Hinweis: Die Spielzeiten beziehen sich jeweils auf eine Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch)!


Aktuelles Kinoprogramm

Die Geschichte der Liebe

Do 20.7. bis Mi 26.7. täglich 20:00 (Mo/Di OmU)

Es war einmal ein Junge, Leo, der liebte ein Mädchen, Alma. Er verspricht ihr, sie ein Leben lang zum Lachen zu bringen und schreibt sogar ein Buch über seine „meistgeliebte Frau der Welt“, das er die „Die Geschichte der Liebe“ nennt. Doch in den Wirren des Zweiten Weltkriegs werden die Liebenden voneinander getrennt.

Von Polen aus geht das Manuskript in den 1930er Jahren auf eine lange Reise, bis es im New York von heute einem jungen Mädchen in die Hände fällt. Auch sie trägt den Namen Alma. Mit Leo scheint sie auf den ersten Blick nichts zu verbinden, doch „Die Geschichte der Liebe“ führt ihre Schicksale zusammen.


Meine glückliche Familie

Do 20.7. bis Mi 26.7. täglich außer Fr 19:00 (Di OmU), Fr 18:30

Am Abend ihres 52. Geburtstags verkündet die Literaturlehrerin Manana ihrer völlig überraschten Familie, dass sie Raum für sich benötigt und daher ausziehen wird – nachdem sie 30 Jahre lang mit ihrem Mann verheiratet ist und zusammen mit diesem, ihren Eltern und ihren zwei erwachsenen Kindern samt einem Schwiegersohn in einer Drei-Zimmer-Wohnung in Tbilisi lebt.

Die Familienmitglieder aus drei Generationen sind äußerst unterschiedliche Charaktere: Es sind Manana’s Ehemann Soso (55); ihre Tochter Nino (24), die verheiratet ist mit ihrem Mann Vakho (27); Manana’s Sohn Lasha (20); sowie Manana’s Mutter Lamara (72), die Stütze der Familie und schließlich noch Manana’s Vater Otar (80), der nach einem langen und anstrengenden Leben sehnsüchtig vom Tod träumt, welcher jedoch auf sich warten lässt.

MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE begibt sich auf eine Reise in eine Welt, in der Frauen mit fest gefügten gesellschaftlichen Konventionen unter Kontrolle gehalten werden. Mit einem Ausbruch aus diesen Konventionen setzen sie sich nicht nur massiven Anfeindungen aus, auch ihre Familien geraten darüber unter Druck.


Begabt - Die Gleichung eines Lebens

Do 20.7. bis Mi 26.7. täglich außer Do 19:10 (Fr/So/Di OmU), Do 17:00

Der alleinstehende Frank Adler (Chris Evans) hat die Vaterrolle für seine aufgeweckte kleine Nichte Mary (McKenna Grace) übernommen und lebt mit ihr in einem Küstenstädtchen in Florida. Mary ist hochbegabt, doch Frank setzt alles daran, ihr ein normales Leben zu ermöglichen. Dennoch bleibt das mathematische Talent der Siebenjährigen nicht unbemerkt, und so taucht eines Tages Franks herrische Mutter Evelyn (Lindsay Duncan) auf. Die Pläne der wohlhabenden Bostonerin für ihre Enkelin drohen Frank und Mary auseinander zu reißen. Als die familiären Spannungen zunehmen, bekommen Onkel und Nichte jedoch Unterstützung von ihrer resoluten Vermieterin und besten Freundin Roberta (Octavia Spencer) - und von Marys Lehrerin Bonnie (Jenny Slate), die sich in ihrer Fürsorge für ihre hochbegabte Schülerin auch Marys attraktivem Onkel annähert.


Dreamboat

In der Woche ab 20.7. Sa/So/Di/Mi 21:30

Einmal im Jahr sticht das DREAM BOAT in See – eine Kreuzfahrt allein für schwule Männer. Fernab von familiären und polischen Restriktionen begleiten wir fünf Männer aus fünf Ländern auf der Suche nach ihren Träumen. Die sieben Tag auf See versprechen Liebe und Freiheit unter südlicher Sonne, doch mit im Gepäck reist auch die persönliche Vergangenheit.


Ein Chanson für Dich

Do 20.7. bis Mi 26.7. täglich 18:00, (Di/Mi OmU)

Liliane (Isabelle Huppert) arbeitet in einer Pasteten-Fabrik und führt ein recht eintöniges Leben. Die Zeiten, in denen sie als Chanson-Sängerin „Laura“ große Erfolge feierte, sind längst vergessen und vorbei. Doch als sie Jean (Kévin Azaïs), einen 22-jährigen Boxer, kennenlernt, der in ihr den einstigen Star erkennt, ändert sich alles. Er verliebt sich in Liliane und überzeugt sie, dass es an der Zeit ist, ins Rampenlicht zurückzukehren.

