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Hinweis: Die Spielzeiten beziehen sich jeweils auf eine Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch)!


Aktuelles Kinoprogramm

Ein Hologramm für den König

Do 28.4. bis Mi 4.5. täglich dt.: tgl. 19:20, Do bis Sa 21:30, So 17:20, Mo 14:00. OmU: Mo bis Mi 21:30

Alan Clay (TOM HANKS), Alter 54, Opfer der Bankenkrise, hat eine letzte Chance. Er soll innovative Hologramm-Kommunikationstechnologie an den Mann, besser gesagt den König bringen: König Abdullah von Saudi-Arabien lässt in der arabischen Wüste eine strahlende Wirtschaftsmetropole errichten. Doch der König kommt nicht. Nicht am ersten Tag, nicht am zweiten – und auch nicht in den Tagen danach. In diesen Tagen der Unverbindlichkeit und des Wartens wird der junge Fahrer Yousef (ALEXANDER BLACK) Alans Gefährte. Durch ihn erlebt er die Widersprüchlichkeiten eines Landes zwischen Aufbruch und Stillstand, zwischen Tradition und Moderne. Und er lernt die schöne Ärztin Zahra (SARITA CHOUDHURY) kennen. Anhand dieser Begegnungen und der neuen kulturellen Eindrücke entwickelt sich Alan Clay vom zielstrebigen und erfolgsgetriebenen Salesman zu einer Person, die sich selbst Perspektiven sucht und für sich einen neuen Platz im Leben findet. So gerät für Alan immer mehr zur Nebensache, ob der König nun kommt oder nicht.

EIN HOLOGRAMM FÜR DEN KÖNIG führt nach CLOUD ATLAS die erfolgreiche Zusammenarbeit von Tom Hanks und Tom Tykwer fort. Ein Film, der spannend, emotional und humorvoll in die Welt einer fremden Kultur entführt und uns damit völlig neue Perspektiven auf das eigene Leben eröffnet.

D/USA 2016 | R: Tom Tykwer | 98 Min. | ab 6 | dt. Fassung und engl. OmU
Barrierefreie Fassung für Blinde und Sehbehinderte in jeder Vorstellung verfügbar (nicht bei OmU-Vorstellungen)


Ich bin tot, macht was draus

Do 28.4. bis Mi 4.5. täglich 20:50 (So/Mo OmU)

Die bärtigen Rocker der belgischen Band „Grand Ours“ sind bereits in die Jahre gekommen. Vier Freunde und Lebemänner, die leidenschaftlich zusammen musizieren und sich nun endlich auf ihre erste US-Tournee freuen dürfen, die den späten Durchbruch bedeuten könnte. Das Glück scheint aber nicht auf ihrer Seite zu sein: Einen Tag vor Abflug stirbt Jipé, der Sänger der Band. Der Rest der Truppe trauert und beschließt, frei nach dem Motto „Rock ’n’ Roll will never die“, die Tournee dennoch anzutreten – mit der Asche ihres Frontmannes im Gepäck.

Jipés Ableben wird von seinen Freunden auf eine derbe und zugleich lebensbejahende Weise betrauert. So wird Jipés Asche im Handumdrehen von der spie- ßigen Urne in einen als angemessen befundenen Plastikbehälter gefüllt und als Tandoori-Gewürz getarnt durch den Zoll am Flughafen geschmuggelt. Und dies ist erst der Beginn ei- ner abenteuerlichen und irrwitzigen Reise, auf der die Freundschaften der Band-Mitglieder auf harte Proben gestellt werden und sie sich auf eine ganz neue Art und Weise kennenlernen. Dabei bleibt kein Geheimnis gewahrt...

B/F 2015 | R: G. & S. Malandrin | 96 Min. | ab 6 | dt. Fassung und frz. OmU


Wer hat Angst vor Sibylle Berg?

