Hinweis: Die Spielzeiten beziehen sich jeweils auf eine Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch)!


Aktuelles Kinoprogramm

Die Schlösser aus Sand

In der Woche ab 27.4. dt. Fass: Do/Mi 20:10, Fr/Sa/So 19:20, So auch 15:00. OmU: Mo/Di 20:10

„Die Schlösser aus Sand“ ist ein tragikomischer Liebesfilm: Ein ehemaliges Paar muss sein Haus in der Bretagne verkaufen und begegnet seinen Erinnerungen.

Bretagne, Côtes d'Armor, Eleanor ist mit ihrem Ex-Freund Samuel in das Haus ihres Vaters am Meer zurückgekehrt, in dem sie viele glückliche Sommer verbracht haben, als sie noch ein Paar waren. Nach dem Tod ihres Vaters muss Eleanor das Haus verkaufen und Samuel hat ihr angeboten zu helfen, es für die potentiellen Käufer herzurichten.

Eigentlich wissen beide, dass sie noch viel für einander empfinden, aber dazu, gemeinsam in schönen Erinnerungen zu schwelgen kommen sie nicht, denn die Immobilienmaklerin Claire führt einen potentiellen Käufer nach dem anderen durch das Haus und eine Nachbarin die das ganze aus der Ferne beobachtet, scheint ihre ganz eigenen Erinnerungen an das Haus und Eleanors Vater zu haben.


Siebzehn

Der Gewinnerfilm des diesjährigen Max-Ophüls-Festivals

Do 27.4. bis Mi 3.5. täglich außer Fr 19:20, Fr 18:40. So auch 12:50

Die letzten Wochen vor den Sommerferien, irgendwo in Niederösterreich. Die 17-jährige Internatsschülerin Paula ist heimlich in ihre Freundin Charlotte verliebt. Doch die ist mit Michael zusammen. Um sich von ihrem Liebeskummer abzulenken, lässt sich Paula auf ihren Schulfreund Tim ein, der selbst echte Gefühle für sie hat. Paula ahnt dabei nicht, wie oft auch Charlotte in Wahrheit an sie denkt. Und plötzlich kommt auch noch Lilli ins Spiel, die sich danach sehnt, begehrt zu werden, und selbst als wilde Verführerin auftritt. Paula muss sich entscheiden, ob sie ihren eigenen Gefühlen folgt oder denen der anderen.

Lanzenkirchen, mon amour: Regie-Debütantin Monja Art zeigt das Teenagersein in der Provinz als Achterbahnfahrt der Gefühle und in einer Ansammlung von amourösen Minidramen. Inmitten ihres tristen Schulalltags und ausschweifender Dorfdiskobesuchen sind Paula und ihre Freund_innen wie alle ganz normalen Teenager: wunderbare und obergescheite tickende Zeitbomben, die bald erwachsen und dann möglicherweise auch vernünftig sein werden. Bis dahin ist ihre größte Angst, in diesem Kaff hängenzubleiben. Draußen hört man Blasmusik, ein Mähdrescher zieht seine Bahnen, und mit etwas Glück kommt bald ein Bus.


Beat Beat Heart

Do 27.4. bis Mi 3.5. täglich außer Mo/Mi 19:00, Mo/Mi 17:20, So auch 13:10

Kerstin ist eine Romantikerin durch und durch. Ihre große Liebe Thomas hat sie vor Monaten verlassen und noch immer wartet die junge Frau sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Nun trennt sich auch noch ihre Mutter von ihrem Partner, und Kerstin bleibt nichts anderes übrig, als ihr einen Platz in ihrer Wohnung anzubieten. Dort eingezogen lässt sich die 50-Jährige von Kerstins Mitbewohnerin dazu inspirieren, eine Dating-App zu nutzen, um neue Männer kennenzulernen. Für die Protagonistin ist das zuerst nicht nachvollziehbar, doch mit der Zeit werden ihre Tagträume mit der bitteren Realität konfrontiert. Langsam hinterfragt sie, ob es vielleicht der falsche Weg ist, sich an die romantische Vorstellung von schicksalhafter Liebe zu klammern.


Stille Reserven

Do 27.4. bis Mi 3.5. täglich außer Do/Sa 21:30

Wien in der nahen Zukunft: Konzerne haben die Macht übernommen. Grenzen verlaufen durch die Stadt und durch die Gesellschaft: zwischen denen, die sich eine Todesver- sicherung leisten können, und der Mehrheit der anderen. Versicherungsagent Vincent Baumann wird selbst Opfer dieses Systems, das er eigentlich vertritt. Der faszinierenden Aktivistin Lisa Sokulowa auf der Spur, erscheint ihm Widerstand plötzlich als Möglichkeit. Aber die Grenzen sind nicht so eindeutig, wie er bisher angenommen hat ...


Die andere Seite der Hoffnung

In der Woche ab 27.4. Do/Mo/Di/Mi 18:00, Fr/Sa/So 17:10 (So OmU). Auch So 13:00, Mo 14:00

Khaled (Sherwan Haji), ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström (Sakari Kuosmanen) ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein herunter-gewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen bietet beides Vorzüge.


Gold

In der Woche ab 27.4. Fr/Di 20:50 (OmU), Sa/So 20:50 (dt.)

