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Hinweis: Die Spielzeiten beziehen sich jeweils auf eine Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch)!


Aktuelles Kinoprogramm

Frantz

Der neue Film von Francois Ozon - mit der in Venedig als beste Nachwuchs-Schauspielerin augezeichneten Paula Beer

Do 29.9. bis Mi 5.10. täglich 20:20, Fr bis Di auch 18:00, Mo auch 14:00

Kurz nach dem Ersten Weltkrieg in einer deutschen Kleinstadt geht Anna (PAULA BEER) jeden Tag zum Grab ihres Verlobten Frantz, der in Frankreich gefallen ist. Eines Tages legt Adrien (PIERRE NINEY), ein junger Franzose, ebenfalls Blumen auf das Grab von Frantz. Das Geheimnis um Adriens Anwesenheit im Ort nach der deutschen Niederlage entfacht unvorhersehbare Reaktionen.


Nebel im August

Do 29.9. bis Mi 5.10. täglich 19:00

Nach einer wahren Begebenheit – Süddeutschland, Anfang der 1940er-Jahre. Der 13- jährige Ernst Lossa (Ivo Pietzcker), Sohn fahrender Händler und Halbwaise, ist ein aufgeweckter, aber unangepasster Junge. Die Kinder- und Erziehungsheime, in denen er bisher lebte, haben ihn als „nicht erziehbar“ eingestuft und schieben ihn schließlich wegen seiner rebellischen Art in eine Nervenheilanstalt ab. Nach kurzer Zeit bemerkt er, dass unter der Klinikleitung von Dr. Veithausen (Sebastian Koch) Insassen getötet werden.

Er setzt sich zur Wehr und versucht, den behinderten Patienten und Mitgefangenen zu helfen. Schließlich plant er die Flucht, gemeinsam mit Nandl, seiner ersten Liebe. Doch Ernst befindet sich in großer Gefahr, denn Klinikleitung und Personal entscheiden über Leben und Tod der Kinder ...


Kommen Rührgeräte in den Himmel?

In der Woche ab 29.9. Do/Sa/Mo/Mi 18:50, Fr/So/Di 17:00

Wo und unter welchen Bedingungen wird der größte Teil unserer Gebrauchsgegenstände heute hergestellt? Warum werfen wir vieles davon schon nach wenigen Jahren wieder auf den Müll? Können wir zu einem Ding, dem nur eine geringe Lebenserwartung vergönnt ist, noch eine respektvolle Beziehung entwickeln?

KOMMEN RÜHRGERÄTE IN DEN HIMMEL? Ein abendfüllender Kino-Dokumentarfilm nähert sich diesen Fragen auf ungewöhnliche und sehr unterhaltsame Weise.


Tschick

Do 29.9. bis Mi 5.10. täglich 20:40, Fr/Sa/So auch 22:40, So auch 15:00

Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf "Geschäftsreise" ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn - und hat einen geklauten Lada dabei.

Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, den wir alle einmal erleben wollen... Der beste Sommer von allen eben! "Tschick", Wolfgang Herrndorfs Hymne auf das Erwachsenwerden, erschien am 17. September 2010 im Rowohlt Berlin Verlag und hält sich bis heute in der Spiegel-Bestsellerliste. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Roman zählt zu den größten literarischen Erfolgen der vergangenen Jahre. Die Regie führt Fatih Akin ("The Cut", "Soul Kitchen", "Gegen die Wand").


24 Wochen

Do 29.9. bis Mi 5.10. täglich 17:00

Bei Astrid (Julia Jentsch) sitzt jede Pointe: Als Kabarettisten begeistert sie ihr Publikum auf den Bühnen Deutschlands mit schwarzem Humor und gutem Timing. Ihr Ehemann Markus (Bjarne Mädel) hält ihr als Manager dabei stets den Rücken frei und sorgt für ein sorgenfreies familiäres Umfeld. Freudig erwarten sie ihr zweites Kind: Ein Sohn soll es werden. Astrid befindet sich bereits im 6. Monat – also 24 Wochen. Die ältere Tochter Nele (Emilia Pieske) kann es bereits kaum erwarten, ihr neues Brüderchen begrüßen zu können. Doch dann gerät die Welt des Paares aus den Fugen. Bei einer Routineuntersuchung wird nicht nur eine Down-Syndrom-Erkrankung (Trisomie 21), sondern auch ein Herzfehler festgestellt. Das Paar muss entscheiden, ob es glaubt, mit der gemeinsamen lebenslangen und schwierigen Aufgabe fertig zu werden. Das ausgemalte Leben nach Plan steht vor dem Scheitern. Diskussionen, Ratschläge sowie Prognosen treffen das Paar jedes Mal aufs Neue wie ein Schlag. Astrid erkennt, dass die Entscheidung letztlich bei ihr allein liegt. Doch durch das mediale Interesse an ihrer Person und den Konsequenzen für ihre Beziehungen wirft jede Entscheidung: für oder gegen das Leben des ungeborenen Kindes große Schatten voraus.