In EIN CHANSON FÜR DICH spielt Isabelle Huppert (ELLE, ALLES WAS KOMMT) eine Frau, die ein Comeback wagt - auf der Bühne so wie in der Liebe. Die ergreifend-poetische Romanze von Regisseur Bavo Defurne wird stimmungsvoll untermalt mit der Musik von Pink Martini.


Small Town Killers

Do 20.7. bis Mi 26.7. täglich 21:20 (So/Mi OmU), So auch 16:00 (dt.)

Die Ehen der beiden Handwerker Ib und Edward haben schon bessere Zeiten gesehen. Ihre Frauen Ingrid und Gritt halten ihre Männer nur für Witzfiguren, flirten ständig mit dem Tanzlehrer und schlafen lieber auf dem Sofa als mit dem Gatten. Ein Neuanfang muss her, doch die Männer sitzen auf so viel Schwarzgeld, dass eine Scheidung sie bettelarm machen könnte. Ein Auftragskiller soll die ungeliebten Ehefrauen loswerden. Doch die Damen haben längst Wind von dem Plan der Männer bekommen und sich eine eigene britische Profikillerin besorgt.

Mit der Idylle im dänischen Hinterland ist es vorbei...


Sommerfest

In der Woche ab 20.7. So 15:00, Di 17:20

„Woanders weißt Du selbst, wer Du bist – hier wissen es die anderen: Das ist Heimat.“

Stefan (Lucas Gregorowicz), mäßig erfolgreicher Theaterschauspieler in München, kommt nach zehn Jahren zurück nach Bochum, um den Haushalt seines verstorbenen Vaters aufzulösen. Drei Tage, dann will er wieder zurück sein. Aber da sind sie wieder alle, Kumpel, Freunde, Omma Änne, alles Originale in der weiten Welt des Ruhrgebiets, der Welt seiner Kindheit und Jugend. Und – so sehr er sich auch vor einer Begegnung drücken will – da ist auch noch seine große Jugendliebe Charlie (Anna Bederke), die genau weiß, wo es im Leben langgeht – auch für Stefan.

Mit KLEINE HAIE schickte Regisseur Sönke Wortmann seinen Helden vor 26 Jahren aus dem Ruhrgebiet nach München auf die Schauspielschule – nun geht die Reise in SOMMERFEST zurück nach Hause: Warmherzig und mit lakonischem Humor erzählt Wortmann die Geschichte einer Jugendliebe, die die Zeit überdauert hat und jung geblieben ist.


Fairness - Zum Verständnis von Gerechtigkeit

In der Woche ab 20.7. Mo/Di 17:20

Warum akzeptieren wir Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit auf so vielen Ebenen? 

Das ist eine der zentralen Fragen, die FAIRNESS zu beantworten versucht. Anfänglich mit einigen überraschenden, sozialen Experimenten, die andeuten, dass unsere Bereitschaft ungleiche Systeme zu unterstützen, weit größer ist als wir oft zugeben mögen. Wir besuchen verschiedene Länder um zu sehen, wie ganze Wirtschaften verändert wurden, damit sie mit mehr Gerechtigkeit funktionieren. 

Dieser Dokumentarfilm untersucht unser Verständnis von Gerechtigkeit und was es braucht, um ein unfaires System zu ändern. Dabei werden sowohl Ungleichheiten in den Gebieten Wirtschaft, Politik und Soziales aufgegriffen, um einen Denkanstoß und einen aktuellen Blick darüber zu geben, was Gleichheit tatsächlich für uns bedeutet.


Mein wunderbares West-Berlin

In der Woche ab 20.7. Fr/Sa/So 17:10

Berlin ist heute die queere Hauptstadt Europas und Fluchtpunkt für nicht-heterosexuelle Menschen aus aller Welt: offen, vielfältig und ziemlich partytauglich. Die Ursprünge dieses Freiheitsgefühls liegen ausgerechnet in der ehemaligen Mauerstadt West-Berlin. Fast alles, was wir heute als queere Berliner Institutionen kennen - vom Schwulen Museum* über die Siegessäule, das SchwuZ und den Teddy Award bis hin zu den Aids-Hilfen - wurde bereits in West-Berlin auf den Weg gebracht. 

"Mein wunderbares West-Berlin" nimmt uns mit auf eine faszinierende schwule Zeitreise: in die 50er und 60er, in denen die West-Berliner zwar noch massiv unter den Einschränkungen und Verfolgungen durch § 175 zu leiden hatten, sich aber dennoch bereits eine lebendige Subkultur mit Szene-Bars und Klubs aufbauen konnten; in die 70er, jene Zeit der bahnbrechenden Emanzipationsbewegungen und gesellschaftlichen Umbrüche; und in die 80er, die geprägt waren von einer Ausdifferenzierung queerer Lebensentwürfe, aber auch den verheerenden Folgen von Aids, die Berlin so heftig trafen wie keine andere deutsche Stadt. 

