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Hinweis: Die Spielzeiten beziehen sich jeweils auf eine Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch)!


Aktuelles Kinoprogramm

Personal Shopper

In der Woche ab 19.1. Do bis Mo 19:30 (So/Mo OmU), Di/Mi 21:30

Maureen (Kristen Stewart) verdient sich ihren Lebensunterhalt, indem sie als persönliche Shopping-Assistentin der berühmten Modedesignerin Kyra (Nora von Waldstätten) einkaufen geht – obwohl sie deren arrogante, fordernde Art und den Job an sich nicht leiden kann. Aber in Wahrheit sieht sie sich selbst als Medium an, das mit dem Reich der Toten in Kontakt treten kann und als solches wartet sie schon seit Wochen auf ein Zeichen ihres Zwillingsbruders Lewis, der erst kürzlich an einer Herzkrankheit gestorben ist. Plötzlich bekommt sie seltsame Nachrichten von einer unbekannten Nummer. Ob es ihr Bruder ist? Oder könnte es eher der Liebhaber ihrer Chefin sein, der es auf sie abgesehen hat? Die Situation wird jedenfalls ziemlich kompliziert, als Maureen beginnt, sich manisch in die Textnachrichten hineinzusteigern…

F/D 2016 | R: Olivier Assayas | 110 Min. | ab 12 | dt. Fassung und engl. OmU


Manchester By The Sea

Do 19.1. bis Mi 25.1. täglich 17:40 & 20:30 (nur OmU)

Der einsame und schweigsame Lee Chandler (Casey Affleck), als Handwerker für einen Bostoner Wohnblock zuständig, wird von einer erschütternden Nachricht aus dem Alltag gerissen: Sein Bruder Joe (Kyle Chandler) ist plötzlich gestorben. Nach dem überraschenden Tod soll sich Lee um Joes 16-jährigen Sohn Patrick (Lucas Hedges) kümmern. Dafür zieht er von Boston zurück in seine Heimat, die Hafenstadt Manchester an der amerikanischen Ostküste. Doch muss er dort nicht nur Ersatzvater für einen Teenager sein, ohne so was jemals zuvor gemacht zu haben, sondern trifft auch seine Ex-Frau Randi (Michelle Williams) wieder, mit der er früher chaotisch, aber glücklich zusammenlebte. Die alten Wunden beginnen, erneut zu schmerzen und Lee fängt an, sich zu fragen, was es braucht, mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen – und was es braucht, eine gesunde Zukunft zu beginnen…

USA 2016 | R: Kenneth Londergan | 138 Min. | ab 12 | engl. OmU


La La Land

In der Woche ab 19.1. dt. Fass: tgl. 20:20, So auch 15:00, Mo auch 14:00.
OmU: Do bis So 17:00, Di/Mi 18:50

Mia (Emma Stone) ist eine leidenschaftliche Schauspielerin, die ihr Glück in Los Angeles sucht. Sebastian (Ryan Gosling) will dort ebenfalls seinen Durchbruch schaffen, allerdings nicht als Schauspieler, sondern als Musiker, der Menschen des 21. Jahrhunderts für traditionellen Jazz begeistern möchte. Mia und Sebastian müssen sich mit Nebenjobs durchschlagen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern – sie arbeitet in Cafés, er sitzt in Clubs wie dem von Boss (J.K. Simmons) am Keyboard. Nachdem sie einander vorm Klavier begegnet und schließlich ein Paar geworden sind, geben sich gegenseitig Kraft. Von nun an arbeiten sie zu zweit daran, groß rauszukommen. Doch schnell müssen Mia und Sebastian feststellen, dass ihre Bestrebungen auch Opfer fordern und ihre Beziehung auf eine harte Probe stellen. Verrät sich Sebastian selbst, wenn er in der Band von Keith (John Legend) Musik spielt, die er gar nicht mag? Und kann Mia ihre Zeilen nicht auch mit ihrem Freund auf Tour lernen, oder muss sie dazu wirklich in L.A. bleiben?