The Visit

In der Woche ab 29.9. So 15:10

Der dänische Regisseur Michael Madsen (INTO ETERNITY: A FILM FOR THE FUTURE) dokumentiert in THE VISIT ein Ereignis, das bisher nicht stattgefunden hat: Die erste Begegnung des Menschen mit intelligentem Leben aus dem All! Seit der Erfindung der Radiowellen wird der Mensch nicht müde Signale in den Weltraum zu senden, um Kontakt mit möglichem Leben im All aufzunehmen.

Die Frage für Viele ist nicht „Was passiert, wenn wir Kontakt haben?“ sondern viel mehr „Wann werden wir den ersten Kontakt haben?“. Madsen entwirft ein unglaubliches Szenario, fragt bei UNO, NASA, Astrophysikern und dem Militär nach, erlangt beispiellosen Zugang zu Experten wie der Direktorin des UNO Büros für Weltraumfragen, der ISU (International Space University) sowie der SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence). Und spielt Möglichkeiten eines Erstkontakts durch, zeigt vor welche Probleme uns eine solch revolutionäre Situation stellen würde. Aber auch welche Chancen sich ergeben könnten.

Durch simple Fragestellung wird eine außergewöhnliche neue Sichtweise auf uns und unsere Welt ermöglicht, als würden wir sie zum aller ersten Mal sehen. Die Antworten enthüllen mehr über uns als über mögliche Intelligenzen weit draußen im All...

DK/IRL/Ö/FIN/NO 2015 | R: Michael Madsen | 83 Min.


Der Vollposten (Quo Vado)

Do 29.9. bis Mi 5.10. täglich außer Mo 21:30 (So OmU)

Checco Zalone hat das, wovon andere nur träumen können: Eine unbefristete Festanstellung in der Landesverwaltung für Jagd und Fischerei. Seine alles andere als arbeitsintensive Position sichert ihm nicht nur Geschenke der vorsprechenden Antragsteller, sondern auch die uneingeschränkte Hingabe seiner Dauerfreundin. Doch dann beschließt die Regierung eine Reform der öffentlichen Verwaltung und Checco wird vor die Wahl gestellt: Kündigung oder Versetzung. Stur klammert er sich an seine ihm heilige Festanstellung. Doch die eiskalte Beamtin Sironi will Checco loswerden und entsendet ihn an immer abgelegenere Orte, sogar weit über die Grenzen Italiens hinaus ...

Genüsslich nimmt die freche Culture-Clash-Komödie um den liebenswerten Macho Zalone Beamtentum und kulturelle Klischees auf die Schippe und feiert das italienische Lebensgefühl. In seinem Heimatland ließ DER VOLLPOSTEN selbst Blockbuster wie STAR WARS hinter sich: Fast 10 Millionen Kinozuschauer kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus! In der deutschen Fassung wird Checco Zalone von Bastian Pastewka gesprochen.


Hedis Hochzeit

Der Gewinner des silbernen Bären für den besten Hauptdarsteller Majd Mastoura bei der Berlinale 2016

In der Woche ab 29.9. Do/Sa/Mo/Mi 17:00, Fr/So/Di 18:50 (Mo/Di OmU)

Hedi ist ein ruhiger, junger Mann, der dem Weg folgt, der ihm vorgezeichnet wurde. Tunesien verändert sich, aber Hedi erwartet nicht viel von der Zukunft und lässt andere die Entscheidungen für ihn treffen.

In der Woche, in der seine Mutter seine Hochzeit vorbereitet, schickt ihn sein Boss ans Meer, nach Mahdia, um neue Kunden zu gewinnen. Doch dort vernachlässigt Hedi seine beruflichen Aufgaben und bald trifft er Rim, eine freigeistige Weltreisende, die als Animateurin in einem Club arbeitet.

Rims Lebenslust färbt auf Hedi ab und die beiden beginnen eine leidenschaftliche Liebesaffäre. Während zu Hause in Kairouan die Hochzeitsvorbereitungen in vollem Gange sind, muss Hedi endlich mal eine eigene Entscheidung treffen.

TUN/BE/F/QAT/VEE 2015 | R: Mohamed Ben Attia | 88 Min.


