Filme des Jahres: Hanns-Peter

Die Filme des Jahres von Hanns Peter aus der Programmgruppe

Meine Filme des Jahres – Top 5

1. Memoir of a Snail
Der Film ist zugleich tieftraurig und doch hoffnungsvoll. Und er schafft es, wie sonst nur Almodovar zu seinen besten Zeiten, dass ein und dieselben Szenen gleichzeitig zum Heulen traurig und ebenso zum Brüllen komisch sind. Und natürlich ist der Film auch formal brilliant: Altmodische Knetgummi-Stop-Motion-Technik und ein überbordendes Füllhorn an Ideen.

2. Hundreds of Beavers
Nix ernsthaftes, aber ein altmodisch daherkommender Film in schwarzweiß ohne Dialog und seeehr lustig.

3. Kein Land für Niemand
Der Dokumentarfilm zeigt einem, was man eigentlich schon weiß, reibt einem aber die Unerbittlichkeit, Gnadenlosigkeit und abgrundtiefe Menschenfeindlichkeit der deutschen und europäischen Abschottungpolitik nochmal deutlich unter die Nase.

4. Sehnsucht in Sangerhausen

5. Im Schatten des Orangenbaums

Darauf freue ich mich am meisten

Hoffentlich wieder viele Filme vorstellen zu dürfen, sowohl welche, die ich schon kenne, als auch welche, die mir noch unbekannt sind.

Schönster Moment im Kino

Die Ehre zu haben, als Biber verkleidet durchs Publikum zu wuseln, um den Film Hundreds of Beavers zusammen mit dem Hauptdarsteller und Drehbuchautor vorzustellen und mich währenddessen nebenbei mit einem Hund zu balgen.

Größte Enttäuschung

Queer von Luca Guadagnino. Fand den Film einfach schlecht gemacht und Daniel Craig (der ja eigentlich was kann) auch.

Beste Wiederentdeckung

Dancer in The Dark von Lars von Trier (2000): Immer noch grandios und immer noch unerträglich anzuschauen, weil so verstörend intensiv.