USA 2016 | R: Damien Chazelle | 128 Min. | ab 0 | dt. Fassung und engl. OmU


Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki

In der Woche ab 19.1. So 15:10, Di/Mi 17:00

Finnland, 1962: Der talentierte Boxer Olli Mäki (Jarkko Lahti) lebt ein bescheidenes Leben in einfachen Verhältnissen und ist damit zufrieden, denn schließlich hat er sich eben erst frisch in Raija (Oona Airola) verliebt. Sein Manager Elis Ask (Eero Milonoff) hat hingegen ganz andere Pläne im Sinn. Er möchte seinen Fäuste schwingenden Schützling als glamourösen Boxstar ganz groß rausbringen und dazu soll dieser den amtierenden Weltmeister Davey Moore (John Bosco Jr.) in die Knie zwingen.

Aber während die Kampfvorbereitungen anlaufen, ist Olli mit seinen Gedanken statt beim Training häufiger bei Raija, die ihm immer wichtiger wird als sein Sport. Schnell stellt er fest, dass Liebe, das Leben auf dem Land und die finnische Boxszene einfach unvereinbar zu sein scheinen. Und je näher der Kampf rückt, desto mehr erhöht die mediale Aufmerksamkeit den Druck auf Olli, der längst weiß, dass er durch etwas ganz anderes glücklich gemacht wird als durch einen Sieg.

FIN/SE 2016 | R: Juho Kuosomanen | 92 Min. | ab 6 | dt. Fassung und finn. OmU


Die Taschendiebin

Do 19.1. bis Mi 25.1. täglich 17:30

Korea in den 1930er Jahren, während der Besatzung durch die japanischen Invasoren: Die junge Sookee (Kim Tae-Ri) ist eine gerissene Taschendiebin, die sich von der reichen japanischen Erbin Hideko (Kim Min-Hee) als Dienstmädchen einstellen lässt. Sookee zieht auf das abgelegene Anwesen, auf dem Hideko völlig zurückgezogen mit ihrem Onkel Kouzuki (Jin-Woong Cho) lebt. Was Hideko allerdings nicht weiß: Sookees Anstellung als Dienerin ist Teil eines perfiden Plans, den sie zusammen mit einem Heiratsschwindler (Jung-Woo Ha), der sich als Graf Fujiwara ausgibt, ausgeheckt hat. Der falsche Graf und das Dienstmädchen planen, die junge Erbin um ihr gesamtes Vermögen zu erleichtern. Und zunächst läuft alles wie am Schnürchen – bis ganz unerwartet Sookee und Hideko echte Gefühle füreinander entwickeln…

KR 2016 | R: Oarj Chan-wook | 146 Min. | ab 16 | dt. Fassung und jap./kor. OmU


Einfach das Ende der Welt

In der Woche ab 19.1. Do bis Mo 21:30 (Do OmU)

Der neue Film des Regie-Wunderkinds Xavier Dolan:

Louis (Gaspard Ulliel) hat es mit 34 Jahren zu einem erfolgreichen Schriftsteller gebracht, aber das ist nicht der wahre Grund weshalb er nach zwölf Jahren Abwesenheit wieder in seinen Heimartort zurückkehrt. Denn Louis ist mittlerweile sterbenskrank und hat nicht mehr lange zu leben. Deswegen will er seine Familie davon in Kenntnis setzen, doch das ist alles andere als leicht. Denn bei dem Familiennachmittag mit seiner Mutter (Nathalie Baye), seiner jüngeren Schwester Suzanne (Léa Seydoux), seinem älteren Bruder Antoine (Vincent Cassel) und dessen Frau Catherine (Marion Cotillard) reißen alte Wunden auf und kochen längst vergangene Fehden wieder hoch. Und die erhitzten Gemüter tun alles, um sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, während niemand Louis ein offenes Ohr leihen will…

CAN/F 2016 | R: Xavier Dolan | 99 Min. | ab 12 | dt. Fassung und frz. OmU


Frank Zappa - Eat That Question

In der Woche ab 19.1. So 15:40

Frank Vincent Zappa, der Sohn sizilianischer Einwanderer, war das Enfant Terrible der Rock-Musik in den  1970er und 1980er Jahren. Rhythmische Vielfalt, innovative E-Gitarre und mitunter dadaistisch-absurde Texte – das war sein Markenzeichen.