The Beatles: Eight Days a Week - The Touring Years

Freitag, 30.9., 22:30 Uhr
Samstag, 1.10., 22:30 Uhr
Sonntag, 2.10., 15:00 Uhr
Sonntag, 2.10., 22:30 Uhr
Montag, 10.10., 14:00 Uhr

Bis heute sind sie die Könige des Pop: Die vier Pilzköpfe Paul, John, George und Ringo eroberten in den Sechzigern von Liverpool aus die Welt. Der Dokumentarfilm begleitet die Band während ihrer Tour-Jahre, und damit von ihren Anfängen im Hamburger Star Club Anfang der Sechziger bis zu ihrem letzten Konzert im Candlestick Park in San Francisco 1966. Wie wurde aus den vier jungen Männern aus Liverpool, John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr, die erfolgreichste Band der Popgeschichte?

Der Film beleuchtet wie diese vier ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammen als Band funktionierten, ihre Entscheidungen trafen, Songs schrieben und dabei die außergewöhnliche Karriere der BEATLES starteten und die Welt im Sturm eroberten.

Oscar-Preisträger Ron Howard ("Rush", "Illuminati") bietet in seinem mitreißenden Dokumentarfilm THE BEATLES: EIGHT DAYS A WEEK - THE TOURING YEARS einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der einflussreichsten Band der Popgeschichte. Faszinierende und noch nie veröffentlichte Live-Mitschnitte der Beatles machen den Film zum absoluten Muss für jeden Musikfan!


Kurz vor Film

Das Casablanca präsentiert vor ausgewählten Hauptfilmen kurze Vorfilme, die Lust machen sollen auf den Hauptfilm.

Vorschau

Diese Filme präsentieren wir Ihnen in den kommenden Wochen:

Meine Zeit mit Cezanne

Ab 6. Oktober als Bundesstart

Sie haben alles geteilt: ihr Aufbegehren, die Neugierde, die Hoffnungen, Zweifel, Mädchen, Ruhmesträume. Paul ist reich, Émile arm. Irgendwann ziehen sie fort aus Aix-en-Provence, hoch nach Paris, freunden sich an mit jenen, die am Montmartre und in Batignolles leben. Man verkehrt an denselben Orten, schläft mit denselben Frauen, verachtet die Spießbürger (was auf Gegenseitigkeit beruht), geht nackt baden, stirbt vor Hunger und stopft sich bei Gelegenheit den Bauch voll, trinkt Absinth, malt tagsüber jene Modelle, die man nachts streichelt, nimmt 30 Stunden Zugfahrt in Kauf, nur um einen Sonnenuntergang in der Provence zu sehen... Paul Cézanne und Émile Zola – aus dem einen wird ein Maler, aus dem anderen ein Schriftsteller. Der Ruhm geht achtlos an Paul vorbei. Émile hingegen besitzt alles: Ansehen, Geld, eine perfekte Frau, die Paul zuerst geliebt hat. Sie kritisieren und bewundern sich. Und sie gehen keiner Auseinandersetzung aus dem Weg. Sie verlieren sich aus den Augen und finden sich wieder – wie eins dieser Paare, die nicht aufhören können sich zu lieben...

F 2016 | R: Danièle Thompson | 113. Min.
Zum Start als französische OmU-Fassung im Casablanca – später auch in der deutschen Synchronfassung
 


Auf einmal

Ab 6. Oktober als Bundesstart

Nach der Party in Karstens Wohnung sind alle gegangen, außer Anna. Fasziniert nähert sich Karsten dieser geheimnisvollen Frau. Wie sollte er auch ahnen, dass durch einen Moment der Schwäche sein wohlgeordnetes Leben außer Kontrolle geraten würde? In dieser kleinen deutschen Stadt befeuert Enttäuschung Wut, versteckt sich Gerechtigkeit hinter Heuchelei und entfaltet sich immer mehr das Bösartige.

"Denn an sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu" - Die Berliner Autorin und Regisseurin Aslı Özge (MEN ON THE BRIDGE, LIFELONG) stellt ihrem ersten deutschsprachigen Kinofilm ein "Hamlet"-Zitat voran und erzeugt in ruhigen, sorgfältig arrangierten und ausgeleuchteten Bildern und mit stimmigem Sound Design eine Anspannung, die den Zuschauer wachsendes Unbehagen und das heraufziehende Desaster spüren lässt. (Aus dem Programmheft der Berlinale 2016)

AUF EINMAL feierte im Panorama Special der Berlinale 2016 seine vielbeachtete Premiere und bekam dort eine Special Mention des Europa Cinemas Labels. Beim Istanbul Film Festival 2016 wurde AUF EINMAL mit dem Internationalen FIPRESCI-Preis der Filmkritik ausgezeichnet.