Eine kühne Idee, ein unglaubliches Abenteuer, ein riesiger Skandal und ein brutaler Absturz: Der Kleinkriminelle Kenny Wells (Matthew McConaughey) giert nach Gold und nach dem großen Durchbruch. Als er auf den zwielichtigen Geologen Michael Acosta (Édgar Ramírez) trifft, starten sie ein waghalsiges Abenteuer. In den unerforschten Tiefen des Dschungels von Indonesien machen sie sich auf die Suche nach Gold. Was sie dort finden versetzt die Börsenwelt in Aufruhr und bringt ihnen den erhofften Reichtum, doch was steckt wirklich dahinter…


The Birth of a Nation

In der Woche ab 27.4. Do/Sa/Di 17:00

30 Jahre vor Ausbruch des Bürgerkriegs spielt THE BIRTH OF A NATION, eine wahre Geschichte, angesiedelt im Süden der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Zentrum steht Nat Turner (Nate Parker), ein belesener Sklave und Prediger. Als sein vom Bankrott bedrohter Besitzer Samuel Turner (Armie Hammer) das lukrative Angebot erhält, Nats Fähigkeiten als Prediger dafür zu nutzen, renitente Sklaven zu domestizieren, willigt er ein. Im Zuge seiner Tätigkeit wird Nat Zeuge unzähliger Gräueltaten – am eigenen Leib bekommt er sie zu spüren, wie auch seine Frau Cherry (Aja Naomi King) und befreundete Sklaven. Als er nicht mehr weiter weiß, zettelt er einen Aufstand an – in der Hoffnung, so sein Volk in die Freiheit zu führen.


Dancing Beethoven

In der Woche ab 27.4. Fr 17:00, So 11:10

Das weltberühmte Béjart-Ballett Lausanne tanzt Beethovens Neunte Symphonie. 

In meisterhaft gestalteten Bildern wird uns die atemberaubende Entstehungsgeschichte eines der erfolgreichsten Tanzstücke des 21. Jahrhunderts präsentiert.

„Alle Menschen werden Brüder“, heißt es in Schillers „Ode an die Freude“, die Ludwig van Beethoven in seiner berühmten 9. Symphonie vertonte.

In Maurice Béjarts Ballettfassung des großen Werkes wird diese Utopie zu getanzter Wirklichkeit. Zusammen mit dem Tokyo Ballet und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta brachte das Béjart Ballet Lausanne 2015 eines der atemberaubendsten Tanzstücke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. 

Neun Monate lang verfolgt der Film in rauschhaften Bildern die ebenso schweißtreibenden wie leidenschaftlichen Proben bis hin zur triumphalen Aufführung des Kunstwerkes. Wir sehen Tänzern, Choreografen, Musikern aus aller Welt vereint bei der Arbeit zu und lauschen ihren Ausführungen zu Beethovens Komposition, die den ewigen Kreislauf des Lebens und die Freude am Dasein feiert. 


Es war einmal in Deutschland

In der Woche ab 27.4. Fr 17:00, So 11:00, Di 17:00

Frankfurt am Main, 1946. David Bermann (Moritz Bleibtreu) und seine jüdischen Freunde sind dem Naziregime nur knapp entkommen und träumen jetzt wie viele von der Ausreise nach Amerika. Doch wie das nötige Geld in diesen kargen Zeiten dafür aufbringen?

Dem eloquenten Geschäftsmann kommt die zündende Idee: Was brauchen die Deutschen jetzt am meisten? Feinste Wäsche aller Art, hübsch verpackt in unglaubliche Geschichten. Gemeinsam ziehen die sechs begnadeten Entertainer von Haus zu Haus und preisen den Hausfrauen mit hinreißender Chuzpe ihre Ware an, so dass die geschmeichelten Damen gar keine andere Wahl haben, als bei diesem unwiderstehlichen Angebot zuzugreifen. Das Geschäft floriert, die schöne, neue Zukunft naht. Doch bald holt Bermann seine eigene Vergangenheit ein: Warum hatte er damals einen zweiten Pass? Und was hatte es mit seinem Besuch auf dem Obersalzberg auf sich? Hat er womöglich mit den Nazis kollaboriert? Die kluge und attraktive, aber unerbittliche US-Offizierin Sara Simon (Antje Traue) lässt bei den Verhören nicht locker, sie will dem wahren Kern von Bermanns Erinnerungen auf die Spur kommen und begegnet seiner Fabulierkunst mit eiserner Strenge. Doch es fällt ihr zunehmend schwerer, sich seinem Charme und Witz zu entziehen…


I am Not Your Negro

In der Woche ab 27.4. So/Mo/Mi 17:00

Im Juni 1979 beginnt der bedeutende US-Autor James Baldwin seinen letzten, unvollendet gebliebenen Text „Remember This House“. Mit persönlichen Erinnerungen an seine drei ermordeten Bürgerrechtler-Freunde Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King und Reflexionen der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer schreibt er die Geschichte Amerikas neu.

Raoul Peck inszeniert die 30 bislang unveröffentlichten Manuskriptseiten mit einer fulminanten Collage von Archivfotos, Filmausschnitten und Nachrichten-Clips: die Boykottinitiativen und den Widerstand gegen die Rassentrennung in den 1950er- und 60er-Jahren, die Unsichtbarkeit von Schwarzen in den Kinomythen Hollywoods, afroamerikanische Proteste gegen weiße Polizeigewalt bis in die jüngste Gegenwart, Baldwins kompliziertes Verhältnis zur Black-Power-Bewegung, den paranoiden Blick eines FBI-Berichts auf dessen Homosexualität. Ein prägnanter und verstörender Essay über die bis heute vom Mainstream weitgehend ausgeblendete Wirklichkeit schwarzer Amerikaner. Samuel L. Jacksons Stimme verleiht der poetisch-meditativen Sprache Baldwins einen angemessenen Ausdruck.