Der abendfüllende Dokumentarfilm "Frank Zappa - Eat That Question" von Thorsten Schütte blickt auf das Phänomen Zappa entlang bislang verschollener und vergessener Film- und Ton-Dokumente aus Europa,  Amerika, Asien und Australien und erzählt von der Anziehungskraft und Wirkungsweise des Künstlers und seines Werks. Dabei widmet sich der Film insbesondere Frank Zappas eigenwilligem Umgang mit den Medien, seinem unbändigen Streben nach Aufklärung und seiner geschickten Selbstinszenierung.

FR/D 2016 | R: Thorsten Schütte | 89 Min. | ab 12


Kurz vor Film

Das Casablanca präsentiert vor ausgewählten Hauptfilmen kurze Vorfilme, die Lust machen sollen auf den Hauptfilm.

Kommende Filme

Die schönen Tage von Aranjuez

Ab 26.1. als Bundesstart in 3D

Der neue Film von Wim Wenders nach einem Theaterstück von Peter Handke

Es ist Sommer. Auf einer grün umrankten Veranda, die zu einem prachtvollen Garten führt, sitzen ein Mann (Reda Kateb) und eine Frau (Sophie Semin) an einem Tisch, umgeben von Bäumen, durch deren Blätter gelegentlich eine angenehme Brise weht, während irgendwo in der Ferne Paris liegt. Die beiden unterhalten sich angeregt, es ist ein einziges Fragen und Antworten. Dabei diskutieren sie über allerlei Themen: über die Erfahrungen mit der Liebe, die Kindheit, Erinnerungen, über das Wesen des Sommers. Und darüber, was Männer und Frauen letztendlich in ihrer Wahrnehmung unterscheidet. Und noch während sie im Zwiegespräch vertieft sind, tippt ein Schriftsteller (Jens Harzer) im angrenzenden Haus fleißig neue Dialogzeilen in seine Schreibmaschine. Ob er sich gerade das Gespräch ausdenkt, das die beiden im Garten führen? Oder ist es umgekehrt?


Violently Happy

Ab 26.1. als Bundesstart

Zur Vorstellung am Freitag, 27. Januar, 20:00 Uhr ist die Regisseurin Paola Calvo im Casablanca zu Gast!

Die meisten Menschen verbringen ihr Leben instinktiv damit Schmerzen so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Seelische Wunden sind dabei nicht ganz leicht zu umgehen, aber für körperliches Leid gibt es unmittelbare und unmissverständliche Signale, die dafür sorgen, dass man sich dauerhaft aus der Gefahrenzone raushalten sollte. Jedoch gibt es auch Menschen, die genau diesen Schmerz suchen, weil er ihnen Vergnügen bereitet und die einvernehmlich mit kontrollierter Gewalt und Sex experimentieren. Für ihren Dokumentarfilm „Violently Happy“ begleitete Regisseurin Paola Calvo den ehemaligen Tänzer Felix Ruckert, der zusammen mit anderen Interessenten gemeinsame Sitzungen abhält, in denen die weibliche Anatomie gelernt oder heißes Wachs auf den nackten Körper gegossen wird. Dabei wird der Frage auf den Grund gegangen, ob Gewalt in einem freundschaftlichen und kontrollierten Rahmen die Gesellschaft besser machen könnte.


The Salesman – Forunshande

Ab 2. Februar als Bundesstart: Der neue Film von Asghar Farhadi ("Nader und Simin")

Fluchtartig müssen Emad und Rana ihre Wohnung verlassen. Durch eine Beschädigung des Fundaments droht das Haus einzustürzen. Ein Bekannter stellt dem jungen Paar seine leerstehende Wohnung zur Verfügung, ein seltener Glücksfall in einer dicht besiedelten Stadt wie Teheran. Als Rana im Badezimmer von einem Unbekannten überrascht wird, erfahren sie, dass die Vormieterin neben persönlichen Gegenständen auch einen zweifelhaften Ruf hinterlassen hat. Rana weigert sich, die Polizei einzuschalten oder auch nur über den Vorfall zu sprechen. Also macht sich Emad selbst auf die Suche nach dem Täter. Zunehmend verstrickt sich das Paar in einem Geflecht aus Scham und Schuldzuweisungen und droht schließlich daran zu zerbrechen...