"Der beste deutsche Film der Berlinale" (Deutschlandfunk) 

D/NL/F 2016 | R: Asli Özge | 113 Min. | ab 12


Die Welt der Wunderlichs

Ab 13. Oktober als Bundesstart

Mimi Wunderlich (Katharina Schüttler) - alleinerziehend in Mannheim - hat soeben ihren Job verloren und auf dem Parkplatz einen Kunden (Steffen Groth) angefahren. Nur, weil sie schon wieder Hals über Kopf zur Schule musste, wo der hyperaktive Sohn (EWi Rodriguez) eine Lehrerin in den Schrank gesperrt hat. Mimis manischer Vater (Peter Simonischek) ist aus dem Krankenhaus getürmt und verwettet samt neuer Flamme aller Hab und Gut beim Pferderennen, Mimis Mutter (Hannelore Elsner) pflegt ihre Depression, die toughe Schwester (Christiane Paul) denkt nur an sich und ihren Frisörsalon und Ex-Mann Johnny (Martin Feifel) lebt ein Versager-Rockstar-Leben im Hotel und hat in Erziehungsfragen ganz eigene Vorstellungen.

Und Mimi? Kümmert sich um alle und ist kurz vorm Durchdrehen. Da kommt die Einladung zu einer Casting-Show und Mimi sieht die Chance, ihren ganz eigenen Traum zu verwirklichen – alleine! Nur für sich! Klar, dass die Familie das nicht zulassen kann – Mimi muss doch unterstützt werden! Eine abenteuerliche Reise nach Zürich und in die Wirrungen einer fast alltäglichen Familie beginnt...


Swiss Army Man

Ab 13. Oktober als Bundesstart

Er hat weder einen „Freitag“ zur Ablenkung noch einen Volleyball zur Ansprache. Deshalb hat der auf einer einsamen Insel gestrandete Hank (Paul Dano) bereits mit seinem Leben abgeschlossen und sich den alles beendenden Strick geknüpft, als ihn ein merkwürdiges „Strandgut“ ablenkt und unverhofft zu seinem Lebensretter wird: Die aufgeblähte Leiche von Manny (Daniel Radcliffe) entpuppt sich als veritabler, (un-)toter Alleskönner, mit dem sich trefflich Boot fahren, jagen und sogar kommunizieren lässt. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...


Milos Forman - What Doesn't Kill You

Ab 13. Oktober als Erstaufführung

Milos Forman, Oscar®-prämierter Regisseur und Vater von vier Zwillingssöhnen, spricht in diesem Dokumentarfilm mit ungewöhnlicher Offenheit über sein Leben und seinen Werdegang. Parallel zu seinem persönlichen Lebensweg von der Kindheit in Tschechien über den Neuanfang in Amerika bis zur späten Rückkehr in die Heimat - zu den ersten Söhnen, die er zurückgelassen hat - liefert er Einblicke in die Entstehungsgeschichte von Filmklassikern wie "Einer flog über das Kuckucksnest", "Hair" oder "Amadeus". 

Der tschechische Dokumentarfilmer Miloslav Smidmajer hat Milos Forman mehr als ein Jahr lang mit der Kamera begleitet. Etliche Wegbegleiter des etablierten Regisseurs kommen zu Wort, darunter auch Schauspieler-Größen wie Michael Douglas, Annette Bening, Woody Harrelson, Natalie Portman und Javier Bardem.


Das kalte Herz

Ab 20. Oktober als Bundesstart

Der mittellose Peter sucht aus Liebe zu der schönen Lisbeth, die aus gutem Hause stammt, einen Weg, um reich zu werden. In seiner Verzwei ung lässt er sich auf einen Pakt mit dem teu ischen Holländer-Michel ein, der ihm anstelle seines Herzens einen Stein in die Brust setzt. Befreit von jeglichem Mitgefühl gelangt Peter schnell zu Reichtum und Ansehen. Doch Lisbeth erkennt ihren einst so gutmütigen Peter in dem skrupellosen Geschäftsmann nicht mehr wieder und stellt sich gegen ihn. Um Lisbeth zurückzugewinnen, muss Peter um sein Herz kämpfen.

DAS KALTE HERZ entführt in eine archaische Welt, in der die Menschen noch an Geister glauben. In der kraftvollen Geschichte um den jungen Peter, der aus Liebe zu der schönen Lisbeth sein Herz verkauft, glänzt ein hochkarätiger Cast von Jungstars wie Frederick Lau (VICTORIA), Henriette Confurius (DIE GELIEBTEN SCHWESTERN) und David Schütter (WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK.) neben Leinwandgrößen wie Moritz Bleibtreu (SOUL KITCHEN) und Milan Peschel (HALT AUF FREIER STRECKE). Die bildgewaltige Neuver lmung der beliebten Hauffschen Erzählung entstand vor grandiosen Kulissen im Schwarzwald sowie an aufwendigen Sets im traditionsreichen Studio Babelsberg.