Der Hund begraben

In der Woche ab 27.4. Do/Sa 17:10, So 15:10

Familienvater Hans (Justus von Dohnányi) steckt in der Krise. Sein Arbeitsleben hat soeben ein abruptes Ende gefunden und seine Familie scheint ihn auch nicht mehr richtig zu beachten. Da steht auf einmal ein streunender Hund vor der Türe und begehrt Einlass in das Familienleben. Während Ehefrau Yvonne (Juliane Köhler) sich augenblicklich in das Tier verliebt, wird Hans im Angesicht des neuen „Rivalen“ mehr und mehr klar, wie sehr er selbst überflüssig ist. Als der Hund eines Tages verschwindet und ein merkwürdiger Fremder (Georg Friedrich) der Familie seine Hilfe anbietet, laufen für Hans die Dinge komplett aus dem Ruder...

DER HUND BEGRABEN ist eine schwarze Komödie über die Angst, ersetzbar zu sein und die Unfähigkeit, darüber zu reden. Über den falschen Umgang mit Problemen. Und über die Notwendigkeit, den richtigen Moment für die Wahrheit zu erwischen – auch wenn diese noch so bitter ist.


Wilde Maus

In der Woche ab 27.4. Do/Sa/Mi 21:30, So 17:10

Könige werden zuvorkommend behandelt! Das ist zumindest Georgs (Josef Hader) Ansicht, der seit Jahrzehnten als etablierter Musikkritiker für eine Wiener Zeitung schreibt. Doch dann wird er überraschend von seinem Chefredakteur (Jörg Hartmann) gekündigt: Sparmaßnahmen. Seiner jüngeren Frau Johanna (Pia Hierzegger), deren Gedanken nur um ihren nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Rache.

Dabei steht ihm sein ehemaliger Mitschüler Erich (Georg Friedrich) zur Seite, dem Georg in seiner neu gewonnenen Freizeit hilft, eine marode Achterbahn im Wiener Prater wieder in Gang zu setzen. Georgs nächtliche Rachefeldzüge gegen seinen ehemaligen Chef beginnen als kleine Sachbeschädigungen und steigern sich, zu immer größer werdendem Terror. Schnell gerät sein bürgerliches Leben völlig aus dem Ruder...


Moonlight

In der Woche ab 27.4. Do 20:50 (dt.), Sa/So 21:40 (OmU)

MOONLIGHT erzählt die berührende Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Der Film begleitet entscheidende Momente in Chirons Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe  ndet und wieder verliert. MOONLIGHT ist ein einzigartiges Stück Kino über persönliche Augenblicke und Menschen, die uns prägen und den Schmerz der ersten Liebe, der ein Leben lang nachhallen kann.


Kurz vor Film

Das Casablanca präsentiert vor ausgewählten Hauptfilmen kurze Vorfilme, die Lust machen sollen auf den Hauptfilm.

Kommende Filme

Victoria - Männer und andere Missgeschicke

Ab 4. Mai als Bundesstart

Victoria ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Sex-Leben und ist charmantegozentrisch. Bei einer Hochzeit trifft sie ihren guten Freund Vincent sowie Sam, einen Klein-Dealer, den sie vor einiger Zeit verteidigt hat. Tags darauf steht Vincent unter Anklage wegen versuchten Mordes an seiner Freundin. Einziger Zeuge ist der Dalmatiner des Opfers. Widerwillig übernimmt Victoria seine Verteidigung. Als sie dann auch noch Sam als Au Pair Boy einstellt, nimmt das Chaos in Victorias Leben seinen Lauf.

Frankreichs Darling Virginie Efira (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) spielt in diesem temporeichen, herrlich neurotischen Portrait eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Die unkonventionelle Rom-Com eröffnete in Cannes die Semaine de la Critique, avancierte in Frankreich zum Überraschungshit und
wurde für nicht weniger als fünf Césars, einschließlich Bester Film, nominiert.


Einsamkeit und Sex und Mitleid

Ab 4. Mai als Bundesstart

Eine provokante Komödie über die Schwierigkeiten, eine glückliche Beziehung zu leben. Ein Schuhdiebstahl im ICE bildet den Auftakt eines wilden Kaleidoskops von Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen unterschiedlichsten Großstadtmenschen, die in diesem Film lustvoll wie in einem Spinnennetz zappeln.

"Umwerfend komisch, unheimlich traurig: Ein funkelnder Diamant des Arthaus-Kinos - zugleich ein flammendes Plädoyer für die dramatisch bedrohte Gourmet-Kultur der Wurstabschnitte." (programmkino.de)


Ein Tag wie kein anderer

Ab 11. Mai als Bundesstart

Vor sieben Tagen haben Eyal (Shai Avivi) und Vicky (Evgenia Dodina) ihren 25-jährigen Sohn beerdigt. Die Shiva, das jüdische Trauerritual, ist nun beendet, die Besuche und Beileidsbekundungen ebben ab. Während Vicky schnellstmöglich zur Normalität eines geregelten Lebens zurückkehren möchte, geht Eyal den entgegensetzten Weg und konserviert seinen momentanen Ausnahmezustand mit allen Mitteln: Er freundet sich mit dem Nachbarsohn Zooler an. Zusammen verbringen sie einen unvergesslichen Tag voller absurder Situationen und finden gemeinsam einen Weg aus der Trauer.


