Hinweis: Die Spielzeiten beziehen sich jeweils auf eine Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch)!


Aktuelles Kinoprogramm

Nocturama

Do 18.5. bis Mi 24.5. täglich 21:00 (Do/Sa/Mo/Mi OmU)
Do 25.5. bis Mi 31.5. täglich 20:50 (Fr/So/Di OmU)

Ein Morgen in Paris. Eine Handvoll Jugendlicher aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Sie tanzen, jeder für sich, ein seltsames Ballett durch das Labyrinth der Metro und die Straßen der Hauptstadt. Sie alle scheinen einem Plan zu folgen. Ihre Gesten sind in ihrer Präzision fast gefährlich. Sie steuern alle auf einen Punkt zu, ein Kaufhaus kurz vor Ladenschluss.

Was die buntgemischte Truppe – unter anderem bestehend aus einer Studentin, einigen Jugendlichen aus der Vorstadt und einem 30-jährigen Arbeitslosen – da genau treibt, ist unklar, offenbar kennen sich die verschiedenen Personen jedoch. Erst als auch der letzte Kunde das Kaufhaus verlassen hat, kommen sie aus ihren Verstecken und feiern in den jetzt leerstehenden Geschäften nach Lust und Laune. Und auch jetzt wird erst klar, was sie zuvor in der Stadt gemacht haben: Die verdächtigen Pakete waren offenbar Bomben…


National Bird

In der Woche ab 18.5. Do/Fr/Mo/Di 19:10, Sa/So/Mi 17:00, So auch 13:00
Do 25.5. bis Mi 31.5. täglich außer Di 17:10

Drei mutige Whistleblower brechen ihr Schweigen und sprechen offen über ihre Rolle im Drohnenkrieg der USA. Diese Entscheidung wird ihr Leben für immer verändern.

Der Film NATIONAL BIRD liefert authentische und sehr persönliche Einblicke in Anwendung und Folgen des amerikanischen Drohnenprogramms – aus Sicht der beteiligten Kriegsveteranen ebenso wie aus Sicht der Opfer. Ihre Erfahrungen und Schicksale werden hier zum ersten Mal in einem großen Dokumentarfilm
zusammengeführt, der den Zuschauer zwingt, sich einer mitleidlosen Form moderner Kriegsführung zu stellen.

Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US-Air-Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst an diesem Krieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter – und möglicherweise Unschuldiger – auf weit entfernten Kriegsschauplätzen lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Schließlich gehen sie an die Öffentlichkeit – ohne Rücksicht auf mögliche Konsequenzen.
Im Verlauf des Films nehmen ihre Geschichten dramatische Wendungen: so fährt eine der Protagonistinnen selbst nach Afghanistan, wo sie mit einem grauenhaften Vorfall und dessen Opfern konfrontiert wird.


Zwischen den Stühlen

In der Woche ab 18.5. Do/So/Mo/Mi 19:00, Fr/Di 17:00, Sa 15:00
In der Woche ab 25.5. Do/So/Mo/Mi 19:10, Fr/Sa 17:20, Di 17:50

Um in Deutschland Lehrer zu werden, muss nach dem theoriebeladenen Studium ordnungsgemäß das Referendariat absolviert werden. Eine Feuerprobe, welche die angehenden Lehrer in eine widersprüchliche Position bringt: Sie lehren, während sie selbst noch lernen. Sie vergeben Noten, während sie ihrerseits benotet werden. Zwischen Problemschülern, Elternabenden, Intrigen im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten werden die Ideale der Anwärter auf eine harte Probe gestellt.

ZWISCHEN DEN STÜHLEN begleitet drei von ihnen auf ihrem steinigen Weg zum
Examen. Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm gibt einen einfühlsamen wie humorvollen Blick hinter die Kulissen des Systems Schule und wirft dabei nicht zuletzt die Frage auf, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen.


Ein Tag wie kein anderer

In der Woche ab 18.5. OmU: Do/Mo 17:00, dt.: Sa/So/Di/Mi 19:10, Fr 16:30
In der Woche ab 25.5. Do/Mo/Mi 17:00

Vor sieben Tagen haben Eyal (Shai Avivi) und Vicky (Evgenia Dodina) ihren 25-jährigen Sohn beerdigt. Die Shiva, das jüdische Trauerritual, ist nun beendet, die Besuche und Beileidsbekundungen ebben ab. Während Vicky schnellstmöglich zur Normalität eines geregelten Lebens zurückkehren möchte, geht Eyal den entgegensetzten Weg und konserviert seinen momentanen Ausnahmezustand mit allen Mitteln: Er freundet sich mit dem Nachbarsohn Zooler an. Zusammen verbringen sie einen unvergesslichen Tag voller absurder Situationen und finden gemeinsam einen Weg aus der Trauer.