"Mein wunderbares West-Berlin" lässt prominente und weniger prominente Protagonisten zu Wort kommen: Aktivisten und Lebenskünstler, Travestie-Stars und Museumsgründer, Filmregisseure und Clubbetreiber, Modemacher und DJs. Sie erzählen von persönlichen und gesellschaftlichen Kämpfen, erinnern sich an heimliche Blicke und rauschhaften Sex, legendäre Partys und wütende Demonstrationen, leidenschaftliche Streits und ungeahnte Bündnisse. Zusammen mit zum Teil noch nie gesehenem Archivmaterial entsteht so ein faszinierendes Panorama des schwulen West-Berlins - und von dessen gesellschaftlichen Folgen für heute.

Nach "Out in Ost-Berlin" (2013, zusammen mit Andreas Strohfeldt) ist "Mein wunderbares West-Berlin" der zweite Teil von Jochen Hicks Berlin-Trilogie, deren Abschluss sich mit der Zeit nach dem Mauerfall beschäftigen wird.


Born to be Blue

In der Woche ab 20.7. Sa/So/Mi 17:00

BORN TO BE BLUE erzählt von einem Wendepunkt im Leben des legendären Jazz-Trompeters Chet Baker (Ethan Hawke). Nach einem kometenhaften Aufstieg in den 1950er Jahren, gefeiert als der „James Dean of Jazz“ und „King of Cool“, war Baker schon zehn Jahre später am Ende. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebens, begegnet er einer Frau (Carmen Ejogo), mit der wieder alles möglich scheint. Angefeuert von seiner neuen Leidenschaft und ihrem bedingungslosen Glauben an ihn, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergesslichsten Musikaufnahmen seiner Karriere.


In Zeiten des abnehmenden Lichts

In der Woche ab 20.7. Do/Mo/Mi 17:00

Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag – es wird der letzte sein.

Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.


Kurz vor Film

Das Casablanca präsentiert vor ausgewählten Hauptfilmen kurze Vorfilme, die Lust machen sollen auf den Hauptfilm.

Kommende Filme

The Party

Ab 27. Juli als Bundesstart

Der Film mit der zweitbesten Bewertung aller Zeiten in der Casablanca-Sneak!

Um ihre Ernennung zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett zu feiern, lädt die ehrgeizige Politikerin Janet enge Freunde und Mitstreiter in ihr Londoner Stadthaus. Als ihr Ehemann Bill mit einem brisanten Geständnis herausplatzt, nimmt die Party eine überraschende Wendung. Plötzlich offenbaren auch die anderen Gäste lang gehütete Geheimnisse, woraufhin Beziehungen, Freundschaften, politische Überzeugungen und Lebensentwürfe in Frage gestellt werden. Innerhalb kürzester Zeit kippt die kultivierte Atmosphäre in ein emotionales Chaos aus gegenseitigen Anschuldigungen. Während im Ofen die Häppchen verbrennen, fliegen im Wohnzimmer die Fetzen wie die Whiskeygläser und die Party steuert unaufhaltsam auf den großen Knall zu.

Mit sichtlichem Vergnügen sprengt Sally Potter in ihrer temporeichen Komödie eine linksliberale Partygesellschaft und beweist, dass die Wahrheit immer noch die größte Explosionskraft besitzt. Stilsicher inszeniert sie ihren brillant aufspielenden All-Star-Cast, der sich ein bissiges Wortgefecht nach dem nächsten liefert und dabei die Londoner Upper Class, Post-Post-Feministinnen und alteingesessene Linksintellektuelle genüsslich aufs Korn nimmt.


Dunkirk

Ab 27. Juli als Bundesstart

Regisseur Christopher Nolan („Interstellar“, „Inception“, „The Dark Knight“-Trilogie) präsentiert den epischen Action-Thriller „Dunkirk“.

Zu Beginn von „Dunkirk“ sind Hunderttausende britischer und alliierter Truppen vom Feind eingeschlossen. Am Strand von Dünkirchen haben sie sich bis ans Meer zurückgezogen – und befinden sich in einer ausweglosen Situation.

So kurz der vom Verleih vorab verbreitete Infotext zum Film - wenn Christopher Nolan einen neuen Film inszeniert, ist alles immer ein bisschen anders als sonst. Aber auch das ist anders: Ein Kriegsfilm im Casablanca. Ja, in diesem Fall schon. Denn ein Christopher-Nolan-Film ist immer ein Ereignis.