Do 28.4. bis Mi 4.5. täglich 19:10

Sibylle Berg provoziert, irgendwie. Ihre Lebensgeschichte vom DDR-Flüchtling zur Bestsellerautorin klingt fast so, als hätte sie sie selbst erfunden. Früher suchte Sibylle Berg das Glück, heute sucht sie ein Haus.   Im Portrait der großen ironischen Dramatikerin erfahren wir, wie die männliche Form von „Schriftsteller“ lautet, warum diese auf Fotos meist ihren Kopf stützen, welche nützlichen Dinge (z.B. Eistauchen) man in der DDR lernen konnte, wie Pilze die Gehirne von Politikern steuern – und dass sich hinter jeder scheuen Schriftstellerin ein scheuer Mensch verbirgt.

D 2015 | R: S. Köhler, W. Baier | 84 Min. | FSK offen


Der Schamane und die Schlange

In der Woche ab 28.4. Fr/So/Di/Mi 19:00, Do/Sa 21:00, Mo 17:00. So auch 15:00

Amazonas, Anfang des 20. Jahrhunderts: der Schamane Karamakate wird gebeten, den deutschen Forscher Theodor Koch-Grünberg zu heilen. Doch dafür müssen sie die geheimnisvolle Yakruna- Pflanze finden. Etwa 30 Jahre später sucht der Botaniker Richard Evans Schultes Karamakate auf. Auch er ist auf der Suche nach der Yakruna. Karamakate, der mittlerweile den Zugang zur Geisterwelt verloren hat, macht sich noch einmal auf den Weg auf dem Amazonas, ins Herz der Finsternis ...

In grandiosen Bildern erzählt DER SCHAMANE UND DIE SCHLANGE von den Mysterien einer fast vergessenen Kultur und den Schrecken der Kolonalisierung. Beruhend auf wahren Begebenheiten, als faszinierendes Abenteuer erzählt. Auf dem Filmfestival von Cannes wurde er mit dem Art Cinema Award ausgezeichnet. 

“Eine der einzigartigsten Kinoerfahrungen, die man sich erhoffen kann” (Indie Wire)

COL/VEN/ARG 2015 | R: Ciro Guerra | 125 Min. | ab 12 | OmU (für diesen Film gibt es keine Synchronfassung)


Akt

In der Woche ab 28.4. So 15:00

„Auf daß man tausend Jahr, nachdem wir starben, sehe, wie schön Ihr wart...“ - Mit diesem Zitat von Michelangelo beginnt der Film AKT.

Mario Schneider portraitiert in AKT vier verschiedene Personen, die zumindest eines verbindet: Sie sind Aktmodelle und stellen ihre Körper in den Dienst der Kunst. Sie tauchen aus der Schnelllebigkeit unserer Welt ab und nackt in der Mitte eines stillen Raumes wieder auf, in einer Pose verharrend, für Minuten und Stunden, und so wird jeder Protagonist selbst zu einer lebenden Skulptur.

Hier beginnt eine Beziehung, die schon viele Male Stoff für Filmgeschichten gewesen ist: das Aktmodell und sein Betrachter, der in diesem Falle sowohl der Maler als auchder Kinozuschauer ist. Ein uns unbekannter Mensch wird zur Projektionsfläche, und wir fragen uns: Wer ist dieser Mensch? Wie ist er? Was für ein Leben führt er? Noch bleibt das Modell ein unergründliches Rätsel. Es zieht uns hinein in die Haltung eines Körpers, in die Züge eines Gesichtes und in die Geschichte eines Menschen, und hinter dem Schein öffnet sich das Sein.