Rückkehr nach Montauk

Do 18.5. bis Mi 24.5. täglich 20:30 (So/Mo OmU), So auch 11:10 & 16:10, Mo auch 14:00
Do 25.5. bis Mi 31.5. täglich 18:00 (Mo/Di OmU)

Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst.

Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård) kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara (Susanne Wolff) ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals (Nina Hoss). Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen. Es ist Winter in Montauk, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island.

Zwei Strandstühle am windgepeitschten Meer. Sie warten auf zwei Menschen, die einander für lange Zeit verloren hatten. Nun kehren sie zurück, voller Trauer um das versäumte Leben und Hoffnung auf die Zukunft. Die Körper erinnern sich, aber sie wissen nicht, ob sie die Zeit ungeschehen machen können. In Montauk werden sie es herausfinden.


Victoria - Männer und andere Missgeschicke

Do 18.5. bis Mi 24.5. täglich außer Sa/Mo 18:20 (Di OmU), Fr 16:00, So auch 15:00
In der Woche ab 25.5. Fr/So/Mi 21:10

Victoria ist Anwältin in Paris, Ende 30, alleinerziehend, hat ein lockeres Sex-Leben und ist charmantegozentrisch. Bei einer Hochzeit trifft sie ihren guten Freund Vincent sowie Sam, einen Klein-Dealer, den sie vor einiger Zeit verteidigt hat. Tags darauf steht Vincent unter Anklage wegen versuchten Mordes an seiner Freundin. Einziger Zeuge ist der Dalmatiner des Opfers. Widerwillig übernimmt Victoria seine Verteidigung. Als sie dann auch noch Sam als Au Pair Boy einstellt, nimmt das Chaos in Victorias Leben seinen Lauf.

Frankreichs Darling Virginie Efira (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) spielt in diesem temporeichen, herrlich neurotischen Portrait eine Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs. Die unkonventionelle Rom-Com eröffnete in Cannes die Semaine de la Critique, avancierte in Frankreich zum Überraschungshit und
wurde für nicht weniger als fünf Césars, einschließlich Bester Film, nominiert.


Einsamkeit und Sex und Mitleid

Do 18.5. bis Mi 24.5. täglich außer Fr/Sa 21:10, Sa 18:10
In der Woche ab 25.5. Do/Sa/Mo 21:10

Eine provokante Komödie über die Schwierigkeiten, eine glückliche Beziehung zu leben. Ein Schuhdiebstahl im ICE bildet den Auftakt eines wilden Kaleidoskops von Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen unterschiedlichsten Großstadtmenschen, die in diesem Film lustvoll wie in einem Spinnennetz zappeln.

"Umwerfend komisch, unheimlich traurig: Ein funkelnder Diamant des Arthaus-Kinos - zugleich ein flammendes Plädoyer für die dramatisch bedrohte Gourmet-Kultur der Wurstabschnitte." (programmkino.de)


Die Schlösser aus Sand

Do 18.5. bis Mi 24.5. täglich außer Fr/Sa 17:00 (So OmU), So auch 10:50 (dt.)
In der Woche ab 25.5. So/Di 17:00

„Die Schlösser aus Sand“ ist ein tragikomischer Liebesfilm: Ein ehemaliges Paar muss sein Haus in der Bretagne verkaufen und begegnet seinen Erinnerungen.

Bretagne, Côtes d'Armor, Eleanor ist mit ihrem Ex-Freund Samuel in das Haus ihres Vaters am Meer zurückgekehrt, in dem sie viele glückliche Sommer verbracht haben, als sie noch ein Paar waren. Nach dem Tod ihres Vaters muss Eleanor das Haus verkaufen und Samuel hat ihr angeboten zu helfen, es für die potentiellen Käufer herzurichten.

Eigentlich wissen beide, dass sie noch viel für einander empfinden, aber dazu, gemeinsam in schönen Erinnerungen zu schwelgen kommen sie nicht, denn die Immobilienmaklerin Claire führt einen potentiellen Käufer nach dem anderen durch das Haus und eine Nachbarin die das ganze aus der Ferne beobachtet, scheint ihre ganz eigenen Erinnerungen an das Haus und Eleanors Vater zu haben.


Dancing Beethoven

In der Woche ab 18.5. So 14:30

Das weltberühmte Béjart-Ballett Lausanne tanzt Beethovens Neunte Symphonie. 

In meisterhaft gestalteten Bildern wird uns die atemberaubende Entstehungsgeschichte eines der erfolgreichsten Tanzstücke des 21. Jahrhunderts präsentiert.

„Alle Menschen werden Brüder“, heißt es in Schillers „Ode an die Freude“, die Ludwig van Beethoven in seiner berühmten 9. Symphonie vertonte.