Volt

Ab 2. Februar als Bundesstart

Zur Vorstellung am Sonntag, 5. Februar, 20:00 Uhr ist der Regisseur Tarek Ehlail zu Gast

Die Flüchtlingskrise war nur der Anfang. In naher Zukunft hat Deutschland Transitzonen an seinen Grenzen errichtet. Tausende Flüchtlinge warten in großen Lagern. Auf Einbürgerung – oder ihren Rücktransport. Längst wurden die Menschen in den rechtsfreien Slums sich selbst überlassen. Die Situation brodelt, droht ständig zu eskalieren. Brachiale Polizeikorps halten die wütenden Transits auf Abstand. In den Reihen der staatsübergreifenden Einsatzkommandos steht auch Volt (Benno Fürmann), der im nächtlichen Einsatz eine folgenschwere Tat begeht: Volt tötet den Flüchtling Hesham (Tony Harrisson). Das Verbrechen bleibt zeugenlos, doch aufkeimende Schuld beginnt ihn zu zerfressen, treibt Volt zunehmend und immer tiefer in die Welt seines Opfers – bis in die Arme von LaBlanche (Ayo), der Schwester des Toten. Er beginnt ihr zu folgen. Zuerst als Retter, dann als Freund. Doch immer als Lügner. Tagsüber als Polizist an der Frontlinie, nachts auf der anderen Seite. Volt muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht, denn die Unruhen in Folge seiner Tat beginnen zu eskalieren ...


Noma

Ab 9. Februar als Bundesstart

Preview am Sonntag, 5. Februar, 11:00 in der CaaMatinée - mit Fingerfood-Imbiss der Männer am Herd (siehe Sonderveranstaltungen).

Ein Blick hinter die Kulissen des besten Restaurants der Welt:

NOMA ist eine Reise durch das einzigartige kulinarische Universum von René Redzepi, dessen Kopenhagener Restaurant Noma in den letzten Jahren vier Mal zum besten der Welt gekürt wurde.

Für seinen Dokumentar lm NOMA hat Regisseur Pierre Deschamps René Redzepi drei Jahre lang auf sei- nem Weg begleitet, von der dritten Auszeichnung zum besten Restaurant der Welt im Jahr 2012 über einen Rückschlag, der das Noma 2013 schwer erschütterte, bis hin zurück an die gastronomische Weltspitze im Jahr 2014. Dabei lässt er beru iche Wegbegleiter wie Spitzenkoch Ferran Adrià und Noma-Mitgründer Claus Meyer genauso zu Wort kommen wie die Mitglieder des Noma-Teams und die Zulieferer, die die Küche Redzepis mit ihren einzigartigen Produkten bereichern. Gleichzeitig wirft Deschamps einen privaten Blick auf René Redzepi, führt Gespräche mit seinen Eltern und zeigt ihn im Kreise seiner Familie.


Was hat uns bloß so ruiniert?

Ab 9. Februar als Bundesstart

Mitte 30, erfolgreich, cool – drei befreundete Paare haben es sich in einem Szeneviertel Wiens gemütlich gemacht und leben selbstvergessen den Traum der bourgeoisen Boheme, kurz „Bobo“: Gleichermaßen idealistisch wie materialistisch züchten sie Tomaten auf dem Balkon, trinken lokal gerösteten Kaffee, teure Cocktails und würden sich nie ein elektronisches Gerät zulegen, auf dem nicht ein angebissener Apfel abgebildet ist. Und sie sind sicher, ihr Kinderwunsch macht sie nicht zu Spießern. Mit den neuesten Erkenntnissen zu frühkindlicher Förderung im Mutterleib, weichenstellenden Tipps aus Kinder- und Ernährungsratgebern und dem Smartphone in Griffnähe stellen sich die Paare ihrer neuen Lebensaufgabe, die natürlich zum bisherigen, lässigen und reflektierten Lebensstil passen soll. In der Realität jedoch ist das hippe, unbeschwerte Leben bald schlagartig vorbei.