Paradies

Ab 27. Juli als Bundesstart

Frankreich im Zweiten Weltkrieg: Die adlige Exilrussin Olga (Julia Vysotskaya), Moderedakteurin bei einer renomierten Modezeitschrift, engagiert sich heimlich für die französische Widerstandsbewegung. Die gefährliche Tätigkeit wird ihr zum Verhängnis, als deutsche Besatzer bei einer Razzia in ihrer Wohnung zwei jüdische Kinder entdecken, die sie dort versteckt hält. Im Gefängnis fällt die elegante junge Frau dem Nazi-Kollaborateur Jules auf (Philippe Duquesne), der für ihren Fall zuständig ist. Der Familienvater stellt ihr eine mildere Bestrafung in Aussicht, sollte sie seinen sexuellen Avancen nachgeben. Olga ist zu allem bereit, um ihre Freiheit wiederzuerlangen und willigt ein.

Doch als Jules auf unerklärliche Weise verschwindet, wird sie umgehend in ein Konzentrationslager gebracht. Inmitten dieser Hölle auf Erden trifft sie völlig unverhofft auf ein bekanntes Gesicht: Helmut (Christian Clauß), der sich während eines weit zurückliegenden Sommers in Friedenszeiten in sie verliebte und immer noch Gefühle für sie hegt, hat es zum hochrangigen SS-Offizier gebracht. Obwohl er ein glühender Bewunderer des Führers ist und begeistert an der Verwirklichung von Hitlers Traum vom „deutschen Paradies“ mitwirkt, nimmt er die Beziehung zu Olga wieder auf – eine verbotene, hochgradig destruktive Beziehung. Die Olga aber auch, so deutet es Helmut jedenfalls an, die Möglichkeit zur Flucht eröffnet...


Die göttliche Ordnung

Ab 3. August als Bundesstart

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren.

Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.


Kedi - Von Katzen und Menschen

Preview am 8. August zum Weltkatzentag (siehe Sonderveranstaltungen)

Ab 10. August als Bundesstart

Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen ist einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen.

Kino aus Katzenperspektive: In wunderschönen, berührenden Bildern erhält der Zuschauer Einblicke in das Leben dieser gleichsam anmutigen wie rätselhaften Tiere und ihr außergewöhnliches Verhältnis zu den Menschen. In den USA gelang dem Dokumentarfilm innerhalb kürzester Zeit ein überraschender Box-Office-Erfolg. Pünktlich zum Weltkatzentag am 8. August wollen die samtpfotigen Streuner auch die Herzen der deutschen Kinozuschauer erobern.


Der Wein und der Wind

Ab 10. August als Bundesstart

Es ist Spätsommer im Burgund und die Weinernte steht bevor. Der dreißigjährige Jean (Pio Marmaï) kehrt nach vielen Jahren der Funkstille auf das idyllische Familienweingut zurück. Sein Vater liegt im Sterben und seine Geschwister Juliette (Ana Girardot) und Jérémie (François Civil), die das Gut in der Zwischenzeit aufrechterhalten haben, können jede Unterstützung gebrauchen. So wie sich jedes Erntejahr nach den Jahreszeiten richtet, erkennen die Geschwister, dass manch offene Wunden auch über die Jahre hinweg nicht heilen. Gemeinsam müssen sie entscheiden, ob die Familientradition weitergeführt werden soll oder jeder seinen eigenen Weg geht... Mit dem Wandel der Jahreszeiten folgt Regisseur Cédric Klapisch ("L'Auberge espagnole"-Trilogie, "So ist Paris") dem Beziehungsgeflecht dreier ungleicher Geschwister. In den Hauptrollen sind Pio Marmaï ("Nathalie küsst") - 2009 für sein Debüt in "C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben" mit einer Nominierung als Bester Nebendarsteller des französischen Filmpreises César geehrt -, Ana Girardot ("Escobar - Paradise Lost") und François Civil ("Moliére", "Das bessere Leben", "Frank") zu sehen. Bewegendes, französisches Erzählkino über die Kunst, das persönliche Glück zu finden - ein filmischer Hochgenuss!


Final Portrait

Ab 10. August bei uns

Während einer Parisreise im Jahr 1964 wird der junge Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord von seinem Freund gefragt, ob er ihm für ein Porträt Modell sitzen würde. Geschmeichelt und fasziniert sagt er zu, denn es handelt sich dabei um niemand geringeren als Alberto Giacometti. Lord hat keine Ahnung, worauf er sich da eingelassen hat. Schon bald erhält der junge Amerikaner Einblicke in den faszinierenden, intensiven, wunderschönen und stellenweise völlig chaotischen und irritierenden Schaffensprozess des weltbekannten Künstlers.