Rückkehr nach Montauk

Ab 11. Mai als Bundesstart

Preview am Sonntag, 7. Mai, 11:00 Uhr in der CasaMatinée

Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst.

Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård) kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara (Susanne Wolff) ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals (Nina Hoss). Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen. Es ist Winter in Montauk, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island.

Zwei Strandstühle am windgepeitschten Meer. Sie warten auf zwei Menschen, die einander für lange Zeit verloren hatten. Nun kehren sie zurück, voller Trauer um das versäumte Leben und Hoffnung auf die Zukunft. Die Körper erinnern sich, aber sie wissen nicht, ob sie die Zeit ungeschehen machen können. In Montauk werden sie es herausfinden.


Nocturama

Ab 18. Mai als Bundesstart

Ein Morgen in Paris. Eine Handvoll Jugendlicher aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Sie tanzen, jeder für sich, ein seltsames Ballett durch das Labyrinth der Metro und die Straßen der Hauptstadt. Sie alle scheinen einem Plan zu folgen. Ihre Gesten sind in ihrer Präzision fast gefährlich. Sie steuern alle auf einen Punkt zu, ein Kaufhaus kurz vor Ladenschluss.

Was die buntgemischte Truppe – unter anderem bestehend aus einer Studentin, einigen Jugendlichen aus der Vorstadt und einem 30-jährigen Arbeitslosen – da genau treibt, ist unklar, offenbar kennen sich die verschiedenen Personen jedoch. Erst als auch der letzte Kunde das Kaufhaus verlassen hat, kommen sie aus ihren Verstecken und feiern in den jetzt leerstehenden Geschäften nach Lust und Laune. Und auch jetzt wird erst klar, was sie zuvor in der Stadt gemacht haben: Die verdächtigen Pakete waren offenbar Bomben…


National Bird

Ab 18. Mai als Bundesstart

Drei mutige Whistleblower brechen ihr Schweigen und sprechen offen über ihre Rolle im Drohnenkrieg der USA. Diese Entscheidung wird ihr Leben für immer verändern.

Der Film NATIONAL BIRD liefert authentische und sehr persönliche Einblicke in Anwendung und Folgen des amerikanischen Drohnenprogramms – aus Sicht der beteiligten Kriegsveteranen ebenso wie aus Sicht der Opfer. Ihre Erfahrungen und Schicksale werden hier zum ersten Mal in einem großen Dokumentarfilm
zusammengeführt, der den Zuschauer zwingt, sich einer mitleidlosen Form moderner Kriegsführung zu stellen.

Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US-Air-Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst an diesem Krieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter – und möglicherweise Unschuldiger – auf weit entfernten Kriegsschauplätzen lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Schließlich gehen sie an die Öffentlichkeit – ohne Rücksicht auf mögliche Konsequenzen.
Im Verlauf des Films nehmen ihre Geschichten dramatische Wendungen: so fährt eine der Protagonistinnen selbst nach Afghanistan, wo sie mit einem grauenhaften Vorfall und dessen Opfern konfrontiert wird.


Zwischen den Stühlen

Ab 18. Mai als Bundesstart

Um in Deutschland Lehrer zu werden, muss nach dem theoriebeladenen Studium ordnungsgemäß das Referendariat absolviert werden. Eine Feuerprobe, welche die angehenden Lehrer in eine widersprüchliche Position bringt: Sie lehren, während sie selbst noch lernen. Sie vergeben Noten, während sie ihrerseits benotet werden. Zwischen Problemschülern, Elternabenden, Intrigen im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten werden die Ideale der Anwärter auf eine harte Probe gestellt.

ZWISCHEN DEN STÜHLEN begleitet drei von ihnen auf ihrem steinigen Weg zum
Examen. Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm gibt einen einfühlsamen wie humorvollen Blick hinter die Kulissen des Systems Schule und wirft dabei nicht zuletzt die Frage auf, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen.


Der Effekt des Wassers

Ab 25. Mai als Bundesstart

Samir, ein Kranfahrer aus einer Vorstadt von Paris, verliebt sich Hals über Kopf in Agathe. Er findet heraus, dass sie Schwimmlehrerin ist, und um ihr näherzukommen, gibt er sich als Schwimmschüler aus, obwohl er eigentlich ein guter Schwimmer ist. Aber seine Schwindelei fliegt nach der dritten Stunde auf - und Agathe hasst Lügner! Enttäuscht flieht nach Island zu einem internationalen Bademeisterkongress. Sie hat aber nicht mit der Sturheit von Samir gerechnet, den ein Ozean nicht aufhalten kann.


Song to Song

Ab 25. Mai als Bundesstart

Musikproduzent Cook (Michael Fassbender) ist eine ebenso erfolgreiche wie exzentrische Lichtgestalt der berüchtigten Musikszene von Austin, Texas. In der Hoffnung auf ihren großen Durchbruch lässt sich die ambitionierte Musikerin Faye (Rooney Mara) auf eine Affäre mit ihm ein, die ihr schnell zum Verhängnis wird, als sie den aufstrebenden Songwriter BV (Ryan Gosling) kennenlernt und sich in ihn verliebt. Abseits des Rampenlichts entwickelt sich ein explosives Dreiergespann, deren Protagonisten sich zwischen Liebe, Betrug und Sinnlichkeit treiben lassen... Regisseur Terrence Malick ("To the Wonder", "The Tree of Life") vereint diesmal nicht nur sein bewährtes Schauspielerensemble sondern präsentiert auch legendäre Musiker wie Patti Smith, Iggy Pop oder die Red Hot Chili Peppers in Gastauftritten. Damit bietet SONG TO SONG eine besondere musikalische Kinoerfahrung und spannt den Bogen zu einem authentischen Lebensgefühl unserer Zeit, in der die Suche nach Fame und der Erfüllung der eigenen Träume jeden Schritt bestimmt.