Elle

Ab 16. Februar als Bundesstart

Michèle (Isabelle Huppert), Chefin einer erfolgreichen Firma für Videospiele, wirkt wie eine Frau, der nichts etwas anhaben kann. Unnahbar führt sie mit der gleichen Präzision und Kalkül ihre Firma wie ihr Liebesleben. Als Michèle eines Tages in ihrem Haus von einem Unbekannten angegriffen und vergewaltigt wird, scheint sie das Vorgefallene zunächst kalt zu lassen. Doch ihr Leben ist über Nacht ein anderes geworden. Resolut spürt sie den Angreifer auf und verstrickt sich mit ihm in ein gefährliches Spiel aus Neugier, Anziehung und Rache. Es ist ein Spiel, das jederzeit außer Kontrolle geraten kann ...

Mit Ende Siebzig ist Paul Verhoeven (BASIC INSTINCT, ROBOCOP) nach mehr als 15 Jahren zum Genrefilm zurückgekehrt - und hat für ELLE die vielleicht besten Kritiken seiner langen Karriere bekommen. Ausgerechnet für einen Rape-Revenge-Thriller, der provokant mit Opfer- und Täterrollen spielt, trotz des Themas erstaunlich humorvoll ist und auf jegliche Moralisierung verzichtet. Das verdankt Verhoeven nicht zuletzt Isabelle Huppert, die einer fast unmöglichen Rolle absolute Glaubwürdigkeit verleiht.


T2 - Trainspotting

Ab 16. Februar als Bundesstart - zunächst als OmU-Fassung

Zuerst war da eine Gelegenheit...dann passierte ein Verrat.

20 Jahre sind inzwischen vergangen.

Vieles hat sich geändert, vieles ist auch völlig gleich geblieben.

Mark Renton kehrt zurück an den einzigen Ort, den er jemals sein Zuhause nennen konnte. Und sie warten auf ihn: Spud, Sick Boy, und Begbie.

Aber auch andere gute, alte Freunde warten bereits: Leid, Verlust, Freude, Rache, Hass, Freundschaft, Liebe, Sehnsucht, Angst, Reue, Diamorphin, Selbstzerstörung und Lebensgefahr, alle stehen Schlange, um ihn zu begrüßen, bereit zum Tanz.


Hitlers Hollywood

Ab 23. Februar als Bundesstart

Zur Vorstellung am Samstag, 25. Februar, 19:00 Uhr kommt der Regisseur Rüdiger Suchsland ins Casablanca und stellt seinen Film vor.

Was weiß das Kino, was wir nicht wissen? Über 1000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda. Aber noch weniger, der im Nationalsozialismus produzierten Filme sind harmlose Unterhaltung.

Das nationalsozialistische Kino war staatlich gelenkt. Zugleich wollte es "großes Kino" sein. Eine deutsche Traumfabrik.

"Hitlers Hollywood" erzählt erstmals von der dunkelsten und dramatischsten Periode deutscher Filmgeschichte, und erinnert zum hundersten Geburtstag der Ufa an diese Filme und ihre Stars: Hans Albers, Heinz Rühmann, Zarah Leander, Ilse Werner, Marianne Hoppe, Gustav Gründgens und viele mehr.

Die NS-Filme waren nicht nur technisch perfekt gemacht, sie waren emotional; sie weckten Sehnsüchte, ließen träumen, boten Zuflucht. Das Kino war industriell vorgefertigt und manipulativ. Vielleicht waren die Gefühle, die diese Filme weckten, oft ein Selbstbetrug, falsche Gefühle. Aber es waren eben Gefühle. Nur so ist die Wirkungskraft des NS-Kinos zu erklären.

Millionen gingen seinerzeit ins Kino. Welche Träume träumten die Deutschen in ihrer ureigenen germanischen Traumfabrik?