Das Bild will nicht fertig werden, und aus Tagen werden Wochen. Termine werden verschoben, weil der Meister gerade nicht in Stimmung ist, oder lieber bei Rotwein im Bistro sitzt, als seiner Kunst nachzugehen. Weil er ganze Gesichtszüge wieder übermalt oder gar absolut an seinem Werk zweifelt. Oder erst einmal Konflikte zwischen Ehefrau und Geliebter gelöst werden müssen…


Ein Sack voll Murmeln

Ab 17. August als Bundesstart

Paris, 1941. Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich, das noch nicht in deutscher Hand ist. Eine gemeinsame Reise wäre zu auffällig, daher schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Doch dank ihres Mutes und Einfallsreichtums schaffen sie es immer wieder, den Besatzern zu entkommen. Wird es ihnen gelingen, ihre Familie in Freiheit wiederzusehen?

Die berührende Verfilmung des auf der Lebensgeschichte von Joseph Joffo basierenden Bestsellers erzählt in großen Bildern von zwei Brüdern, die auf ihrem Weg in die Freiheit allen Widerständen trotzen. Der Film besticht vor allem durch die herausragende Leistung der Schauspieler, allen voran der beiden jungen Hauptdarsteller Dorian Le Clech und Batyste Fleurial Palmieri, die sich neben renommierten Kollegen wie Patrick Bruel (DER VORNAME) und Christian Clavier (MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER) nicht verstecken brauchen.


Die Hannas

Ab 17. August als Erstaufführung

Anna (Anna König) und Hans (Till Butterbach) sind zusammen „Die Hannas“: Ein ausgeglichenes Langzeitpaar mit gemeinsamer Kochobsession in den eingeschlafenen Dreißigern. Doch dann treffen sie auf die ADHS-Schwestern Nico (Ines Marie Westernströer) und Kim (Julia Becker) und starten jeweils eine Affäre – ohne vom Betrug des anderen zu wissen. Dabei werden die beiden emotional durch den Fleischwolf gedreht, denn auch Nico und Kim verbindet etwas, das die Hannas nicht erahnen.

„Die Hannas“ ist junges deutsches Kino, das mit neuer Sinnlichkeit überrascht. Mit ihrem zweiten Kinofilm nach „Das Floß!“ wirbelt Julia C. Kaiser nicht nur die Geschlechterrollen durcheinander, sondern stellt die tückische Frage nach den kleinen und großen Kompromissen in der Liebe. Die Liebeskomödie räumte auf dem Achtung Berlin Filmfestival gleich vier Hauptpreise ab: Bester Film, Bestes Drehbuch, Beste Darstellerin und Bester Darsteller: Anna König und Till Butterbach.


Return of the Atom

Ab 17. August als Erstaufführung

Man versteht sich als Avantgarde bei der Energieversorgung Europas: Auf der Insel Olkiluoto in der finnischen Gemeinde Eurajoki wird seit 2004 ein Kernreaktor gebaut. Nach der atomaren Katastrophe von Tschernobyl ist Finnland damit der erste Staat Europas, der den Neubau eines Meilers genehmigt hat. Die Baumaßnahmen beginnen, freundliche Manager schwärmen von hocheffizienter, sauberer und sicherer Energie. Offener Widerstand gegen die Atomkraft regt sich kaum: Zwei Reaktoren und ein Endlager sind in Eurajoki bereits in Betrieb. Fast alle Einwohner sind zugleich Angestellte der Betreiberfirmen. Doch deren Versprechen vom Strom ohne Nachteile erinnert an die naive Technikgläubigkeit vergangener Tage. Bald wird klar, dass das Kraftwerk der Superlative nicht ohne lange Verzögerungen und Kostenexplosion gebaut werden wird. Und dass es einen perfekten Standort nirgends gibt.

Der Dokumentarfilm RETURN OF THE ATOM porträtiert das ungewöhnliche und angestrengte Leben einer Kleinstadt, die durch das Wiedererwachen der Kernkraft geprägt ist.

Begonnen hat Mika Taanila diese Arbeit im Jahr 2005, weit vor Fukushima und dem Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft im Jahr 2011. 10 Jahre später hat er zusammen mit Jussi Eerola den Film beendet. Der Block 3 des Reaktors ist nach wie vor nicht fertig gestellt, die Kosten steigen, 2018 soll er nun in Betrieb gehen.



Sondervorführungen

Shorts Attack: Abenteuer Stadt

Freitag, 21. Juli, 21:00 Uhr (nur Vorverkauf, keine Reservierung)

Von Deutschland über Österreich nach China, Frankreich, Kanada und Mexico City: Shorts Attack lädt im Juli zu urbanen Abenteuern, bei denen Leute auf einem Marktplatz einen kolossalen Remix der Carmina Burana erleben (Metube 2), Tanz als Sprache genutzt wird (Crack the Cypher), ein mexikanischer Held in urbane Wasser taucht (The Diver) und eine Berliner Heldin gemeinsam mit dem Berliner Bären viel Stadttrubel übersteht (Berlin Metanoia).