In Zeiten des abnehmenden Lichts

Ab 1. Juni als Bundesstart

Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag – es wird der letzte sein.

Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.


Code of Survival

Ab 1. Juni als Bundesstart

Millionen Tonnen „Roundup“, mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat, werden
Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Die erschreckenden
Konsequenzen: Vergiftete Böden, resistente Superunkräuter, verseuchtes
Getreide und krankes Vieh. Dennoch setzen vor allem die USA weiterhin auf
den zerstörerischen Gentech-Anbau.

Dass es auch anders geht, beweisen drei nachhaltige Projekte in Indien,
Ägypten und Deutschland. Die heilende Kraft der biologischen Landwirtschaft
setzt darauf, den Boden besser zu hinterlassen als er vorgefunden wurde.
Nur so können auch zukünftige Generationen auf unserem Planeten überleben.


Born to be Blue

Ab 8. Juni als Bundesstart

Sonntag, 11. Juni, 19:00 Uhr: Sondervorführung als Auftakt der Jazz-Film-Reihe "Blue Note Cinema" in Zusammenarbeit mit dem Jazz-Studio Nürnberg

BORN TO BE BLUE erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Jazz-Trompeters Chet Baker (Ethan Hawke). Nach einem kometenhaften Aufstieg in den 1950er Jahren, gefeiert als der „James Dean of Jazz“ und „King of Cool“, war Baker schon zehn Jahre später am Ende. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau (Carmen Ejogo), mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Musikaufnahmen seiner Karriere.


Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes

Ab 8. Juni als Bundesstart

Ein bürgerlicher Windhund gesteht, wie er vom Filmemacher zum Vierbeiner wurde: Weil er gerade keine Förderung bekommt, sieht JULIAN sich gezwungen, einen Job als Erntehelfer anzunehmen. Als er der jungen Kanadierin CAMILLE weismacht, es handele sich dabei um die Recherche für einen kommunistischen Märchenfilm, in dem sie die Hauptrolle spielen soll, will sie ihn begleiten und Julian spinnt romantische Fantasien.

So landen die beiden in der trügerischen Idylle einer ausbeuterischen Apfelplantage. Während Julian
unter der körperlichen Arbeit leidet und sich vor den merkwürdigen Zimmergenossen in den Containerbaracken fürchtet, stürzt sich Camille enthusiastisch in die vermeintliche Recherche und freundet sich mit HONG und SANCHO an, zwei wundergläubige Proletarier auf der Suche nach dem Glück. Für Julian wird es zunehmend schwieriger, den kommunistischen Filmemacher zu performen, außerdem kommt ihm ein Vorzeigearbeiter mit amerikanischen
Träumen in die Quere, ein stummer Mönch mit magischen Kräften und einem Sprung in der Schüssel tritt auf, die Plantagenbesitzerin wird versehentlich getötet und eine versuchte Revolution endet in Ratlosigkeit. Da kommen die Spatzen in den Bäumen mit einem unerhörten Plan...



Sondervorführungen

CasaKids-Filmclub: Der Mondmann (Architektur-Special)

Special im Rahmen der Architektur-Filmreihe für die ganze Familie
Samstag, 29.4. um 14:00 Uhr (Eintritt frei! - inkl. einem Freigetränk)
Sonntag, 30.4. + Montag, 1.5., jeweils 15:00 Uhr

Der Mondmann lebt allein in seiner runden silbernen Kugel und langweilt sich die meiste Zeit. Eines Tages kommt ein Komet am Mond vorbei und der Mondmann entschließt spontan, sich an dessen Schweif zu hängen. Auf der Erde angekommen, ist er beeindruckt von der Vielfalt und Schönheit des blauen Planeten. Schon bald muss er jedoch feststellen, dass es auch bösartige Gestalten auf der Erde gibt. Außerdem bemerkt der Mondmann, dass die Kinder das Mondlicht vermissen und abends nicht einschlafen können. So beschließt er, auf den Mond zurückzukehren ...

Animationsfilm | D 2012 | 92 Min | FSK 0 Jahre | empfohlen ab 8 Jahren


CasaMatinée - mit Whisky-Tasting: Das Leben der Bohéme

Sonntag, 30. April, 11:00 Uhr
Danach ab 13 Uhr Mittagessen und Whisky-Tasting

Zum 60. Geburtstag von Aki Kaurismäki!
Drei Möchtegernkünstler kämpfen im Paris des zwanzigsten Jahrhunderts mit Pfiff, Einfallsreichtum und Stil gegen Hunger, Kälte und Einsamkeit: Inspiriert von Henri Murgers Roman „Scènes de la vie de bohème” (1851), erzählt diese melancholische Komödie, die nebenbei gesagt eigentlich ein Melodram ist, vom Leben des Schriftstellers Marcel, des albanischen Malers Rodolfo und des irischen Komponisten Schaunard. Und von ihren Beziehungen zu Mimi und Musette, zwei Schönheiten vom Land, die sich in der Großstadt verlieren.