D 2015 | R: Mario Schneider | 105 Min. | FSK offen


Fritz Lang

In der Woche ab 28.4. Do/So/Di/Mi 17:10, Fr 21:30

Auf der Suche nach einem passenden Stoff für seinen ersten Tonfilm reist der Star-Regisseur Fritz Lang (Heino Ferch) 1930 von seinem gewohnten turbulenten Umfeld in Berlin nach Düsseldorf, um bei den polizeilichen Ermittlungen des bekannten Kriminalrats Gennat (Thomas Thieme) über den brutalen Serienmörder Peter Kürten (Samuel Finzi) dabei zu sein. Doch in der fremden Umgebung wird er im Strudel der Ereignisse schon bald von seiner Vergangenheit eingeholt und steht vor unerwarteten Abgründen: seinen eigenen und denen in uns allen. Wir werden mitten hineingezogen in die spannende und beängstigende Vorgeschichte des Filmklassikers „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“.

D 2015 | R: Gordian Maugg | 104 Min.  


A War

In der Woche ab 28.4. Di 17:00

Kommandant Claus Pedersen (Pilou Asbæk) und seine dänische Einheit sind fern der Heimat in der afghanischen Provinz stationiert. Als die Kompanie ins Kreuzfeuer der Taliban gerät, fordert Pedersen Luftverstärkung an, um das Leben seiner Männer zu retten. Doch zurück in der Heimat muss sich der dreifache Familienvater vor Gericht verantworten, weil bei dem Einsatz unschuldige Zivilisten getötet wurden. Ein zermürbender Prozess beginnt, der ihn auch immer mehr in ein moralisches Dilemma bringt. A WAR ist ein Film über den Krieg und seine Konsequenzen, ein bewegendes Drama über den ersten Auslandseinsatz des dänischen Militär und die Frage, wie weit man im Kampf gegen den Terrorismus gehen darf. Nach seinen Regie- und Drehbucherfolgen "R" und "Hijacking" und dem Serienhit "Borgen" arbeitet Tobias Lindholm für die Hauptrolle in A WAR erneut mit Pilou Asbæk ("Game of Thrones") zusammen. 

DK 2015 | R: Tobias Lindholm | 115 Min. | ab 12


Much Loved

In der Woche ab 28.4. Do/Fr 17:00, So/Di/Mi 21:20 (nur OmU)

Marrakech heute. Noha, Randa, Soukaina, Hlima verkaufen Liebe. Sie sind Huren, Objekte der Begierde. Voll Freude, frei in ihrem Königreich der Frauen überwinden sie die Gewalt in einer Gesellschaft, die sich gleichzeitig benutzt und verdammt.

Regisseur Nabil Ayouch ist ganz nah daran am Puls der marokkanischen Gesellschaft - was seinem Film ein Aufführungsverbot in Marokko einbrachte.  

F/MA 2015 | R: Nabil Ayouch | 108 Min. 
Für diesen Film existiert keine deutsche Synchronfassung


Unter dem Sand

In der Woche ab 28.4. Fr/Mi 17:00

Mai 1945. Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, nicht jedoch für ein knappes Dutzend junger Soldaten aus Deutschland. Kurz zuvor waren sie für Hitlers letztes Aufgebot eingezogen worden, den Volkssturm. Sie sind noch fast Kinder, doch nun Kriegsgefangene in Dänemark und für ein Himmelfahrtskommando eingeteilt: die Säuberung eines Nordseestrandes von 45.000 Nazi-Tretminen. Weder ausgebildet noch ausgerüstet und völlig ohne technische Hilfsgeräte müssen sie sich Stück für Stück durch den Sand quälen. Wo die nächste Mine liegt, wo diese explodieren wird, ist ungewiss. Es beginnt eine schier unlösbare Aufgabe, jeder Schritt im Sand könnte der letzte sein. Das Einzige, was ihren Lebenswillen erhält, ist die Hoffnung auf Freiheit. Diese hat ihnen ihr dänischer Kommandant Carl versprochen. Doch dann passiert ein schreckliches Unglück. Wird Carl nach wie vor zu seinem Wort stehen