In China bricht eine nächtliche Begegung die Klassengesellschaft auf (Somebody Else), ein Sonderling erleidet Großstadtkoller (Das Wildschwein), aus Stadtmüll lassen sich wunderbare Sachen machen (Mexico Recyclers), und wilde Hunde an einem apokalyptischen Stadtrand reflektieren die Zukunft des Urbanen (Peripheria).


CasaKids-Filmclub: Der Fuchs und das Mädchen

CasaKids-FilmClub: Samstag, 22.7. um 14:00 Uhr - nur für Kids, Eintritt frei!
Familienvorstellungen: Sonntag, 23.7. + Montag, 24.7., jeweils 15:00 Uhr

Die zehnjährige Lila lebt in einem Bauernhaus am Rande einer Gebirgslandschaft und streift tagein, tagaus auf Wiesen und Feldern umher. Auf ihrem Weg zur Schule entdeckt die kleine Lila eines Morgens einen jagenden Fuchs. Der kurze Moment, bevor das Tier flüchtet, genügt, um das Mädchen zu faszinieren. Tagelang versucht sie, den scheuen Rotpelz aufzuspüren. Behutsam und trickreich gewinnt Lila schließlich sein Vertrauen - der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft. An der Seite des Fuchses entdeckt sie eine wilde, geheimnisvolle Natur. Doch als Lila versucht, den Fuchs in ihre Menschenwelt mitzunehmen, zeigen sich die Grenzen dieser ungewöhnlichen Annäherung ...

Familienfilm | FR 2007 | 92 Min | FSK 6 Jahre | empfohlen ab 8 Jahren


Zum Welt-BDSM-Tag: 24/7 - The Passion of Life

Montag, 24. Juli, 21:30 Uhr

24/7 - The Passion of Life ist ein provokant-poetischer Film über die Angst vor uns selbst, die Angst uns selbst zu begegnen im Spiegel unserer Leidenschaften im Spannungsfeld einer tabusetzenden und doppelmoralischen Gesellschaft : 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche – die Passion des Lebens.

Die Hotelierstochter Eva (Marina Anna Eich) begegnet zufällig bei einer Motorradpanne der Soziologin Magdalena (Mira Gittner), die als Domina „Lady Maria“ in einem SM-Studio arbeitet. Fasziniert von der bizarren Welt der Lady Maria, feststellend, dass es in ihrer heilen Welt alles gibt außer Lust und Leidenschaft, begibt sich Eva auf die Suche nach ihrer Sexualität, ihrer ureigensten Identität, und beginnt eine Odyssee durch die verborgenen Orte der Lust - Orte, von denen alle so tun, als ob sie nicht existierten und die es doch überall gibt: SM-Studio, Swingerclub, Stripteasebar – eine Suche, die sie auch in Konflikt mit dem Normierungszwang und der Doppelmoral der Gesellschaft bringt. 

Lady Maria setzt das Geschehen im Domina-Studio in Beziehung zu Religion - Anbetung, Beichte, Strafe als Akt der Vergebung – ebenso wie zu emotionalen Momenten wie Trösten, Geborgensein und Aussprechen. In einer scheinbar bizarren Welt entsteht eine Wärme für den Menschen mit seinen dunklen Seiten. 

Eine lyrische Studie über Obsession und Einsamkeit, über die geheime Lust und die öffentliche Moral: 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche.


Sneak Preview

Montag, 7. August, 21:00 Uhr | Eintritt 5,50 EUR

Der Überraschungsfilm im Casablanca, immer am 1. Montag im Monat, bei fremdsprachigen Filmen immer in der Originalfassung mit Untertiteln.

Was läuft, wird nicht verraten - Nachfragen ist zwecklos!


Zum Weltkatzentag: Kedi - Von Katzen und Menschen

Dienstag, 8. August, 19:30 Uhr
Preview zum Weltkatzentag:
Wer ein Bild seiner Katze mitbringt (und für unsere Katzenbilder-Pinnwand dalässt!) erhält ermäßigten Eintritt! (Katzen aber bitte zu Hause lassen ...)

Ab 10. August als Bundesstart

Tausende von Katzen streifen täglich durch die Straßen von Istanbul. Sie gehören niemandem und sind doch ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Frei, unabhängig und stolz leben sie seit vielen Jahren inmitten der Menschen, schenken ihnen Ruhe und Freude, aber lassen sich nie besitzen. Ceyda Toruns faszinierender Dokumentarfilm begleitet sieben von ihnen durch den Alltag, jede einzelne von ihnen ist einzigartig und von außergewöhnlichem Temperament. Die Kamera folgt ihnen durch lebhafte Märkte, sonnige Gassen, Häfen und über die Dächer der Stadt – und fängt ihre besondere Beziehung zu den Menschen ein, deren Leben sie nachhaltig beeinflussen.