FIN/FR 1992 | R: Aki Kaurismäki | 103 Min. | ab 6 | OmU

Nach dem Film um 13:00 Uhr: Whisky-Tasting
Fünf verschiedene Whiskys werden fachkundig vorgestellt und degustiert – teils aus der Whisky-Karte der Casablanca-Kneipe, teils Neues und Rares aus dem Angebot von Celtic.

Zu Beginn gibts einen deftigen Imbiss.
Kosten: 25 EUR – Teilnehmerzahl begrenzt, bitte unter info@casablanca-nuernberg.de anmelden.

Der Eintritt zum Film für Teilnehmer des Tastings frei!


Film und Wein - Architekturfilmreihe: Double Happiness

Montag, 1. Mai, 19:00 Uhr

Ella Reidel unternimmt in DOUBLE HAPPINESS eine filmische Reise nach China, dorthin, wo ein Klon des in Oberöster- reich malerisch gelegenen Ortes Hallstatt als hoch dotiertes Immobilienprojekt ver- wirklicht wurde. DOUBLE HAPPINESS erzählt von der im Geheimen geplanten baulichen Kopie und ihrer Entdeckung,

von der Motivation und den Hintergründen für die Errichtung der märchenhaften Replikation in der Nähe der freien Wirt- schaftszone Shenzhen. Unter DOUBLE HAPPINESS versteht man in China jenes Glück, das sich automatisch verdoppe-lt, wenn zwei Menschen beschließen, für immer miteinander zu leben. Das duplizier- te Glück entfaltet sich in Parallelwelten von Original und Kopie, Realität und Fiktion, Traum und Wirklichkeit.

DOUBLE HAPPINESS arbeitet pointiert Gedanken, Lieder und Bilder heraus über kulturelle Authentizität, Chinas Urbanisie- rung und die Kultur des Kopierens.

A 2015 | 74 min | Regie: Ella Reidel

Jubiläumsausgabe 10X unserer Architekturfilmreihe FILM UND WEIN in Kooperation mit dem Treffpunkt Architektur für Ober- und Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer.
Im Anschluss sind alle Gäste zu Gesprächen, Wein, Saft und Wasser eingeladen.

Die weiteren Termine der Filmreihe:

Mo, 8. Mai, 19:00: BERLIN - DIE SINFONIE DER GROßSTADT - Stummfilm mit Live-Musik von Hildegard Pohl und Yogo Pausch Online-Reservierung

Mo, 15. Mai, 19:00: 10X - JUBILÄUMSKURZFILMNACHT Online-Reservierung

So, 21. Mai, 11:00: WHERE ARCHITECTS LIVE - Sonntagsmatinée mit Gesprächsgast Mathieu Wellner (Architekturtheoretiker, Publizist) Online-Reservierung


Sneak Preview

Der Überraschungsfilm im Casablanca
Montag, 1. Mai, 21:00 Uhr

Ins Kino gehen ohne zu wissen, welcher Film läuft? Das geht auch im Casablanca, immer am ersten Montag im Monat um 21:00 Uhr. Was gezeigt wird, wird nicht verraten – Nachfragen ist zwecklos … 

In unserer Arthouse-Sneak zeigen wir die Highlights der nächsten Monate – bei fremdsprachigen Filmen immer in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln.


Medizin im Film: Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag

Mittwoch, 3. Mai, 19:00 Uhr  Online-Tickets

anschließend Filmgespräch mit Dr. Wolf-Dietrich Braunwarth (1. Vorsitzender des Nürnberger Bündnis gegen Depression e.V., Oberarzt für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg) und Ralf Bohnert (Leiter des Krisendienst Mittelfranken)

Das große Leiden eines von Depression betroffenen Menschen ist selbst für nahestehende Angehörige oft schwer nachvollziehbar. Über ein Jahr begleiteten die Filmemacher ganz unterschiedliche Menschen auf ihrem eigenen Weg durch und aus der Depression: eine Familie, in der Mutter, Vater und Tochter von Depression betroffen sind, eine Frau, die unter anderem in einem Kunstprojekt eine Möglichkeit der Auseinandersetzung mit der Erkrankung findet und eine junge Musikerin, die schildert, wie Depression ihre Leidenschaft zur Musik lahm legte, ihr aber auch bei der Bewältigung hilft.

D 2016 / R: Michaela Kirst und Axel Schmidt / 78 Min.

In Kooperation mit dem Nürnberger Bündnis gegen Depression e. V.


CasaMatinée: Preview "Rückkehr nach Montauk"

Sonntag, 7. Mai, 11:00 Uhr in der CasaMatinée

Preview des neuen Films von Volker Schlöndorff

Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst.

Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård) kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara (Susanne Wolff) ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals (Nina Hoss). Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen. Es ist Winter in Montauk, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island.

Zwei Strandstühle am windgepeitschten Meer. Sie warten auf zwei Menschen, die einander für lange Zeit verloren hatten. Nun kehren sie zurück, voller Trauer um das versäumte Leben und Hoffnung auf die Zukunft. Die Körper erinnern sich, aber sie wissen nicht, ob sie die Zeit ungeschehen machen können. In Montauk werden sie es herausfinden.