DK/D 2015 | R: Martin Zandvliet | 101 Min. | z.T. OmU  


Gestrandet

In der Woche ab 28.4. Do/Fr 17:10

Das Jahr 2014 beginnt für die Bewohner von Strackholt mit einer ungewöhnlichen Nachricht: Eine kleine Gruppe eritreischer Flüchtlinge ist in dem 1500-Seelen-Dorf „gestrandet“. 20 km von Aurich, inmitten der ostfriesischen Leere, sollen die Neuankömmlinge den Ausgang ihres Asylverfahrens abwarten. Helmut, ein pensionierter Schuldirektor und Christiane, eine Journalistin nehmen sich der fünf Männer an. Mit Deutschunterricht, Ämtergängen und selbstgebackenem Kuchen versuchen Sie, Ihnen den Neuanfang in der fremden Umgebung zu erleichtern. Die Flüchtlinge nehmen das Hilfsangebot mit großem Elan an. Doch mit jedem Tag treten neue Kon ikte auf, denn die Mühlen der Behörden mahlen langsam und die tägliche Ungewissheit zehrt an den Nerven aller Beteiligten.

D 2016 | R: Lisei Caspers | 80 Min. 


Kurz vor Film

Das Casablanca präsentiert vor ausgewählten Hauptfilmen kurze Vorfilme, die Lust machen sollen auf den Hauptfilm.

Vorschau

Diese Filme präsentieren wir Ihnen in den kommenden Wochen:

La Belle Saison - eine Sommerliebe

Preview am Montag, 25. April, 21:00 Uhr in der L-Filmnacht
Ab 5. Mai als Bundesstart

Im Frankreich der 1970er Jahre zieht die 23-jährige Delphine (Izïa Higelin) vom Bauernhof ihrer Eltern nach Paris, um Engstirnigkeit und ländlichen Moralvorstellungen zu entkommen. Dort lernt sie die extrovertierte Carole (Cécile de France) kennen, mit der sie sich gemeinsam in der Frauenrechtsbewegung engagiert und sich sogleich unsterblich in sie verliebt. Es dauert nicht lange, bis auch Carole, die noch nie mit einer Frau zusammen war, ihre Gefühle für Delphine entdeckt. Ihre stürmische Affäre wird jäh unterbrochen, als Delphines Vater (Jean-Henri Compère) schwer erkrankt und sie aufs Land zurückkehren muss, um ihrer Mutter (Noémie Lvovsky) bei der Arbeit auf dem elterlichen Bauernhof zu helfen. Von Sehnsucht getrieben, beschließt Carole ihren langjährigen Freund zu verlassen und Delphine zu folgen. Für die beiden Frauen beginnt ein Sommer voller leidenschaftlicher und glücklicher Momente. Als das idyllische Landleben jedoch erste Schattenseiten zeigt, muss Delphine schon bald entscheiden, wie offen sie zu ihrer Liebe stehen kann.


Schrotten!

Ab 5. Mai als Bundesstart

Mirko Talhammer (Lucas Gregorowicz) ist fassungslos, als zwei sonderbare Typen in seinem feinen Hamburger Versicherungsbüro auftauchen und ihn per Kopfnuss daran erinnern, wo er eigentlich herkommt: von einem Schrottplatz in der Provinz. In dieser Welt zählt nicht die große Karriere, hier sind andere Dinge wichtig: das Schrotten, die Familie und ab und zu eine gepflegte Schlägerei. All das hatte Mirko hinter sich gelassen, doch sein Vater macht ihm noch im Tod einen Strich durch die Rechnung und vererbt ihm den heruntergewirtschafteten Schrottplatz – zusammen mit seinem Bruder Letscho (Frederick Lau). Der ist immer noch stinksauer, dass Mirko den Clan damals im Stich gelassen hat. Schnell wird den Brüdern allerdings klar, dass die Talhammers nur eine Zukunft haben, wenn sie sich zusammenraufen und den letzten waghalsigen Plan ihres Vaters gemeinsam verwirklichen: einen Zugraub im ganz großen Stil! Der Coup an sich ist schon ein Himmelfahrtskommando, doch dann kriegt auch noch Kercher (Jan-Gregor Kremp), der ärgste Konkurrent der Talhammers, Wind von der Sache... 