Kino aus Katzenperspektive: In wunderschönen, berührenden Bildern erhält der Zuschauer Einblicke in das Leben dieser gleichsam anmutigen wie rätselhaften Tiere und ihr außergewöhnliches Verhältnis zu den Menschen. In den USA gelang dem Dokumentarfilm innerhalb kürzester Zeit ein überraschender Box-Office-Erfolg. Pünktlich zum Weltkatzentag am 8. August wollen die samtpfotigen Streuner auch die Herzen der deutschen Kinozuschauer erobern.


Queer-Filmnacht: Die Wunde

Montag, 14. August, 20:30 Uhr
Achtung: Die Queer-Filmnacht macht dieses Jahr keine Sommerpause!

Eastern Cape in Südafrika. Xolani, ein stiller Fabrikarbeiter, reist in ein abgelegenes Camp in den Bergen, um als Mentor an einem uralten Beschneidungsritual der Xhosa teilzunehmen. Dabei soller sich vor allem um Kwanda kümmern, einen rebellischen Teenager aus Johannesburg. Während Kwanda in einer Hütte auf die Heilung seiner Wunde wartet, trifft Xolani heimlich seinen alten Freund Vija wieder, einen verheirateten Mann, den er nur einmal im Jahr, am Rande des Rituals sieht. Wie immer haben die beiden wilden Sex, doch diesmal gesteht Xolani dem Freund auch seine Liebe. Als Kwanda, der selbst schwul ist, hinter das Geheimnis seiner Mentoren kommt, steht Xolani vor einer folgenschweren Entscheidung.


The Beatles: Sgt. Pepper and Beyond

Sonntag, 27. August, 19:00 Uhr | Eintritt: 9 / 6,50 EUR (Überlänge)
Nur Vorverkauf, keine Reservierung.
Einmaliges Kino-Event, keine weiteren Termine!

IT WAS FIFTY YEARS AGO TODAY! THE BEATLES: SGT. PEPPER & BEYOND widmet sich jenen zwölf Monaten (von August 1966 bis August 1967), die als die entscheidenden in der Karriere der Fab Four gelten. Vor 50 Jahren erschien ihr Konzeptalbum „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“, das der Rolling Stone als „das wichtigste Rock & Roll-Album, das je gemacht wurde“ bezeichnete.

Musikexperte und Filmemacher Alan G. Parker („Monty Python – Fast die ganze Wahrheit“), der mit neun Jahren zum leidenschaftlichen Beatles-Fan wurde, beleuchtet diese spannende Zeit anhand von Interviews mit ehemaligen Mitarbeitern, Musikern, Familienangehörigen und Journalisten, die damals dabei waren – illustriert durch einen gigantischen Fundus eindrucksvoller Archivaufnahmen. Ein Großteil war seit der Erstausstrahlung nicht mehr zu sehen. Zwar verzichtet der Film auf das Einspiel der originalen Songs, bedient sich jedoch gerade durch diese kritische Distanz zum Apple-Label erzählerischer Freiheiten, die die Annäherung an seine vier Protagonisten in den späten Sechziger Jahren ausgesprochen authentisch gestalten.

Parkers Dokumentation setzt sich eingehend mit der Frage auseinander, warum die Beatles nach 1966 nie wieder auf Tour gingen und begleitet den Entstehungsprozess ihres bahnbrechenden Albums „Sgt. Pepper's
Lonely Hearts Club Band“: von den Aufnahmen in den legendären Abbey Road Studios über die Texte und die Gestaltung des berühmten Covers bis zu seiner Veröffentlichung und Rezeption.

IT WAS FIFTY YEARS AGO TODAY! THE BEATLES: SGT. PEPPER & BEYOND zeigt aber auch die Hintergründe: das komplizierte Verhältnis der Band zu Manager Brian Epstein, die Gründung ihres eigenen Labels Apple nach dessen tragischem Tod – und den gewaltigen Einfluss des indischen Gurus Maharishi Mahesh Yogi.


Kinotour: Als Paul über das Meer kam

Sonntag, 3. September, 17:00 Uhr
Der Filmemacher Jakob Preuss und der Protagonist Paul Nkamani kommen ins Casablanca

Paul Nkamani hat sich aus seiner Heimat Kamerun durch die Sahara bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen. Hier lernen sich Paul und Filmemacher Jakob Preuss kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherchereise ist. Kurz darauf ergattert Paul einen begehrten Platz auf einem Schlauchboot nach Europa, doch die Überfahrt nimmt einen tragischen Ausgang: Die Hälfte seiner Mitreisenden stirbt, Paul überlebt. Der Regisseur sieht die erschütternden Bilder der Rettung im Fernsehen und begibt sich auf die Suche nach Paul. Nachdem Paul bereits zwei Monate in Abschiebehaft verbracht hat, findet Jakob ihn endlich in einem spanischen Rote-Kreuz-Heim wieder. Als Paul aufgrund der Wirtschaftskrise in Spanien beschließt nach Deutschland zu reisen, muss Jakob sich entscheiden: Soll er Paul aktiv bei seinem Streben nach einem besseren Leben unterstützen oder in der Rolle des beobachtenden Filmemachers bleiben?