Wovon sollten sie träumen, wenn es nach den Machthabern ging? Wie funktioniert Propaganda? 

Was weiß das Kino, was wir nicht wissen?



Sonderveranstaltungen

Kinotour: Violently Happy

Freitag, 27. Januar, 20:00 Uhr
Die Regisseurin Paola Calvo kommt ins Casablanca und stellt ihren Film vor!

Die meisten Menschen verbringen ihr Leben instinktiv damit Schmerzen so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Seelische Wunden sind dabei nicht ganz leicht zu umgehen, aber für körperliches Leid gibt es unmittelbare und unmissverständliche Signale, die dafür sorgen, dass man sich dauerhaft aus der Gefahrenzone raushalten sollte. Jedoch gibt es auch Menschen, die genau diesen Schmerz suchen, weil er ihnen Vergnügen bereitet und die einvernehmlich mit kontrollierter Gewalt und Sex experimentieren. Für ihren Dokumentarfilm „Violently Happy“ begleitete Regisseurin Paola Calvo den ehemaligen Tänzer Felix Ruckert, der zusammen mit anderen Interessenten gemeinsame Sitzungen abhält, in denen die weibliche Anatomie gelernt oder heißes Wachs auf den nackten Körper gegossen wird. Dabei wird der Frage auf den Grund gegangen, ob Gewalt in einem freundschaftlichen und kontrollierten Rahmen die Gesellschaft besser machen könnte.


CasaKids-FilmClub: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

CasaKids-FilmClub: Samstag, 28.1. um 14:00 Uhr - nur für Kids von 6 bis 13 Jahren, Eintritt kostenlos!

Familienvorstellungen: Sonntag, 29.1. + Montag, 30.1., jeweils 15:00 Uhr - Eintritt Kinder 3,50 € / Erwachsene 5,50 €

Tobbi Findteisen ist ein kleiner Junge, aber schon ein begnadeter Erfinder. Umso mehr freut er sich, als ihm eines Tages der gutmütige Roboter Robbi vor die Füße fällt. Der wurde bei der Bruchlandung seines Raumschiffs allerdings von seinen Eltern getrennt. Um zu ihnen zurückkehren zu können, bauen die beiden mit vereinten Kräften ein Fliewatüüt, ein erstaunliches Gefährt, das nicht nur fliegen, sondern auch schwimmen und fahren kann. Doch schon bald sind ihnen der finstere Sir Joshua und seine Agenten auf den Fersen, die Robbi für ihre eigenen Pläne kidnappen wollen...

Familienfilm | DE/BE 2016 | 106 Min | FSK 0 Jahre | empfohlen ab 6 Jahren


Kino am Nachmittag: Pina 3D - vorgestellt von Renate Schmidt

Montag, 30. Januar, 14:00 Uhr

Eine neue Idee im Kino am Nachmittag: In Zusammenarbeit mit der AWO Nürnberg präsentieren wir immer an einem 5. Montag im Monat Lieblingsfilme von Prominenten - die natürlich von diesen persönlich vorgestellt werden.

Den Auftakt macht die Politikerin Renate Schmidt. Sie präsentiert einen Film, der tatsächlich noch nie im Casablanca zu sehen war: Pina 3D, Wim Wenders Porträt der Tänzerin Pina Bausch - in brillanter 3D-Technik.


Short Kicks: Kurzfilme vom 11mm-Fußball-Filmfestival

Freitag, 3. Februar, 21:00 Uhr

Jedes Jahr findet in Berlin das 11mm-Fußball-Filmfestival statt. Und jedes Jahr präsentiert dieses Festival die besten Fußball-Kurzfilme.

Die Auswahl der neun besten kurzen Fußball-Filme ist dieses Mal auch im Casablanca zu sehen - präsentiert von den Fußball- und Kurzfilm-Fans Bernd und Black!


CasaMatinée: Preview 'Noma'

Sonntag, 5. Februar, 11:00 Uhr Online-Tickets

Ab Februar zeigt das Casablanca an jedem Sonntag vormittag einen besonderen Film als Matinée.