A Bigger Splash

Ab 5. Mai als Bundesstart

Das berühmte Künstlerpaar Paul (MATTHIAS SCHOENAERTS) und Marianne (TILDA SWINTON) reist auf die idyllische Insel Pantelleria, um in der malerischen Abgeschiedenheit Süditaliens einen romantischen Urlaub zu verbringen. Es scheint der perfekte Ort. Doch die Harmonie der beiden gerät abrupt ins Wanken, als sie unerwartet Besuch von ihrem alten Freund Harry (RALPH FIENNES) und dessen äußerst attraktiven Tochter Penelope (DAKOTA JOHNSON) bekommen. Während Paul bald der lasziven Ausstrahlung der jungen Frau verfällt, erwacht zwischen Marianne und Harry eine "alte" Leidenschaft. Ein gefährlicher Sog zieht die vier immer tiefer in einen Abgrund aus Eifersucht, Leidenschaft und sexueller Obsession... Mit dem virtuosen Thriller A BIGGER SPLASH feiert der italienische Regisseur Luca Guadagnino ("I am Love") den Rausch der sexuellen Anziehung. Raffiniert, elegant und in absoluter Starbesetzung führt Guadagnino hinein in die dunklen Abgründe menschlicher Leidenschaft. Inspiriert durch David Hockneys berühmtes Bild "A Bigger Splash", ist ihm eine brillante Hommage an Jacques Derays legendären Film "Der Swimmingpool" (1969) gelungen. 



Sonderveranstaltungen

Südstadtgeflüster

Weltpremiere in Anwesenheit von Filmteam und Schauspielern am 30. April im Casablanca.

Premierenkarten sind noch für die Vorstellungen um 15:00 und 17:00 Uhr erhältlich (12/10 EUR)

Ab 1. Mai im normalen Programm
Spielzeiten der 1. Spielwoche: So 15:00/17:00/21:30, Mo bis Mi 17:20

David hat es nicht leicht. Er hat keine Freundin, keinen Plan vom Leben, ein überschaubares Modebewusstsein und seine Oma ist auch noch gestorben. Und als wäre das nicht genug, schmeißen Mama und Papa den neurotischen Mittzwanziger urplötzlich aus dem nestwarmen Elternhaus. So zieht er nach Nürnberg; mitten in der Südstadt findet er ein neues Zuhause. Doch zwischen bekifften Nachbarn, romantischen Verwirrungen, orientalischen Sprachbarrieren und kleinkriminellen Widersachern fällt die Akklimatisierung denkbar schwer. Und dann ist da noch die Sache mit dem Eierlikör. In vier Episoden erzählen Christian Hilgert und Andreas Weber (bekannt aus der Radio-Z-Sendung SchniggSchnagg) ein Epos, das sich so breitbeinig wie beiläufig wohl nur in Brooklyn oder eben in der Nürnberger Südstadt zutragen könnte und dabei zwischen Milieustudie, Komödie und Krimi hindurchmäandert. Zugleich illustrieren Hilgert und Weber bekannte wie noch nicht bekannte Imageeindrücke dieses kauzigsten aller Stadtviertel und lassen seine Bewohner in all ihrer Mannigfaltigkeit munter aufeinander losgehen. Ein krächzendes Loblied auf die fränkisch-osmanische Lebensart.

D 2016 | R: Andreas Weber, Christian Hilgert | 90 Min. | FSK offen


Architektur-Reihe: Trains of Thoughts

Architektur in Bewegung - Räume für eine mobile Gesellschaft
Ab 18. April immer montags um 18:30 Uhr
Eintritt 5 EUR - jeweils inkl. eines Glas Wein

Montag, 2. Mai, 18:30 Uhr: Trains of Thoughts

Im April und Mai 2016 lädt der Treffpunkt Architektur für Ober- und Mittelfranken der Bayerischen Architektenkammer wieder zu FILM UND WEIN ein.