In Maurice Béjarts Ballettfassung des großen Werkes wird diese Utopie zu getanzter Wirklichkeit. Zusammen mit dem Tokyo Ballet und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta brachte das Béjart Ballet Lausanne 2015 eines der atemberaubendsten Tanzstücke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. 

Neun Monate lang verfolgt der Film in rauschhaften Bildern die ebenso schweißtreibenden wie leidenschaftlichen Proben bis hin zur triumphalen Aufführung des Kunstwerkes. Wir sehen Tänzern, Choreografen, Musikern aus aller Welt vereint bei der Arbeit zu und lauschen ihren Ausführungen zu Beethovens Komposition, die den ewigen Kreislauf des Lebens und die Freude am Dasein feiert. 


Kurz vor Film

Das Casablanca präsentiert vor ausgewählten Hauptfilmen kurze Vorfilme, die Lust machen sollen auf den Hauptfilm.

Kommende Filme

Der Effekt des Wassers

Ab 25. Mai als Bundesstart

Do 25.5. bis Mi 31.5. täglich 19:00 (Mo OmU)

Samir, ein Kranfahrer aus einer Vorstadt von Paris, verliebt sich Hals über Kopf in Agathe. Er findet heraus, dass sie Schwimmlehrerin ist, und um ihr näherzukommen, gibt er sich als Schwimmschüler aus, obwohl er eigentlich ein guter Schwimmer ist. Aber seine Schwindelei fliegt nach der dritten Stunde auf - und Agathe hasst Lügner! Enttäuscht flieht nach Island zu einem internationalen Bademeisterkongress. Sie hat aber nicht mit der Sturheit von Samir gerechnet, den ein Ozean nicht aufhalten kann.


Song to Song

Ab 25. Mai als Bundesstart

Do 25.5. bis Mi 31.5. täglich 20:20, So auch 15:20 (nur OmU)

Musikproduzent Cook (Michael Fassbender) ist eine ebenso erfolgreiche wie exzentrische Lichtgestalt der berüchtigten Musikszene von Austin, Texas. In der Hoffnung auf ihren großen Durchbruch lässt sich die ambitionierte Musikerin Faye (Rooney Mara) auf eine Affäre mit ihm ein, die ihr schnell zum Verhängnis wird, als sie den aufstrebenden Songwriter BV (Ryan Gosling) kennenlernt und sich in ihn verliebt. Abseits des Rampenlichts entwickelt sich ein explosives Dreiergespann, deren Protagonisten sich zwischen Liebe, Betrug und Sinnlichkeit treiben lassen... Regisseur Terrence Malick ("To the Wonder", "The Tree of Life") vereint diesmal nicht nur sein bewährtes Schauspielerensemble sondern präsentiert auch legendäre Musiker wie Patti Smith, Iggy Pop oder die Red Hot Chili Peppers in Gastauftritten. Damit bietet SONG TO SONG eine besondere musikalische Kinoerfahrung und spannt den Bogen zu einem authentischen Lebensgefühl unserer Zeit, in der die Suche nach Fame und der Erfüllung der eigenen Träume jeden Schritt bestimmt.


6 Jahre, 7 Monate, 16 Tage: Die Morde des NSU

Ab 25. Mai in Einzelvorstellungen

In der Woche ab 25.5. Fr/Sa 19:30, So 15:30, Mo 16:20

In 6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage, dem Zeitraum in dem der „Nationalsozialistische Untergrund“ zehn Morde gegenüber Migranten und einer deutschen Polizistin verübt haben, nähert sich der Regisseur essayistisch in lyrischem Schwarz-weiß dieser unvergleichlichen rechtsextremistischen Mordserie ausschließlich mit Bildern der zehn Tatorte in einer visuellen kardiographischen Vermessung. Die Orte als stumme Zeugen der Anklage, der Reflexion und Erinnerung. Diese Bilder werden ergänzt von einer Textcollage, bestehend aus Zeitungsmeldungen, Ermittlungsprotokollen, Prozessaussagen, den Statements von Hinterbliebenen und Fachleuten - gelesen von Schauspielern des Berliner Ensembles - die wiederum eingebettet werden in eine Musik-Ton-Komposition des Berliner Musikers Elias Gottstein („Guaia Guaia“). Die Orte treten in den Dialog mit den Stimmen der Hinterbliebenen, der Ermittlungsbehörden, der Presse und finden ihren Widerhall in einem tonalen und musikalischen Reflexionsraum.


In Zeiten des abnehmenden Lichts

Ab 1. Juni als Bundesstart

Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag – es wird der letzte sein.

Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.


Code of Survival

Ab 1. Juni als Bundesstart

Millionen Tonnen „Roundup“, mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat, werden
Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Die erschreckenden
Konsequenzen: Vergiftete Böden, resistente Superunkräuter, verseuchtes
Getreide und krankes Vieh. Dennoch setzen vor allem die USA weiterhin auf
den zerstörerischen Gentech-Anbau.