Im Namen meiner Tochter

Ab 20. Oktober als Bundesstart

IM NAMEN MEINER TOCHTER – DER FALL KALINKA beruht auf einer wahren Geschichte, die am 10. Juli 1982 ihren Anfang nahm. An diesem Tag erfuhr André Bamberski (Daniel Auteuil), dass seine Tochter Kalinka tot ist. Sie war 14 Jahre alt und verbrachte die Ferien bei ihrer Mutter Dany (Marie- Josée Croze) und ihrem deutschen Stiefvater, dem Arzt Dieter Krombach (Sebastian Koch), in Lindau am Bodensee. Die Begleitumstände ihres Todes erscheinen schon bald suspekt: Sowohl das Verhalten von Krombach, als auch die Autopsie lassen viele Fragen offen. Von der Schuld Krombachs als Mörder Kalinkas überzeugt, kennt André Bamberski nur noch ein Ziel: ihn zu überführen und damit Gerechtigkeit für seine Tochter zu erlangen. Ein Kampf gegen die Justiz beginnt, der 27 Jahre dauern soll und zur Obsession seines Lebens wird.


Die Wildente

Ab 27. Oktober als Bundesstart

Christian (Paul Schneider) kehrt für die Hochzeit seines Vaters Henry (Geoffrey Rush) mit der sehr viel jüngeren Anna (Anna Tory) in seine Heimatstadt zurück, die durch die Schließung der Holzwerkes, der einzigen Einnahmequelle, bedroht ist. Er trifft seinen alten Freund Oliver (Ewen Leslie) wieder, der in der kleinen Stadt geblieben ist und im Sägewerk, das Henry gehört, arbeitete. Als Christian Olivers Familie, seine Frau Charlotte (Miranda Otto), seine Tochter Hedvig (Odessa Young) und seinen Vater Walter (Sam Neill) kennenlernt, entdeckt er ein Geheimnis, das Olivers Familie bedroht. Als er versucht, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, erschüttert er damit die Leben deren, die er vor Jahren zurückgelassen hat.

Simon Stone, momentan einer der weltweit begehrtesten Theaterregisseure, verlegt Ibsens Theaterstück „Die Wildente“ ins heute und setzt dieses Spielfilmdebüt mit den wichtigsten australischen Stars wie Geoffrey Rush, Sam Neil und Miranda Otto mitreißend in Szene.


Das Versprechen

Ab 27. Oktober als Bundesstart

Der brutale Doppelmord an Nancy und Derek Haysom 1985 war eine Mediensensation. Die Haysoms waren angesehene Mitglieder der virginianischen Gesellschaft – und der Schuldspruch gegen ihre Tochter Elizabeth und ihren deutschen Freund Jens Söring machte viele sprachlos. Die zwei hatten sich im August 1984 bei einem Orientierungsabend für die Hochbegabtenstipendiaten an der University of Virginia getroffen, er war sofort hingerissen von ihr. Sie war schön, unwiderstehlich, verwegen, das Produkt englischer Boarding Schools, er war jung, naiv, Sohn eines deutschen Diplomaten. Als die Ermittler in ihren Untersuchungen Elizabeth Haysom und Jens Söring immer näher kamen, flohen sie aus Amerika. Die Flucht war ein Abenteuer: Europa, Asien. Am 30. April 1986 wurden sie in England wegen Scheckbetrugs gefasst. Elizabeth Haysom gestand bei ihrem Prozess in den USA die Anstiftung zum Mord an ihren Eltern und wurde zu 90 Jahren verurteilt. Jens Söring kämpfte jahrelang gegen die Auslieferung in die USA, auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Erst als die Amerikaner auf die Beantragung der Todesstrafe verzichteten, wurde er in die USA ausgeliefert. Am 4. September 1990 wurde Jens Söring wegen Mordes zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Seitdem sitzen beide in US-Gefängnissen, nicht weit voneinander entfernt.

DAS VERSPRECHEN – Erste Liebe lebenslänglich ist ein Film über eine große Liebe und einen großen Verrat und über das amerikanische Rechtssystem, das sich selbst nicht mehr zu hinterfragen scheint.