Der Auftakt:

Eine Preview des Dokumentarfilms 'Noma'. Der Filmemacher Pierre Deschamps durfte dem Spitzenkoch René Redzepi bei seiner Arbeit über die Schulter sehen. Herausgekommen ist ein Blick hinter die Kulissen des besten Restaurants der Welt, des ‚Noma‘ in Kopenhagen.

Nach dem Film laden wir zu einem exklusiven Fingerfood-Imbiss der Männer am Herd ein (nicht vegetarisch, eine Alternative mit Fisch kann angeboten werden)!

Nur Vorverkauf, keine Reservierung.
Bitte unbedingt rechtzeitig Karten kaufen (online und an der Kinokasse) – die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt!


Kinotour: Volt

Sonntag, 5. Februar, 20:00 Uhr
Der Regisseur Tarek Ehlail kommt ins Casablanca und stellt seinen Film vor!

Die Flüchtlingskrise war nur der Anfang. In naher Zukunft hat Deutschland Transitzonen an seinen Grenzen errichtet. Tausende Flüchtlinge warten in großen Lagern. Auf Einbürgerung – oder ihren Rücktransport. Längst wurden die Menschen in den rechtsfreien Slums sich selbst überlassen. Die Situation brodelt, droht ständig zu eskalieren. Brachiale Polizeikorps halten die wütenden Transits auf Abstand. In den Reihen der staatsübergreifenden Einsatzkommandos steht auch Volt (Benno Fürmann), der im nächtlichen Einsatz eine folgenschwere Tat begeht: Volt tötet den Flüchtling Hesham (Tony Harrisson). Das Verbrechen bleibt zeugenlos, doch aufkeimende Schuld beginnt ihn zu zerfressen, treibt Volt zunehmend und immer tiefer in die Welt seines Opfers – bis in die Arme von LaBlanche (Ayo), der Schwester des Toten. Er beginnt ihr zu folgen. Zuerst als Retter, dann als Freund. Doch immer als Lügner. Tagsüber als Polizist an der Frontlinie, nachts auf der anderen Seite. Volt muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht, denn die Unruhen in Folge seiner Tat beginnen zu eskalieren ...


Sneak Preview

Der Überraschungsfilm im Casablanca
Montag, 6. Februar, 21:00 Uhr

Ins Kino gehen ohne zu wissen, welcher Film läuft? Das geht auch im Casablanca, immer am ersten Montag im Monat um 21:00 Uhr. Was gezeigt wird, wird nicht verraten – Nachfragen ist zwecklos … 

In unserer Arthouse-Sneak zeigen wir die Highlights der nächsten Monate – bei fremdsprachigen Filmen immer in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln.


Shorts Attack: Powerfrauen

Freitag, 10. Februar, 21:00 Uhr
Achtung: Termin um eine Woche vorgezogen!
Shorts Attack - Das Kurzfilmfestival im Casablanca

10 Filme in 90 Minuten. – Frauen in Aktion: Frauen lieben edle Vasen (Ruth) und Körperpflege (Supervenus), Frauen tanzen gerne (Disco), sind internet- und karrierebegabt (The girl vo 672k), sie vermögen Gott zu verteidigen (Jesus Lady), helfen anderen Menschen im Supermarkt (Busker) und sind in jungen Jahren ganz irre abenteuerlustig (Mushkie). Manchmal meinen Frauen, den Herd nicht abgeschaltet zu haben (Panic Attack), Landfrauen stehen schon mal auf kecke Dorfpolizisten (Three Dalmatians) und auch Frauen bleiben im Aufzug stecken (Etage X).


Agenda 21-Kino: Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Sonntag, 12. Februar, 11:30 Uhr Tickets reservieren
Eintritt frei dank ebl Naturkost

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

TOMORROW trifft den Nerv der Zeit. Mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, avancierte der Film in Frankreich zum Publikumsliebling und inspirierte dort schon mehr als eine Million Zuschauer. Für ihren mitreißenden Dokumentarfilm reisten Mélanie Laurent und Cyril Dion in zehn Länder. Wie bei einem Puzzle wird bald klar, dass erst die Summe der Lösungsansätze das Bild einer anderen Zukunft zeichnet. TOMORROW beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.