Dass es auch anders geht, beweisen drei nachhaltige Projekte in Indien,
Ägypten und Deutschland. Die heilende Kraft der biologischen Landwirtschaft
setzt darauf, den Boden besser zu hinterlassen als er vorgefunden wurde.
Nur so können auch zukünftige Generationen auf unserem Planeten überleben.


Born to be Blue

Ab 8. Juni als Bundesstart

Sonntag, 11. Juni, 19:00 Uhr: Sondervorführung als Auftakt der Jazz-Film-Reihe "Blue Note Cinema" in Zusammenarbeit mit dem Jazz-Studio Nürnberg

BORN TO BE BLUE erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Jazz-Trompeters Chet Baker (Ethan Hawke). Nach einem kometenhaften Aufstieg in den 1950er Jahren, gefeiert als der „James Dean of Jazz“ und „King of Cool“, war Baker schon zehn Jahre später am Ende. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau (Carmen Ejogo), mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Musikaufnahmen seiner Karriere.


Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes

Ab 8. Juni als Bundesstart

Ein bürgerlicher Windhund gesteht, wie er vom Filmemacher zum Vierbeiner wurde: Weil er gerade keine Förderung bekommt, sieht JULIAN sich gezwungen, einen Job als Erntehelfer anzunehmen. Als er der jungen Kanadierin CAMILLE weismacht, es handele sich dabei um die Recherche für einen kommunistischen Märchenfilm, in dem sie die Hauptrolle spielen soll, will sie ihn begleiten und Julian spinnt romantische Fantasien.

So landen die beiden in der trügerischen Idylle einer ausbeuterischen Apfelplantage. Während Julian
unter der körperlichen Arbeit leidet und sich vor den merkwürdigen Zimmergenossen in den Containerbaracken fürchtet, stürzt sich Camille enthusiastisch in die vermeintliche Recherche und freundet sich mit HONG und SANCHO an, zwei wundergläubige Proletarier auf der Suche nach dem Glück. Für Julian wird es zunehmend schwieriger, den kommunistischen Filmemacher zu performen, außerdem kommt ihm ein Vorzeigearbeiter mit amerikanischen
Träumen in die Quere, ein stummer Mönch mit magischen Kräften und einem Sprung in der Schüssel tritt auf, die Plantagenbesitzerin wird versehentlich getötet und eine versuchte Revolution endet in Ratlosigkeit. Da kommen die Spatzen in den Bäumen mit einem unerhörten Plan...


Giulias großes Rennen - Veloce Come il Vento

Ab 8. Juni als Bundesstart

Ein Film mit schnellen Autos im Arthouse-Kino? Vertrauen Sie uns, wir wissen, was wir tun!

Die Leidenschaft für schnelle Motoren liegt Giulia De Martino im Blut, denn sie stammt aus einer Familie, die seit Generationen Champions bei Autorennen hervorbringt. Auch sie ist Rennfahrerin, sogar ein ganz außergewöhnliches Talent. Bereits als Siebzehnjährige nimmt sie unter der Führung ihres Vaters Mario an der GT-Meisterschaft teil. Als ihr Vater jedoch unerwartet stirbt, ändert sich alles für sie. Plötzlich ist sie hochverschuldet und allein verantwortlich für sich und ihren kleinen Bruder.

Die einzige Rettung für Giulia ist es, die GT Meisterschaft zu gewinnen. Die Situation verkompliziert sich, als ihr 40jähriger Bruder Loris unerwartet zu Hause auftaucht. Einst war er ein erfolgreicher Rennfahrer, inzwischen ist sein Leben von Drogen bestimmt. Da er sich mit Rennstrecken und Motoren jedoch auskennt wie kein zweiter, gehen sie einen ungleichen Deal ein und setzen alles auf Spiel, um die Meisterschaft zu gewinnen.


Mann im Spagat

Ab 8. Juni in Einzelvorstellungen

Für die Weltatemagentur probiert Cowboy eifrig den Weltatem mit selbst gemachten Bettketten und levitierten Wasser zu reinigen. Na, das sollte in Kreuzberg, dem Stadtteil für Sternensänger, doch eigentlich kein Problem sein. Schliesslich hat Cowboy ja die Hilfe seines Seniorenpraktikanten.

Doch auch hier ändern sich die Zeiten. Cowboy muss mitansehen, dass der
schmierige Tschick McQueen und seine umtriebige Partnerin Angel gleich
gegenüber einen Autokurier aufmachen. Gegen diese Dreckschleudern muss
Cowboy etwas unternehmen. Er plant einen Fahrradkurierdienst aufzubauen und gleich zu Beginn eine Rallye zu veranstalten.