Sonderveranstaltungen

Sneak Preview

Montag, 3. Oktober, 21:00 Uhr

Ins Kino gehen ohne zu wissen, welcher Film läuft? Das geht auch im Casablanca, immer am ersten Montag im Monat um 21:00 Uhr. Was gezeigt wird, wird nicht verraten – Nachfragen ist zwecklos … 


Hospiz- und Palliativwoche: Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit

Mittwoch, 5. Oktober, 18:00 Uhr

Der Welt-Hospiztag am 8. Oktober weist auf Situation von schwerstkranken und sterbenden Menschen hin. In Zusammenarbeit mit dem Hospiz-und Palliativzentrum Nürnberg zeigt das Casablanca einen berührenden, melancholischen, immer wieder überraschend komischer Film über das Sterben – und über die Einzigartigkeit und Unwiederholbarkeit des Lebens. 

www.hospizundpalliativwoche.hpz-nürnberg.de


CasaAkademie: Wie versteht man einen Film?

Einführung in die Filmanalyse
Samstag, 8. Oktober, 13:00 bis 16:30 Uhr
Referent: Dr. Norbert Walz

Filme zu verstehen ist auf den ersten Blick leicht. In der Regel folgt der Zuschauer der Handlung und genießt das Illusionserlebnis des Kinos, das sich  zumeist aus einer Mischung von Spannung, Komik, (großen) Gefühlen und Einsichten zusammensetzt. Doch nicht alle Filme, insbesondere die des „Arthouse- und Autorenkinos“, sind für den Zuschauer auf den ersten Blick zu entschlüsseln. Und auch Filme des „Blockbuster-Kinos“, die für ein breites Publikum produziert wurden, transportieren unter der Oberfläche vielfältige Botschaften, die nur für geschulte Augen und Ohren wahrnehmbar sind.

In dieser Veranstaltung der CasaAkademie soll es um eine Einführung in die Filmanalyse gehen. Diese versucht neben einer Analyse der Handlung den versteckten Botschaften von Filmen auf die Spur zu kommen. Dabei werden insbesondere formale Gestaltungsmittel des Films (Kameraeinstellungen, Montage, Farbgestaltung u.a.) untersucht und in eine Beziehung zur Handlung gesetzt, um so Botschaften und die verborgene, „latente Ebene“ des Films (besser) zu verstehen.

Am Beispiel ausgesuchter Spielfilmfragmente wird insbesondere in das Filmanalysemodell des Medienwissenschaftlers Werner Faulstich eingeführt.

Die Veranstaltung findet im CasaLaden statt:
Ecke Kopernikusplatz 32 / Brosamer Straße (Eingang beim Buchladen)
Eintritt: 10,00 € (ermäßigt 7,00 €)
Eine Anmeldung per E-Mail ist bis spätestens 3 Tage vor dem Termin erforderlich (akademie@casablanca-nuernberg.de)


European Art Cinema Day

Sonntag, 9. Oktober

Drei Filme aus Finnland, davon zwei lange vor dem offiziellen Kinostart, und dazu eine exklusive Vorpremiere des neuen Films von Dani Levy ("Alles aus Zucker) - das ist der Art Cinema Day im Casablanca.

Aus dem Hohen Norden kommen schon seit Jahren tolle kleine Filme - und auch wenn nicht "Kaurismäki" draufsteht ist das finnische Kino charmant, witzig und stilsicher. 

Schon am Nachmittag steht mit Vilja und die Räuber ein wilder Kinderfilm auf dem Programm. Der Abend beginnt dann mit gleich zwei Filmen aus Finnland, die ihren offiziellen Kinostart noch vor sich haben: Was Männer sonst nicht zeigen beschäftigt sich mit der Freizeitbeschäftigung, die wohl jeder mit Finnland beschäftigt, die Sauna: Unsere Dokumentation zeigt eine amüsante Kulturgeschichte des Schwitzens. Das zweite Highlight wurde in Cannes mit dem begehrten Preis der Reihe Un Certain Regard ausgezeichnet: Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki ist eine klassische Underdog-Geschichte - die Biographie eines Boxers, der eine einmalige Chance bekommt. Und obwohl es ums Boxen geht - kein Gewaltfilm, ganz im Gegenteil: Eine kleines, warmherziges, charmantes Meisterwerk, gefilmt in Schwarzweiß!

Der spätere Abend gehört dann einem alten Bekannten: Dani Levy ("Alles auf Zucker") ist zurück - erneut mit einer tollen Komödie: In Die Welt der Wunderlichs spielt Katharina Schüttler eine Frau, die kurz vor dem Durchdrehen ist - und ausgerechnet da die Einladung zu einer Casting-Show erhält. Also auf nach Zürich ...
Nach dem Film gibts ein Filmgespräch mit Dani Levy, der den Film in Bremen vorstellt - aus technischen Gründen nicht wie ursprünglich geplant live übertragen sondern kurze Zeit später als Aufzeichnung.

