10. Nürnberger Fahrrad-Film-Festival

Schnelle Filme auf schmalen Reifen

Dem Fahrrad gehört die mobile Zukunft – das ist offenkundig, auch wenn Nürnberg (mal wieder) beim ADFC-Fahrrad-Klimatest erst kurz vor dem Besenwagen ins Ziel kommt, Radwege gebaute werden, die zwar rot aber viel zu schmal sind und hunderte von Millionen in Auto-Infrastruktur investiert werden.

Schnelle Filme auf schmalen Reifen – endlich wieder zu Hause im Casablanca!
In den letzten beiden Jahren musste das Festival Pandemie-bedingt an Ausweich-Spielorten als Open Air stattfinden. Das war wunderbar – aber ebenso wunderbar ist es, dass wir zum 10. Nürnberger Fahrrad-Film-Festival wieder in unserem Kino in der Südstadt spielen können, und das auch noch am Welt-Fahrrad-Tag!

Das Festival ist so bunt wie lange nicht mehr. Wir starten mit der Nürnberg-Premiere von Ohne Kerosin nach Berlin mit einem politischen Panel im Anschluss (dessen Besetzung bisher noch nicht final ist). Danach setzen wir die Kooperation mit dem International Cycling Film Festival fort – aus Herne kommen wie jedes Jahr die besten kurzen Fahrrad-Filme des Jahres.

Am Samstag dann endlich mal wieder ein richtig toller Fahrrad-Film für Kinder: Madison. Für Kids, die mit dem Fahrrad kommen, gibts freien Eintritt – und nach dem Film schalten wir die Regisseurin zu!
Parallel dazu gibts für alle, die ihn letztes Jahr verpasst haben noch mal den Lastenrad-Film Motherload – Details zum Lastenrad-Special folgen.
Und dann: Drei Filme, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Als Deutschland-Premiere zeigen wir Soul of a Cyclist aus Portugal – ein wunderbar-liebevolles Portät von Menschen, die ihr Leben der Fahrrad-Nostalgie verschrieben haben.
Dann The Bicycle von Arne Körner. Der Spielfilm lief schon beim 4. Nürnberger Fahrrad-Film-Festival. Letztes Jahr war Arne mit seinem Film ‚Gasmann‘ als 35mm-Kopie im Casablanca – und jetzt kommt er erneut zu uns und hat auch seinen ersten Spielfilm als brandneue analoge Filmkopie dabei!
Und weil ein toller Tag im Kino gern auf einer sehr schrägen Note enden darf: Der Festival-Abschluss ist Turbo Kid, ein wilder, dystopischer, trashiger aber ungemein unterhaltsamer Endzeit-Film aus Kanada.

Festival-Flyer

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