Queer-Filmnacht: Mit siebzehn

Preview 
Montag, 13. Februar, 20:30 Uhr Online-Tickets
Die Queer-Filmnacht im Casablanca - immer am 2. Montag im Monat

Damien und Thomas können sich nicht leiden. Warum, weiß keiner so genau. Aber bei jeder Gelegenheit prügeln sich die beiden Jungs. Dabei könnten sie Freunde sein: Damien, der Sohn der Landärztin Marianne und eines Militärfliegers im Auslandseinsatz, und Thomas, der Adoptivsohn mit halbafrikanischen Wurzeln, der in einer Bauernfamilie auf einem abgelegenen Berghof lebt. Beide gehen zur gleichen Klasse. Als die Bäuerin einer schwierigen Schwangerschaft entgegensieht, nimmt Marianne den verschlossenen Jungen kurzerhand für eine Zeit bei sich auf, damit er es nicht so weit zur Schule hat. Damien und Thomas müssen nun unter einem Dach leben…

"André Techiné macht mit 73 seinen jugendlichsten Film - eine Offenbarung!" (VARIETY)


Film auf der Couch: The Kids are All Right

Donnerstag, 23. Februar, 20:15 Uhr Online-Tickets

Film auf der Couch - Filme mit anschließendem Filmgespräch mit erfahrenen Psychoanalytikerinnen und Psychoanlytikern.

Dieses Mal mit Lisa Cholodenkos Komödie "The Kids Are All Right": "Ein lesbisches Paar, das gemeinsam zwei Kinder großzieht, gerät in eine Krise, als die Tochter nach ihrem 18. Geburtstag von ihrem Recht Gebrauch macht, ihren biologischen Vater kennen zu lernen. Dessen Eindringen ins Leben der Familie bringt schlummernde Konflikte an die Oberfläche. Mit Sinn für Situationskomik und spitzem Wortwitz lässt die erfrischende und zugleich berührende Familien- und Liebeskomödie die teils paradoxen, stets aber menschlich glaubwürdigen Sehnsüchte und Bedürfnisse der Beteiligten aufeinanderprallen. Vorzüglich gespielt, thematisiert der Film dabei ebenso unterhaltsam wie klug gutbürgerliche und "alternative" Lebensmodelle." (film-dienst)


Kinotour: Hitlers Hollywood

Samstag, 25. Februar, 19:00 Uhr Online-Tickets
Der Regisseur Rüdiger Suchsland kommt ins Casablanca und stellt seinen Film vor.

Was weiß das Kino, was wir nicht wissen? Über 1000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda. Aber noch weniger, der im Nationalsozialismus produzierten Filme sind harmlose Unterhaltung.

Das nationalsozialistische Kino war staatlich gelenkt. Zugleich wollte es "großes Kino" sein. Eine deutsche Traumfabrik.

"Hitlers Hollywood" erzählt erstmals von der dunkelsten und dramatischsten Periode deutscher Filmgeschichte, und erinnert zum hundersten Geburtstag der Ufa an diese Filme und ihre Stars: Hans Albers, Heinz Rühmann, Zarah Leander, Ilse Werner, Marianne Hoppe, Gustav Gründgens und viele mehr.

Die NS-Filme waren nicht nur technisch perfekt gemacht, sie waren emotional; sie weckten Sehnsüchte, ließen träumen, boten Zuflucht. Das Kino war industriell vorgefertigt und manipulativ. Vielleicht waren die Gefühle, die diese Filme weckten, oft ein Selbstbetrug, falsche Gefühle. Aber es waren eben Gefühle. Nur so ist die Wirkungskraft des NS-Kinos zu erklären.

Millionen gingen seinerzeit ins Kino. Welche Träume träumten die Deutschen in ihrer ureigenen germanischen Traumfabrik?

Wovon sollten sie träumen, wenn es nach den Machthabern ging? Wie funktioniert Propaganda? 

Was weiß das Kino, was wir nicht wissen?