Doch Cowboys Einsatz hat noch einen weiteren Grund. Cowboy will nicht, dass
seine Mutter in einem dumpfen und tendenziell sogar gefährlichen Altenheim
als Versuchskaninchen endet. Seine Mutter soll ins Sohosavoyritz, dem belebenden Altenheim für BestAgerGutverdiener. Dort tanzt sogar Elvis als Laserprojektion. Dafür benötigt Cowboy aber Geld; am besten das
des Kurierunternehmens.

Als die Weltatemzentrale in Gestalt der attraktiven und intelligenten Fey van
Schweeden eine Vertreterin schickt, nimmt Cowboys Planung Fahrt auf. Fey unterstützt Cowboy wo sie nur kann. Dafür fordert sie transzendentes Umdenken. Aufgerieben zwischen seiner aufkeimenden Liebe zu
Fey, der Attraktivität von Angel und seinem gepflegten Hang zum Chaos wird die Rallye zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Schon bald soll ihm seine Mutter weggenommen werden und diese Kurierfahrer machen nun wirklich nicht das, was sie eigentlich sollen: Radfahren.

Tschick und Angel haben Cowboy mittlerweile den Teufel vom Hermannplatz
auf den Hals gehetzt. Doch das ist lachhaft, verglichen mit der riesigen Gewitterwolke die über ihm schwebt, und Cowboys Fähigkeiten sich selbst aus dem Spiel zu tricksen.

www.mannimspagat.de


Whitney - Can I Be Me?

Ab 8. Juni in Einzelvorstellungen

Fünf Jahre nach Whitney Houstons tragischem Tod enthüllt der Dokumentarfilm WHITNEY – CAN I BE ME die wahren Hintergründe über den Absturz einer der größten Sängerinnen aller Zeiten.

Von den renommierten Regisseuren Nick Broomfield ("Kurt & Courtney") und Rudi Dolezal ("Freddie Mercury") kommt ein neuer Film über eine der größten Sängerinnen aller Zeiten. Whitney Houston war der Inbegriff eines Superstars, eine "American Princess", die am häufigsten ausgezeichnete Künstlerin aller Zeiten.

Trotz verdienter Millionen, mehr aufeinanderfolgenden Nr.1-Hits als die Beatles und einer der größten Stimmen aller Zeiten konnte sie nie einfach sie selbst sein. Sie starb an einer Überdosis Drogen und wurde nur 48 Jahre alt.

Zusammengestellt aus zumeist noch nie gesehenen Bildern und exklusiven Aufnahmen erzählt WHITNEY – CAN I BE ME Whitney Houstons unglaubliche und ergreifende Lebensgeschichte aus der Sicht derer, die ihr am nächsten standen.

'„Whitney - Can I be me“ interessiert sich nicht für die von der Musikindustrie erschaffene Kunstfigur oder das Etikett der „Popdiva“. Stattdessen rücken bislang unveröffentlichte Privataufnahmen den Menschen Whitney Houston in den Mittelpunkt. Und dieser - so die These - zerbrach letztlich an Fremdbestimmtheit, Rassismus und Homophobie.' (programmkino.de)


Ich wünsche Dir ein schönes Leben

Ab 15. Juni als Bundesstart

Eine Frau sucht ihre leibliche Mutter, die sie zur Adoption freigegeben hat, damit sie ihrem eigenen Sohn Fragen nach seiner Herkunft beantworten kann.

Elisa ist Physiotherapeutin, und ist für einige Monate in Dünkirchen als Vertretung in einer Praxis. Sie hat ihren Sohn Noah mitgebracht und lässt ihn in Dünkirchen zur Schule gehen. Vor 30 Jahren ist Elisa in Dünkirchen anonym geboren und von ihrer leiblichen Mutter direkt zur Adoption freigegeben worden.

Elisa hat ihre leibliche Mutter über die Adoptionsbehörde gebeten, sich zuerkennen zu geben. Aber Elisas Mutter weigert sich ihre Identität zu offenbaren. Elisa hofft auf ein Einlenken der unbekannten Mutter, wenn sie in der gleichen Stadt lebt und auch auf den Zufall.


Life, Animated

Ab 22. Juni als Bundesstart

Sondervorführung mit Filmgespräch am Sonntag, 25. Juni, 18:00 Uhr.
Der Neurologe und Psychologe Prof. Dr. Frank Erbguth (Leiter der Neurologie am Klinikum Nürnberg)
ist zu Gast.

LIFE, ANIMAT ED erzählt die bewegende Geschichte des autistischen Jungen Owen Suskind, der mit drei Jahren plötzlich verstummt. Durch einen Zufall entdeckt seine Familie erst Jahre später, dass Owen in der Welt der Disney-Trickfilme und deren animierter Charaktere lebt. Seiner Familie gelingt es, durch die Figuren aus Peter Pan oder Der König der Löwen wieder in Kontakt mit Owen zu treten. Mithilfe der Helden und der Moral der Geschichten gelingt es Owen, die Welt um ihn herum zu verstehen und die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens zu meistern.