Mobilität ist weltweit zum Ausdruck von Freiheit, Unabhängigkeit, Wohlstand, Individualität und Selbstbestimmung geworden. Obwohl die Mobilitätsbegeisterung langsam dem Ende zugeht, steigt der Mobilitätsbedarf ungebrochen. Das Mobilitätsverhalten des Menschen war schon immer Motor für rasante (städte)bauliche Entwicklungen. An vier Montagabenden stehen dazu jeweils um 18.30 Uhr spannende Filme auf dem Programm.

Trains of Thoughts

Trains of Thoughts portraitiert Großstadtschicksale von Menschen, die ihr Leben dem U-Bahnsystem verschrieben haben oder sich unweigerlich darin aufhalten. Die U-Bahn ist "Ort" und "Nicht-Ort" zugleich. Alles ist möglich: Pallastartige Interieurs, gruselige Katakomben, Röhren aus einer Zeit irgendwo in der Zukunft. U-Bahn-Netze auf der ganzen Welt sind öffentlich, Teil des urbanen Raums und eröffnen doch Parallelwelten im Untergrund. Wir betreten, durchschreiten und nutzen sie tagtäglich und nehmen doch nicht ihr schier unendliches Fassungsvermögen an Tragödien und Komödien, an Absurditäten und einzigartigen Ereignissen wahr.

Die weiteren Termine:

Montag, 9. Mai, 18:30: Bikes vs. Cars


Sneak Preview: Der Überraschungsfilm im Casablanca

Monag, 2. Mai, 21:00 Uhr Online-Tickets

Ins Kino gehen ohne zu wissen, welcher Film läuft? Das geht auch im Casablanca, immer am ersten Montag im Monat um 21:00 Uhr. Was gezeigt wird, wird nicht verraten -- Nachfragen ist zwecklos …

Aber wir versprechen: In unserer Arthouse-Sneak zeigen wir immer die besten Filme der kommenden Wochen, bei fremdsprachigen Filmen immer in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln!


Viertes Nürnberger Fahrrad-Film-Festival

6. bis 8. Mai 2016

Alle Infos: http://www.casa.bike

Auch 2016 gibts wieder die schnellsten Filme des Jahres auf der Casablanca-Leinwand!

Das Filmprogramm ist größer denn je - und erstmals findet am Samstag ab 13 Uhr unser großes Fahrrad-Spektakel statt.

Als Klammer für das Programm dienen unsere Nachbarn in den Niederlanden, denen es gelungen ist, zum Radverkehrs-Weltmeister zu werden: Am Freitag zeigen wird bei "Vom Glück auf zwei Rädern - die Psychologie der Mobilität", wie das funktioniert. Und am Sonntag steht (als Crossover mit dem Agenda 21-Kino) der lang erwartete Film "Bikes vs. Cars" auf dem Programm.

Der spätere Freitagabend gehört dann wie immer den kurzen Filmen: Zum ersten Mal kooperieren wir mit dem International Cycling Film Festival, die mit einer Rolle von Fahhrad-Kurzfilmen Teil unseres Festivalprogramms sind.

Der Samstag gehört am Nachmittag der Information und Action auf dem Kopernikusplatz. 

Im Kino zeigen wir ein volles Filmprogramm - von aktuellen Dokumentationen ("Brevet" und "Cyclique") über einen waschechten Fahrrad-Spielfilm ("The Bicycle", zu dem nicht nur der Regisseur anreist, sondern auch der zweirädrige Hauptdarsteller) bis zu einem sehr speziellen Programm von erotischen Fahrrad-Kurzfilmen: "Bike Smut" ist erstmals in Nürnberg zu sehen!