Viereinhalb Jahre nachdem Pauls Odyssee begonnen und er seine Mutter in Kamerun verlassen hat, zieht er zu Jakobs Eltern ins ehemalige Kinderzimmer des Regisseurs. Und doch bleibt seine Zukunft in Deutschland ungewiss…


John le Carré: Ein Abend mit George Smiley

Donnerstag, 7. September, 20:45 Uhr
Eintritt 10 EUR / erm. 8 EUR
Nur Vorverkauf, keine Reservierung

Einer der berühmtesten Autoren der Welt in einem einmaligen Live-Kinoevent: John le Carré.
Liveübertragung aus der Londoner Royal Festival Hall.
Achtung: Die Veranstaltung ist in englischer Sprache (ohne Untertitelung)!

Der legendäre Schriftsteller liest selbst aus seinem neuesten Werk „A Legacy of Spies“, das am Tag der Liveübertragung (7. September 2017, 20:45 Uhr) in England erscheint.
 
Eine Frage-Antwort-Runde beleuchtet die gesamte Bandbreite seiner langen Karriere - und natürlich geht es um seine berühmteste Romanfigur George Smiley.
 
John Le Carré war in den 50er und 60er-Jahren selbst für den Britischen Geheimdienst tätig.
Zahlreiche seiner Bücher wurden auch verfilmt, so etwa „Der Spion, der aus der Kälte kam“, „Dame, König, As, Spion“,  „Die Libelle“, „Das Russland-Haus“, „Der Schneider von Panama“, „Der ewige Gärtner“, „A Most Wanted Man“, „The Night Manager“ und „Verräter wie wir“ .


Filmreihe 'Unter Strom': Revolution Of Sound. Tangerine Dream

Freitag, 8. September, 20:00 Uhr

Auftakt zur neuen Filmreihe "Unter Strom - elektronische Musik im Kino".

Tangerine Dream und vor allem Bandleader Edgar Froese als Pionier der elektronischen Musik, suchten zeitlebens nach dem ultimativen Sound und führten die Band zu weltweitem Erfolg bis in die Hollywood Studios von Los Angeles, wo zahlreiche Filmmusiken entstehen. Die Band gründet sich in einer Zeit, als die Kosmonauten Juri Gagarin und Neil Armstrong zu neuen Welten aufbrechen. Ende der 60er Jahre ist der Kalte Krieg in vollem Gange und das Universum wird zum Sehnsuchtsort. Tangerine Dream erschafft Klangwelten, die den Hörer in andere Sphären katapultieren und das Bewusstsein auch ohne Drogen erweitern.

Der Film zeigt bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen, gedreht vom 2015 verstorbenen Bandleader Edgar Froese persönlich: Erstmals sehen wir die Band hinter den Kulissen, sowohl auf Touren in Europa und Amerika, als auch beim Fotoshooting mit Jim Rakete oder in ihrem privaten Umfeld.

D 2017 | R: Margarete Kreuzer | 86 Min. | teilw. OmU


Blue Note Cinema: Whiplash

Sonntag, 24. September, 19:00 Uhr
Nur Vorverkauf, keine Reservierung.

Danach Filmgespräch mit Studierenden von der Hochschule für Musik Nürnberg


Andrew will der beste Jazz-Schlagzeuger werden – dafür ist er bereit, jeden Preis zu bezahlen. In einer New Yorker Eliteschule wird Fletcher auf den jungen Einzelgänger aufmerksam – bester Lehrer des Konservatoriums, aber auch unerbittlich und grausam im Umgang mit den Schülern.

Mit unglaublicher Intensität erzählt Damien Chazelle (Oscar-Preisträger für „La La Land“) vom Wettstreit eines Musiklehrers und eines Schlagzeugtalents, die beide bereit sind, für die Kunst bis zum Äußersten und darüber hinaus zu gehen.

Damien Chazelle macht in seinem zweiten Spielfilm aus einem Lehrer-Schüler-Drama einen mitreißenden, ja wahrlich schweißtreibenden Actionfilm über den schmalen Grat zwischen Ansporn und Missbrauch, Motivation und Schinderei auf der Suche nach dem perfekten Takt. [...] Dabei ist Whiplash, benannt nach dem gleichnamigen Jazzstück von Hank Levy, so präzise gefilmt, dass er immer wieder die Intensität eines Peitschenhiebs entwickelt, bei dem man auch als Zuschauer den Atem anhält, wie die Schüler, denen die Angst aus allen Poren dringt. (epd Film)

USA 2014 | R: Damien Chazelle | 107 Min. | ab 12 | OmU