LIFE, ANIMAT ED ist mehr als ein beeindruckendes Zeugnis familiären Zusammenhalts. Der Dokumentarfilm ist eine Hommage an die universelle Sprache und emotionale Kraft animierter Charaktere und Geschichten.


Sommerfest

Ab 29. Juni als Bundesstart

„Woanders weißt Du selbst, wer Du bist – hier wissen es die anderen: Das ist Heimat.“

Stefan (Lucas Gregorowicz), mäßig erfolgreicher Theaterschauspieler in München, kommt nach zehn Jahren zurück nach Bochum, um den Haushalt seines verstorbenen Vaters aufzulösen. Drei Tage, dann will er wieder zurück sein. Aber da sind sie wieder alle, Kumpel, Freunde, Omma Änne, alles Originale in der weiten Welt des Ruhrgebiets, der Welt seiner Kindheit und Jugend. Und – so sehr er sich auch vor einer Begegnung drücken will – da ist auch noch seine große Jugendliebe Charlie (Anna Bederke), die genau weiß, wo es im Leben langgeht – auch für Stefan.

Mit KLEINE HAIE schickte Regisseur Sönke Wortmann seinen Helden vor 26 Jahren aus dem Ruhrgebiet nach München auf die Schauspielschule – nun geht die Reise in SOMMERFEST zurück nach Hause: Warmherzig und mit lakonischem Humor erzählt Wortmann die Geschichte einer Jugendliebe, die die Zeit überdauert hat und jung geblieben ist.


Wilson

Ab 29. Juni als Bundesstart

Wilson (Woody Harrelson), ein einsamer, neurotischer und urkomisch ehrlicher Misanthrop mittleren Alters, bekommt eine Chance auf das Glück, als er sich mit seiner zerstrittenen Frau (Laura Dern) versöhnt. Als er erfährt, dass er eine jugendliche Tochter (Isabella Amara) hat, die er nie kennengelernt hat, versucht er auf seine einzigartige und leicht verdrehte Art, eine Verbindung zu ihr aufzubauen.



Sondervorführungen

CasaKids-Filmclub: Fuxia, die Minihexe

CasaKids-FilmClub: Samstag, 27.5. um 14:00 Uhr - Eintritt frei!
Familienvorstellungen: Sonntag, 28.5. + Montag, 29.5., jeweils 15:00 Uhr

Der einsiedlerische Zauberer Kwark findet ein Ei im Hexenwald. Doch aus diesem schlüpft kein Vogel, sondern... ein kleines Mädchen. Aber nicht nur irgendeines, sondern eine Minihexe mit dem Namen Fuxia. Wie ihr Ziehvater möchte sie eine erfolgreiche Hexe werden, also geht sie zur Hexenschule. Als sie eines Tages auf ihrem Pinsel durch den Hexenwald fliegt, lernt sie den Menschenjungen Tommie kennen. An der Welt der Menschen hat sie überhaupt großes Interesse, aber Kwark warnt sie, denn diese sind gefährlich. In der Menschenstadt erfährt Fuxia schließlich, dass Tommies Onkel den Hexenwald für den Bau einer Autobahn abreißen will. Das will die Minihexe um jeden Preis verhindern...

Familienfilm | NL 2010 | 84 Min | FSK 6 Jahre | empfohlen ab 7 Jahren


Agenda 21-Kino: Wild Plants

Sonntag, 28. Mai, 11:30 Uhr

Eintritt frei dank ebl Naturkost.
Danach Filmgespräch mit der Kamerafrau Marion Neumann und Vertreter/innen des Stadtgarten-Projekts

‚Wild Plants’ sind Gewächse, die sich auf brachem Land ansiedeln, scheinbar unbewohnbares Terrain in Besitz nehmen und neue Lebensräume schaffen.
‚Wild Plants’ sind aber auch Menschen, die ihre eigenen Utopien entwerfen und zu Impulsgebern für andere werden. An vielen verstreuten Orten auf der Welt leben Menschen und wachsen Projekte, in denen sich botanischer und biographischer Wildwuchs miteinander verbinden. ‚Wild Plants’ ist eine filmische Forschungsreise, begleitet von Fragen über das Verhältnis von Mensch und Natur.

CH/D 2016 | R: Nicolas Humbert | 113 Min. | ab 0 | dt. Originalfassung


Sondervorführung: You'll Never Walk Alone

Dienstag, 30. Mai, 20:00 Uhr
Sondervorführung mit Filmgespräch in Zusammenarbeit mit der Akademie für Fußballkultur

In vielen Fußballstadien singen die Fans vor dem Spiel „You’ll Never Walk Alone“; das Lied scheint eins geworden mit der Fankultur.Dabei ist im Text von Fußball eigentlich keine Rede.