Das gesamte Programm: eacd.casablanca-nuernberg.de


CasaKids: Vilja und die Räuber

Sa, 8. Oktober, 14:00 Uhr im CasaKids-FilmClub
So, 9. Oktober, 15:00 Uhr als Familienvorstellung am Art Cinema Day

Für die zehnjährige Vilja gibt es einfach nichts Langweiligeres als jedes Jahr mit der gesamten Familie die liebe Oma zu besuchen… Doch dann passiert etwas Unglaubliches: das Familienauto wird von einer Räuberfamilie überfallen und ausgeraubt – inklusive Vilja! Nach dem ersten Schreck stellt Vilja jedoch fest, dass auch in ihr das Zeug zum Räubermädchen steckt. 

Familienfilm | FIN 2015 | 84 Min | FSK 0 Jahre | empfohlen ab 10 Jahren


Aktionswoche "Was, wenn Erinnerung verblasst": Still Alice

Montag, 10. Oktober, 18:00 Uhr

Die mit einem Oscar für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnete Juliane Moore spielt sehr einfühlsam die mit Anfang 50 an Alzheimer-Demenz erkrankte Alice. Dargestellt werden der Umgang mit der Diagnose sowie die krankheitsbedingten Veränderungen im Leben der Betroffenen und ihrer Familie.

Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit, mit Experten der Nürnberger Fachstellen für pflegende Angehörige zu sprechen.

Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe "Was, wenn Erinnerung verblasst"?
Den Flyer zur Reihe finden Sie hier.

Veranstalter: Seniorennetzwerke Nürnberg und Angehörigenberatung e.V. Nürnberg


Queer-Filmnacht: Theo und Hugo

Montag, 10. Oktober, 20:30 Uhr

Paris, früh am Morgen: Im tiefroten Licht eines Sexclubs begegnen sich die Körper von Théo und Hugo. Ein erster Blick, und sie begehren nur noch einander. Nach dem Sex verlassen sie zusammen den Club, laufen einfach los, reden über die Schönheit von Penissen, über den Rausch der Sinne und die große Liebe. Bis ein Detail die wilde Romantik zwischen den beiden durcheinander wirbelt …

THÉO & HUGO wurde komplett an Originalschauplätzen gedreht und spielt in Echtzeit: Nach der furiosen und überaus expliziten Eröffnungssequenz folgt die Kamera den Figuren durch die Straßen eines fast menschenleeren Paris. Das Regiepaar Olivier Ducastel und Jacques Martineau, die bereits für die schwulen Klassiker FELIX (2000) und MEIN WAHRES LEBEN IN DER PROVINZ (2002) gemeinsam hinter der Kamera standen, landeten mit THÉO & HUGO auf der diesjährigen Berlinale einen der Überraschungshits und erhielten den Teddy-Publikumspreis. Seitdem wurde der Filme auf zahlreichen weiteren Festivals ausgezeichnet und von der französischen Presse als Kinowunder gefeiert. Die beiden Nachwuchsschauspieler Geoffrey Couët und François Nambot geben ein furchtloses und leidenschaftliches Filmdebüt.

www.queerfilmnacht.de


Zum Welttag der seelischen Gesundheit: Hirngespinster

Dienstag, 11. Oktober, 18:00 Uhr
Eintritt frei

Rund um den Welttag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober findet dieses Jahr in vielen Städten und Regionen in ganz Deutschland wieder die bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit statt. Einrichtungen und Initiativen haben hier die Möglichkeit sich mit Aktionen und Veranstaltungen zum Thema seelische Gesundheit zu präsentieren.

Gezeigt wird der Film 'Hirngespinster':
Der 22-jährige Simon Dallinger (Jonas Nay) ist künstlerisch begabt und hat vor einigen Jahren das Abitur gemacht. Aber statt hinaus in die weite Welt zu gehen, ist er bei seinem Job als Schulbusfahrer hängen geblieben. Simons Vater Hans (Tobias Moretti), früher ein gefeierter Architekt, ist an Schizophrenie erkrankt und hält die Familie immer wieder mit heiklen Aktionen in Atem. Seine Mutter Elli (Stephanie Japp) hat die Ernährerrolle übernommen und arbeitet oft bis spät in die Nacht. Es ist Simon, der den Haushalt schmeißt und sich liebevoll um seine kleine Schwester Maja (Ella Frey) kümmert. All dies wäre anders, so glaubt Simon, wenn sein Vater endlich einsähe, dass er krank ist und sich behandeln lassen würde.

