Paradiesvogel ist. Farmer John Peterson führt seinen Hof bereits in der dritten Generation, aber er ist anders. Nicht nur, dass er die Arbeit auf dem Hof mit Kunst und Kreativität verbindet, auch die vielen Hippies, die sich bald dort einfinden, sind für seine Nachbarn eher befremdlich. Leider bleibt auch John von der Zinskrise und den Schuldenlasten in den USA nicht verschont. Bald ist er gezwungen, seinen Hof und damit den Traum seines Lebens aufzugeben. Aber er kämpft – die Suche nach sich selbst und seiner Zukunft führt ihn zurück zu seinen Wurzeln. Mit der finanziellen Hilfe von Hofteilhabern kann er seinen Hof wieder aufbauen. Mehr noch: Inzwischen beliefert er wöchentlich mehrere tausend Familien mit biologisch angebautem Obst und Gemüse.
Bitte für Kino (Tel. 0911-454824) und Frühstück (Tel. 0911-443947) Plätze reservieren!
Dokumentarfilm | USA 2005 | R: Taggart Siegel | 83 Min. | OmU
"Sie streifen so nah am Geheimnis" - Eine szenische Lesung
Achtung! Zusatz-Vorstellung um 21:45 Uhr wegen der großen Nachfrage!
Freitag, 23. März 2012, 19:30 & 21:45 Uhr. Eintritt: 20 EUR / ermäßigt: 16 EUR
Szenische Lesung mit Graziella Rossi und Helmut Vogel:
Bei Sigmund Freud auf der Couch. Aus dem Tagebuch der Schweizer Analysandin Anna G.
Die junge Ärztin Anna G. aus einer wohlhabenden Zürcher Familie begibt sich zu Freud in Analyse.
Analysebeginn: 1. April 1921, eine Stunde täglich, inklusive Samstag. Anna G. ist zu dem Zeitpunkt 27, Sigmund Freud 65 Jahre alt. In Form eines losen Tagebuchs protokolliert sie, was sie bewegt. In den Worten von Anna G. wird Freuds Arbeitsweise sichtbar, können wir ihn beim Deuten beobachten, erleben wir ihr Unbehagen und ihre Widerstände, erahnen wir ihr Unbewusstes, eingepackt in Träume, und bekommt das Sexuelle Bedeutung.
Anna G. lässt den Begründer der Psychoanalyse zu Wort kommen, der dadurch eine unbekannte Kontur und Körperlichkeit erhält. Die Aufzeichnungen sind ein Beispiel für die Poesie der Psychoanalyse.
Produktion: sogar Theater Zürich | Spieldauer: 70 Minuten | ohne Pause
Eine Veranstaltung des Casablanca Filmkunsttheater in Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychodynamische Psychotherapie Nürnberg (PIN), dem Institut für Psychoanalyse Nürnberg-Regensburg (IPNR), dem Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse von Kindern und Jugendlichen Nürnberg (KIP) und der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum Nürnberg.
Filmgespräch zu "Take Shelter"
Das nächste Filmgespräch mit der Filmkritikerin Inge Rauh findet am Sonntag, 25. März, 18:00 Uhr zum Film "Take Shelter" statt!
USA 2011 | R: Jeff Nichols | 120 Min.
Präsentation mit Filmteam: Die Wahrheit der Lüge
Sonderveranstaltung mit Filmteam am 30. März, 20:30 Uhr
Ein Autor (Christoph Baumann) hält, in einem unterirdischen Labyrinth, zwei Frauen (Marina Anna Eich, Julia Jaschke) gefangen. Er will sie zu Grenzerfahrungen bringen, auf den „Gipfel“. Er foltert sie körperlich und geistig. Doch seine Methoden führen nicht zum gewünschten Ergebnis. Seine Verlegerin (Antje Nikola Mönning), eine undurchsichtige Frau, treibt ihn weiter und weiter. Die Folterungen werden immer bizarrer. Es werden Regeln aufgestellt nur um sie gleich wieder zu brechen. Es scheint ein Kampf gegen die Zeit zu sein, denn eine Countdown-Uhr läuft unaufhaltsam gegen Null. Was geschieht dann?
Der Autor sagt: „Grenzerfahrungen sind nur an der Grenze möglich. Aber wo ist die Grenze, wo der Zöllner?“
Nichts scheint zu sein, wie es ist.
In dem neuen Film von Roland Reber, des 'enfant terrible' des deutschen Films, geht es hart, unbarmherzig und wahr zu. So wahr wie es die Lüge erlaubt.
D 2011 | R: Roland Reber | 98 Min. | ab 16
http://www.diewahrheitderluege.com




