Film und Wein - Architekturfilmreihe: Berlin - Die Sinfonie der Großstadt

Montag, 8. Mai, 19:00 Uhr Online-Reservierung
Stummfilm mit Live-Musikbegleitung durch Hildegard Pohl (Piano) und Yogo Pausch (Percussion)

Berlin, 1927. Die Stadt der Massen: Kleine, Große, Arme, Reiche, Junge, Alte. Es gibt keine Schauspieler, und doch handeln Hunderttausende. In Ruttmanns streng dokumentarischer Arbeit sieht man die unzähligen Gesichter der Millionenstadt. Paläste, Häuserschluchten, rasende Eisenbahnen, schmetternde Maschinen. Schulkinder, Arbeitermassen, brausender Verkehr. Rhythmus der Arbeit, Hymnus des Vergnügens, Verzweiflungsschrei des Elends - in sich vereinigt zur Sinfonie der Großstadt.

D 1927 | ca. 65 min | Regie: Walther Ruttmann | Stummfilm mit Live-Musik

Jubiläumsausgabe 10X unserer Architekturfilmreihe FILM UND WEIN in Kooperation mit dem Treffpunkt Architektur für Ober- und Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer.
Im Anschluss sind alle Gäste zu Gesprächen, Wein, Saft und Wasser eingeladen.

Die weiteren Termine der Filmreihe:

Mo, 15. Mai, 19:00: 10X - JUBILÄUMSKURZFILMNACHT Online-Reservierung

So, 21. Mai, 11:00: WHERE ARCHITECTS LIVE - Sonntagsmatinée mit Gesprächsgast Mathieu Wellner (Architekturtheoretiker, Publizist) Online-Reservierung


Queer-Filmnacht: Das Nest

Montag, 8. Mai um 20:30 Uhr Online-Reservierung

Der junge Soldat Bruno desertiert von seiner Truppe, um in der brasilianischen Metropole Porto Alegre nach seinem verschollenen Bruder Leo zu suchen. Von Leo fehlt scheinbar jede Spur, doch Bruno lernt dessen Freunde kennen: die Barfrau Stella, die Party-Kids Iggy, Ariel und Kin und deren "Generalin", die Club-Besitzerin und Drag-Queen Marlene. Bruno lässt sich immer mehr auf das wilde Treiben der Gang ein, auf sexuelle Experimente und lustvolle Exzesse, aber auch auf die merkwürdige Geborgenheit, die ihm seine neuen Freunde geben. Allmählich beginnt Bruno die Welt mit Leos Augen zu sehen. Dabei ist er seinem Bruder dichter auf den Fersen, als er glaubt.

Filipe Matzembacher und Marcio Reolon erzählen in ihrer innovativen vierteiligen Mini-Serie "Das Nest" mit fabelhaft unkonventionellen Laiendarster_innen und in kraftvoll leuchtenden Bildern von einer berührenden Brudersuche, die unverhofft zu neuen Freiheiten führt, und vom subversiven Entwurf einer alternativen Familie, die keine Formen der Ausgrenzung mehr kennt. Eine durch und durch queere Serie, die uns neidvoll auf das brasilianische Fernsehen blicken lässt, wo "Das Nest" nach einer überaus erfolgreichen Festivaltour im Sommer 2016 auch einem landesweiten Publikum präsentiert wurde.

Brasilien 2016 / R: Filipe Matzembacher & Marcio Reolon / 104 Min. (4 x 26 Min.) / portugiesische Originalfassung mit deutschen Untertiteln


Film auf der Couch: Black Swan

Donnerstag, 11. Mai, 20:15 Uhr

Danach Filmgespräch mit erfahrenen Psychoanalytiker/innen

Im oscarprämierten Black Swan tanzt sich Natalie Portman die Seele aus dem Leib und hat dabei nur ein Ziel: Perfektion. Doch ihre Konkurrentin Mila Kunis bedroht ihren Erfolg.

Nina (Natalie Portman) ist eine ehrgeizige Ballett-Tänzerin bei der New York Ballett Company, die ihr ganzes Leben auf ihre Leidenschaft ausgerichtet hat. Wenig überraschend, aber umso befriedigender ist es für sie, als sie bei Schwanensee von Regisseur Thomas Leroy (Vincent Cassel) für die Hauptrolle ausgewählt wird.

Doch die Freude hält nicht lange an: Schnell bekommt sie Konkurrenz von der jungen Lily (Mila Kunis), die zwar nicht Ninas perfekte Technik besitzt, insgesamt aber einen leichteren und leidenschaftlicheren Tanzstil. Nina versucht vergeblich, diesen mit umso intensiverem Training zu erarbeiten und bringt sich damit an den Rand ihrer Gesundheit. Lily fasziniert und ängstigt sie im gleichen Maße und Nina driftet immer weiter ab in eine Welt, in der sie nicht mehr weiß, wer sie wirklich ist.


Kinotour: 6 Jahre, 7 Monate, 16 Tage: Die Morde des NSU

Dienstag, 16. Mai, 19:30 Uhr
Nürnberg-Premiere in Anwesenheit des Regisseurs Sobo Swobodnik

In 6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage, dem Zeitraum in dem der „Nationalsozialistische Untergrund“ zehn Morde gegenüber Migranten und einer deutschen Polizistin verübt haben, nähert sich der Regisseur essayistisch in lyrischem Schwarz-weiß dieser unvergleichlichen rechtsextremistischen Mordserie ausschließlich mit Bildern der zehn Tatorte in einer visuellen kardiographischen Vermessung. Die Orte als stumme Zeugen der Anklage, der Reflexion und Erinnerung. Diese Bilder werden ergänzt von einer Textcollage, bestehend aus Zeitungsmeldungen, Ermittlungsprotokollen, Prozessaussagen, den Statements von Hinterbliebenen und Fachleuten - gelesen von Schauspielern des Berliner Ensembles - die wiederum eingebettet werden in eine Musik-Ton-Komposition des Berliner Musikers Elias Gottstein („Guaia Guaia“). Die Orte treten in den Dialog mit den Stimmen der Hinterbliebenen, der Ermittlungsbehörden, der Presse und finden ihren Widerhall in einem tonalen und musikalischen Reflexionsraum.