Stattdessen wird von einem Unwetter gesungen, in dem man den Kopf einziehen möchte, in dem die Träume sturmgepeitscht und verweht werden, tossed and blown. Und, na klar, in dem man die Hoffnung trotz allem nicht sinken lassen soll: „Walk on, walk on“! Nichts als eine Durchhalteparole in C-Dur?

Der Dokumentarfilm erzählt die verblüffende Karriere dieses Songs. Es ist eine lange, spannende und wunderbare Geschichte. Hans Albers tritt darin ebenso auf wie Jürgen Klopp, die Musical-Genies Rodger & Hammerstein geben ihr eine entscheidende Wendungen, Beatles-Manager Brian Epstein und der von ihm zu Weltruhm gebrachte Mersey-Beat der 1960er Jahre klingen darin ebenso nach wie Campino und die Toten Hosen.

Nach dem Film steht der Würzburger Prof. Dr. Friedhelm Brusniak für ein Gespräch zur Verfügung. Brusniak ist seit 2004 erster Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik an der  Universität Würzburg. Er forschte u.a. über Gemeinsamkeiten von Kirchenchorälen und Stadiongesängen.


Sneak Preview

Montag, 5. Juni, 21:00 Uhr

Der Überraschungsfilm im Casablanca, immer am 1. Montag im Monat, bei fremdsprachigen Filmen immer in der Originalfassung mit Untertiteln.

Was läuft, wird nicht verraten - Nachfragen ist zwecklos!


Queeres Filmwochenende

8. bis 11. Juni
Im Casablanca und im Cinecittá
Präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Queer Culture e.V.

Das Programm im Casablanca:

Freitag, 9. Juni

18:00 Uhr - Esteros (Nürnberg-Premiere)

20:00 - Siebzehn
Der beste deutsprachige Film des Jahres: Gewinner des Max-Ophüls-Festivals
Die Regisseurin Monja Art und die Kamerafrau Caroline Bobek kommen ins Casablanca und stellen ihren Film vor!

Sonntag, 11. Juni

18:00 Uhr - Der Ornithologe (Nürnberg-Premiere)

20:00 Uhr - Closet Monster (Nürnberg-Premiere)

Bonus am Montag, 12. Juni

20:30 Uhr - Queer-Filmnacht: Mein wunderbares West-Berlin (Nürnberg-Premiere)


Blue Note Cinema: Born to be Blue

Sonntag, 11. Juni, 19:00 Uhr

Auftakt der Jazz-Film-Reihe "Blue Note Cinema" in Zusammenarbeit mit dem Jazz-Studio Nürnberg

Danach Filmgespräch mit Paul Geier (Jazzstudio Nürnberg), der von Auftritten Chet Bakers im Nürnberger Jazz-Keller berichten kann.

BORN TO BE BLUE erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Jazz-Trompeters Chet Baker (Ethan Hawke). Nach einem kometenhaften Aufstieg in den 1950er Jahren, gefeiert als der „James Dean of Jazz“ und „King of Cool“, war Baker schon zehn Jahre später am Ende. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau (Carmen Ejogo), mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Musikaufnahmen seiner Karriere.


Filme zum G20-Gipfel: Borderland Blues

Mittwoch, 14. Juni, 19:30 Uhr

Danach Filmgespräch mit Regisseurin Gudrun Gruber

U.S.-mexikanisches Grenzland, Arizona. The Frontier oder La Frontera galt einst als Sinnbild der Freiheit am Horizont des amerikanischen Westens und war immer wieder aufkeimenden Territorialkämpfen ausgesetzt. Das Hügelland der Sonora Wüste ist auch heute nicht zur Ruhe gekommen. Jährlich werden die Überreste Hunderter von Migranten zwischen Kaktuswäldern und Steppengebiet geborgen.

Die fortschreitende Technologisierung der Grenzsicherung wirkt sich bis weit ins Inland aus, und die Menschen leben zwischen Überwachungsanlagen, Terrorangst und mit dem bereits 1.100 km langen Grenzzaun, dessen Bauarbeiten fortgesetzt werden. Die angespannte Lage im Grenzland hat die Einwohner längst in zwei Lager geteilt. Die einen verlangen noch mehr Grenzsicherung, die anderen fordern mehr humanitäre Hilfe. Doch welche ist die richtige Richtung? Und bringt mehr Sicherheitstechnik mehr Sicherheit – oder mehr Todesfälle? 