Mitveranstalter: arbewe gemeinnützige GmbH


Shorts Attack: Arbeit und Ekstase

Freitag, 14. Oktober, 21:00 Uhr

11 Filme in 90 Minuten. – Kreativ und globalbegabt: Shorts Attack im Oktober stellt absurde Arbeitswelten vor.

Von der Wirtschaftsbilanz zum Science Fiction, vom Filmdreh zum Zukunfts-Designer. Einige Jobs, wie die der Kaffeemaschinenarbeiter sind kaum bekannt. Dronen-Steuerer dagegen sind zurecht im Visier und auch ein Nahblick auf das Technische lohnt.

Desweiteren wandelt sich ein Blumenverkäufer zum Arzt, Kranarbeiter laden zum Tanz, ein Verbrecher bekommt eine neue Arbeitschange und Feuerwehrleute haben beim Hausbrand gegen Monster zu bestehen.


Agenda 21-Kino: Kommen Rührgeräte in den Himmel?

Sonntag, 16. Oktober, 11:30 Uhr

Der Autor und Regisseur Reinhard Günzler und der Produzent Bert Göhler kommen ins Casablanca

Wo und unter welchen Bedingungen wird der größte Teil unserer Gebrauchsgegenstände heute hergestellt? Warum werfen wir vieles davon schon nach wenigen Jahren wieder auf den Müll? Können wir zu einem Ding, dem nur eine geringe Lebenserwartung vergönnt ist, noch eine respektvolle Beziehung entwickeln?

KOMMEN RÜHRGERÄTE IN DEN HIMMEL? Ein abendfüllender Kino-Dokumentarfilm nähert sich diesen Fragen auf ungewöhnliche und sehr unterhaltsame Weise.

Eintritt frei dank ebl Naturkost


Stummfilm mit Live-Musik: Der Müde Tod

Sonntag, 16. Oktober, 19:00 Uhr
Gustav-Adolf-Gedächtniskirche (Allersberger Str.)
Eintritt frei!

Musikalische Live-Begleitung durch Hilde Pohl (Kirchenorgel) und Yogo Pausch (Percussion)

Einer jungen Ehefrau wird der Bräutigam vom Tod geraubt. Daraufhin zum Suizid entschlossen, gelangt auch sie in dessen Reich. Ihre Bitte um das Leben des Geliebten kann der Tod aber nicht erfüllen, es sei denn, es gelänge ihr, drei andere Menschenleben zu retten. Daraufhin verschlägt es die junge Frau an den Hof des Kalifen, in den venezianischen Karneval und nach China …

Fritz Lang verbindet in seinem Film Wilhelm Hauff mit Karl May, romantisches Märchen und Abenteuergeschichte, in einem auf die Überwältigung des Publikums zielenden Lichtspiel.

Der Film kam 1921 nicht als Schwarz-Weiß-Film, sondern mittels Virage und Tonung eingefärbt ins Kino. In der restaurierten Fassung sind die aufwendigen Massenszenen, Trickaufnahmen und exotischen Kulissen nun wieder in zeitgenössischen Farben illuminiert, so dass beispielsweise die Gastwirtschaft »Zum goldenen Einhorn« in wohligem Gold-Orange, die »Feuersglut der Eifersucht« in leuchtendem Rot erstrahlt.

Veranstaltet in Kooperation mit der Kirchengemeinde Nürnberg-Lichtenhof und dem Mobilen Kino e.V.

Stummfilm, D 1921, R: Fritz Lang, nach einem Buch von Thea von Harbou
Restaurierte Fassung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung 2016


40 Jahre Chaotic Strings

Freitag, 28. Oktober, 20:30 Uhr Online-Tickets
Samstag, 29. Oktober, 20:30 Uhr
 Online-Tickets
Eintritt: 16/12 EUR
Achtung: Für diese Veranstaltung verkaufen wir Platzkarten. Nur Vorverkauf, keine Reservierung!

Nicht nur das Casablanca wird 40 - auch die Chaotic Strings stehen seit 40 Jahren auf der Bühne. Die “Begründer des fränkischen Dadaismus“ (AZ), begannen mit Free Jazz (daher ihr Name) und verbinden seit drei Jahrzehnten virtuose Vokalakrobatik sowie brillante Musik- und Tanzbeiträge zu einem grundehrlichen, schnörkellosen Mainstream-Dadaismus. Ihre Auftritte sind selten geworden – aber sie sind umso besser.

Die aberwitzig hintergründige Conference ist eine Gratwanderung zwischen hoch geistreicher und abgrundtief alberner Unterhaltungslyrik. Musikparodien und Sprechgesänge tun ein Übriges, um jeden Zuhörer in freudige Erregung zu versetzen. Die polarisierenden Provokationen der frühen Jahre legten den Grundstein für jene befreiende, integrative Volkskunst, die die Zuschauer mittlerweile an der Gruppe sehr schätzen.