Der Regisseur Sobo Swobodnik (der bereits seine letzten Filme "Guaia Guaia" und "Sexarbeiterin" im Casablanca präsentiert hat) kommt nach Nürnberg und steht nach der Vorführung für ein Filmgespräch zur Verfügung.


5. Nürnberger Fahrrad-Film-Festival

Freitag, 19. bis Sonntag, 21. Mai 2017
200 Jahre Fahrrad – 5 Jahre Nürnberger Fahrrad-Film-Festival

Das komplette Programm: http://www.casa.bike

Zum fünften Mal führen alle Wege in Nürnberg in die Südstadt – zumindest die Wege aller, die auf zwei Reifen unterwegs sind: Das Fünfte Nürnberger Fahrrad-Film-Festival bringt alles auf die Leinwand, was das Leben auf dem Sattel lebenswert macht: Zwei Spielfilme, zwei Dokumentationen, und dieses Jahr gleich zwei moderierte Kurzfilmprogramme!

Freitag, 19. Mai 2017
17:00    Bicycle
19:00    Auf zwei Rädern durch die Südstadt? Talk-Runde mit den verkehrspolitischen Sprechern von CSU und ÖDP und Jens Ott (ADFC)
21:00    Shorts Attack: Bike Shorts
22:50    The Alley Cat

Samstag, 20. Mai 2017
Nachmittags: Leckeres aus der mobilen Fahrrad-Küche im Casa-Hof
14:00    CasaKids: Das große Rennen von Belleville
15:00    Südstadt-Radtour des ADFC
16:00    The Alley Cat
18:00    Rennradfieber
20:30    International Cycling Film Festival
22:50    Das große Rennen von Belleville

Sonntag, 21. Mai 2017
11:00    Historische Radtour zu den Anfängen der Nürnberger Fahrrad-Industrie von Geschichte für Alle
13:15    Bicyle
15:00    Das große Rennen von Belleville


Agenda 21-Kino: Wild Plants

Sonntag, 28. Mai, 11:30 Uhr

Eintritt frei dank ebl Naturkost.
Danach Filmgespräch mit der Kamerafrau Marion Neumann und Vertreter/innen des Stadtgarten-Projekts

‚Wild Plants’ sind Gewächse, die sich auf brachem Land ansiedeln, scheinbar unbewohnbares Terrain in Besitz nehmen und neue Lebensräume schaffen.
‚Wild Plants’ sind aber auch Menschen, die ihre eigenen Utopien entwerfen und zu Impulsgebern für andere werden. An vielen verstreuten Orten auf der Welt leben Menschen und wachsen Projekte, in denen sich botanischer und biographischer Wildwuchs miteinander verbinden. ‚Wild Plants’ ist eine filmische Forschungsreise, begleitet von Fragen über das Verhältnis von Mensch und Natur.

CH/D 2016 | R: Nicolas Humbert | 113 Min. | ab 0 | dt. Originalfassung


Sondervorführung: You'll Never Walk Alone

Dienstag, 30. Mai, 20:00 Uhr
Sondervorführung mit Filmgespräch in Zusammenarbeit mit der Akademie für Fußballkultur

In vielen Fußballstadien singen die Fans vor dem Spiel „You’ll Never Walk Alone“; das Lied scheint eins geworden mit der Fankultur.Dabei ist im Text von Fußball eigentlich keine Rede.

Stattdessen wird von einem Unwetter gesungen, in dem man den Kopf einziehen möchte, in dem die Träume sturmgepeitscht und verweht werden, tossed and blown. Und, na klar, in dem man die Hoffnung trotz allem nicht sinken lassen soll: „Walk on, walk on“! Nichts als eine Durchhalteparole in C-Dur?

Der Dokumentarfilm erzählt die verblüffende Karriere dieses Songs. Es ist eine lange, spannende und wunderbare Geschichte. Hans Albers tritt darin ebenso auf wie Jürgen Klopp, die Musical-Genies Rodger & Hammerstein geben ihr eine entscheidende Wendungen, Beatles-Manager Brian Epstein und der von ihm zu Weltruhm gebrachte Mersey-Beat der 1960er Jahre klingen darin ebenso nach wie Campino und die Toten Hosen.


Blue Note Cinema: Born to be Blue

Sonntag, 11. Juni, 19:00 Uhr

Auftakt der Jazz-Film-Reihe "Blue Note Cinema" in Zusammenarbeit mit dem Jazz-Studio Nürnberg

Danach Filmgespräch mit Paul Geier (Jazzstudio Nürnberg), der von Auftritten Chet Bakers im Nürnberger Jazz-Keller berichten kann.

BORN TO BE BLUE erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Jazz-Trompeters Chet Baker (Ethan Hawke). Nach einem kometenhaften Aufstieg in den 1950er Jahren, gefeiert als der „James Dean of Jazz“ und „King of Cool“, war Baker schon zehn Jahre später am Ende. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau (Carmen Ejogo), mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Musikaufnahmen seiner Karriere.