DE/US 2016 | Regie: Gudrun Gruber | 73 Min. | FSK offen | OmU-Fassung

Veranstaltung in Kooperation mit IL - Interventionistische Linke Nürnberg


Sondervorführung: Bunch Of Kunst

Freitag, 23. Juni, 21:00 Uhr

Sleaford Mods aus Nottingham sind "Britain’s angriest band" oder laut Iggy Pop "die momentan beste Rock'n'Roll-Band der Welt". Jason Williamson, Leadsänger und ehemaliger Hühnerfabrik-Fließbandarbeiter, sowie Beatmaker Andrew Fearn mischen das Musikbusiness nach ihren Regeln auf. Sie überzeugen ihre Fans mit Songs zu Themen, die normalerweise ignoriert werden. Denn wen interessiert ein weiterer Text über Liebe, wenn man von 15 Pfund in der Woche überleben muss? Untermalt von scharfkantigem Sprechgepunk, Rumpel-Beats und DIY-Ethos begleitet die Musikdoku "Bunch of Kunst" die schnoddrigen Überzeugungstäter vom improvisierten Aufnahmestudio im Schlafzimmer bis in die Pop-Arena des Glastonbury-Festivals.

D/UK 2016 | R: Christine Franz | 104 Min | FSK offen | OmU-Fassung

Wir zeigen Euch die tolle Doku über eine der momentan spannendsten britischen Bands als Nürnberg-Premiere in Kooperation mit Musikverein Concerts. Nach dem Film gibt es ein musikalisches Rahmenprogramm in der Casa-Kneipe. Details in Kürze.


Sondervorführung "Life, Animated"

Sonntag, 25. Juni, 18:00 Uhr

Sondervorführung mit Filmgespräch:
Der Neurologe und Psychologe Prof. Dr. Frank Erbguth (Leiter der Neurologie am Klinikum Nürnberg)
ist zu Gast.

LIFE, ANIMAT ED erzählt die bewegende Geschichte des autistischen Jungen Owen Suskind, der mit drei Jahren plötzlich verstummt. Durch einen Zufall entdeckt seine Familie erst Jahre später, dass Owen in der Welt der Disney-Trickfilme und deren animierter Charaktere lebt. Seiner Familie gelingt es, durch die Figuren aus Peter Pan oder Der König der Löwen wieder in Kontakt mit Owen zu treten. Mithilfe der Helden und der Moral der Geschichten gelingt es Owen, die Welt um ihn herum zu verstehen und die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens zu meistern.

LIFE, ANIMAT ED ist mehr als ein beeindruckendes Zeugnis familiären Zusammenhalts. Der Dokumentarfilm ist eine Hommage an die universelle Sprache und emotionale Kraft animierter Charaktere und Geschichten.


Filme zum G20-Gipfel: Diaz - Don't Clean Up This Blood

Dienstag, 27. Juni, 19:30

Erstmals in Nürnberg im Kino: Spielfilm über die Ereignisse beim G8-Gipfel 2001 in Genua. Danach Filmgespräch mit Bernd Moser, 2001 als Aktivist und Radiojournalist in Genua vor Ort

Juli 2001: Die größten Industrienationen der Welt treffen sich beim G8-Gipfel in Genua, wie immer begleitet von massiven Protesten seitens der Globalisierungsgegner. Das Durchgreifen der Staatsmacht ist dieses Mal jedoch besonders hart. Am letzten Tag der Zusammenkunft dringen Polizisten in die "Diaz"-Schule ein und gehen mit äußerster Brutalität gegen die sich dort aufhaltenden Protestler vor. Über zwei Stunden werden die Widerständigen mit Knüppeln geschlagen und von den Gesetzeshütern schikaniert. Insgesamt kommt ein Mensch zu Tode, hunderte Globalisierungsgegner werden schwer verletzt. Doch ihr Wille ist ungebrochen und ihre politischen Überzeugungen werden nicht durch ein paar Schläge verändert. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird von den Schicksälen der jungen Männer und Frauen berichtet.

IT 2012 | R: Daniele Vicari | 121 Min | FSK ab 16 | OmU-Fassung

Veranstaltung in Kooperation mit IL - Interventionistische Linke Nürnberg


Shorts Attack: Rentner-Rock'n Roll

Freitag, 30. Juni, 21:00 Uhr

Rüstige Rentner in Aktion: Sie tanzt gerne (Young Heards), kreiert neue Strickmuster (Pautinka), sehnt sich nach einem frischen Partner (Make a Wish) oder hat Erinnerungslücken (Wie immer). Er zieht in geheimer Mission durch die Stadt (Mr Invisible), hat als Junger reichlich Unfug angestellt (Grandpére) oder wankt zwischen Geilheit und Kriegserinnerung (Wurmloch). Und gemeinsam haben sie Beziehungsprobleme zu lösen (Head over Heels) oder werden orchestral begleitet von Stimmen, Erinnerungen und Visionen (The Orchestra).