Agenda 21-Kino: Bikes vs. Cars

Sonntag, 8. Mai, 11:30 Uhr (Agenda 21-Kino beim 4. Nürnberger Fahrrad-Film-Festival) Online-Tickets
Auch am Montag, 9. Mai, 18:30 Uhr (Architektur-Reihe - Eintritt 5 EUR) Online-Tickets

Ein Film über die Nutzung von Fahrrädern und Autos und die unterschiedliche Verteilung der Fortbewegungsmittel in der Welt.

Dabei geht es um die globale Krise rund um Klima, Ressourcenver- geudung und ganze Städte, die von Autos verschlungen werden. Das Fahrrad soll als Fahrzeug-Alternative dem schmutzigen Verkehrschaos entgegenwirken. Die Autoindustrie investiert jedoch jährlich Millionen in Werbung und Lobbyarbeit. Es kommen vor allem Aktivisten und Denker zu Wort, die sich für Verbesserungen, v.a. in den Städten, einsetzen.

Diskussionspartner: Frank Jülich (Leiter Verkehrsplanungsamt Stadt Nürnberg), Matthias Hueber (I BIKE NBG)


Gay-Filmnacht: Wie schön Du bist

Montag, 9. Mai, 21:00 Uhr Online-Tickets

Philadelphia bei Nacht. Der erfolglose Dichter Brian zieht durch die Bars auf der Suche nach einem Kerl, den er abschleppen kann, um seinen Frust zu betäuben. In der Beziehung zwischen dem Bildhauer Drew und seiner jugendlichen Muse Jim kriselt ist - Jim fühlt sich von Drew bevormundet und ausgenutzt. Bob, ein in die Jahre gekommener Künstleragent, fährt in einer Limousine durch die Stadt und sucht nach Jemandem, dem er sagen kann, wie schön er ist. Als sich die Wege der vier Männer kreuzen, kommt es zu schnellem Sex - und unerwarteten Geständnissen.

Regisseur Joseph Graham nutzt die abseitigen Straßen Philadelphias, der "Stadt der brüderlichen Liebe", um vier unterschiedliche schwule Männer zu porträtieren, die sich doch alle nach dem Gleichen sehnen: echten Gefühlen und großer Kunst. Doch wahre Schönheit liegt oft im Dunklen verborgen.

USA 2015 | R: Joseph Graham | 91 Min. | engl. OmU

Die schwule Filmreihe im Casablanca - immer am 2. Montag im Monat
www.gay-filmnacht.de


L-Filmnacht: Girls Lost

Montag, 23. Mai, 21:00 Uhr Online-Tickets

Kim, Momo und Bella sind beste Freundinnen – und irgendwie feinfühliger und reifer als die Anderen. In der Schule werden sie dafür gnadenlos gemobbt. Am meisten leidet Kim darunter, die sich so fühlt, als stecke sie ganz im falschen Körper. Da passiert ein Wunder: Der Nektar einer sonderbaren schwarzen Blume aus Bellas Züchtung verwandelt die Mädchen über Nacht in Jungs. Auf einmal sind sie keine Außenseiterinnen mehr! Mit neuem Körpergefühl verliebt sich Kim sogar: in den süßen, aber brutalen Dieb Tony, der selbst nicht so genau weiß, wer er eigentlich ist. Als die Blume ihre Wirkung verliert, ist Kim jedes Mittel recht, um wieder zum Jungen zu werden...

Basierend auf dem schwedischen Jugendbuch-Besteller "Pojkarna" (2011) von Jessica Schiefauer ist GIRLS LOST ein zauberhaftes queeres Märchen über das Aufbegehren aller Sinne und die schwierige Suche nach dem wahren Ich. Ein Film mit hinreißenden NachwuchsdarstellerInnen, der verträumt zwischen Fantasy, Coming-of-Age und Teenager-Romanze wandelt – und mit beeindruckender Leichtigkeit alle üblichen Geschlechtergrenzen verwischt.

Die lesbische Filmreihe im Casablanca - immer am 4. Montag im Monat
www.l-filmnacht.de

Von Juni bis August machen L-Nacht und Gay-Nacht Sommerpause!