FilmschweSTERN* ist ein zweitägiges feministisches Filmfestival, das am 15. und 16. August 2026 das erste Mal stattfinden wird. Es versteht sich als Plattform zur Stärkung, Sichtbarkeit und Vernetzung weiblicher und diverser Perspektiven im Film. Unser Ziel ist es, einen inspirierenden Safespace zu schaffen, in dem filmkünstlerischer Ausdruck, inhaltlicher Austausch und strukturelle Sichtbarkeit zusammenkommen. Das Festival setzt sich aus 10 Filmen von FLINTA* Filmemacher*innen und einer Vortrags und Workshop Reihe zusammen.

Kurzfilmwettbewerb – OPEN CALL!

Du kannst jetzt Teil der Filmprogrammreihe bei FilmschweSTERN* werden! An alle FLINTA* Filmschaffende: Reicht jetzt eure Kurzfilme ein!

Bedingungen
– Kurzfilm mit max. 30 min
– eine oder (am liebsten) mehrere leitende Positionen (z.B. Kamera, Regie, Drehbuch  usw.) sind von FLINTA*besetzt.
zur Ermutigung: egal ob Anfänger*in oder bereits sehr etabliert in der Filmbranche. Wir freuen uns auf die Möglichkeit ein diverses und altersübergreifendes Filmprogramm zu erstellen! Wir freuen uns auf euch alle!
– jeder genommene Film wird mit 100€ entlohnt (quasi eine kleine symbolische Förderung für die weitere filmische Karriere:)
Deadline: 15. Juni 2026
Schick uns den Link zu eurem Kurzfilm, einer Vorstellung des Teams und einer kurzen Synopsis an:
filmschwestern@casablanca-nuernberg.de 🫶

Kernidee

FilmschweSTERN* bietet Filmschaffenden und Publikum Raum für Begegnung, Diskussion und gemeinsames Gestalten. Wir möchten auf strukturelle Ungleichheiten aufmerksam machen, konkrete Unterstützungsmöglichkeiten eröffnen und FLINTA in allen Stadien ihrer filmischen Praxis – von Einsteiger*innen und Studierenden bis zu etablierten Regisseur*innen – fördern. Neben dem Zeigen von Filmen junger FLINTA-Filmschaffender, besteht ein wesentlicher Teil des Festivals aus Workshops und Vorträgen.
So wird ein sicherer Raum für FLINTA Personen geschaffen, in dem sie von bereits etablierten Filmemacher*innen lernen und dadurch in ihrem kreativen Selbst wachsen können. Erfahrungsgemäß ist am Filmset ist oft kein Raum dafür da, in einem sicheren Umfeld Erfahrungen sammeln zu können und sich dabei Fehler zu erlauben. Dabei ist es für das persönliche Wachstum und Lernen essenziell, dass es einen Raum, gerade für strukturell benachteiligte Personen gibt, indem dies möglich ist. Unser Ziel ist es deshalb, einen Ort zu kreieren, indem FLTINA ohne Stress, Vorurteile und das ermüdende Kämpfen gegen patriarchale Strukturen lernen können.
Einen Monat vor dem feministischen Filmfestival werden die gehaltenen Vorträge und Workshops der Gäst*innen bekannt gegeben. Es wird nur eine begrenzte Teilnehmeranzahl geben. Das heißt „First come, first serve“. Auf Social Media @filmschwe_stern werden die Workshops bekannt gegeben. Also bleibt gespannt!

Wer steht hinter FilmschweSTERN*?

Emma Păcurariu, gerade einmal 20 Jahre alt, hat nach der Schule viel in der Filmbranche gearbeitet – vor allem in der Licht- und Kameraabteilung. Durch diese vielfältigen Arbeitserfahrungen sowie zahlreiche Gespräche mit Filmemacher*innen wurde ihr immer deutlicher, dass Frauen in dieser Branche oft nicht die gleichen Chancen haben. Daraus entstand in ihr der starke Wunsch, etwas daran zu ändern. Also schrieb sie ihrem Lieblingskino aus der Kindheit – dem Filmkunsttheater Casablanca in Nürnberg – und erzählte von ihrer Idee, ein feministisches Filmfestival zu organisieren. Diese wunderbaren Menschen aus dem Casablanca meldeten sich zurück:
Christoph Forster – Nach einem Studium der Theaterwissenschaft und Philosophie geriet er kurzzeitig auf die schiefe Bahn des Privatfernsehens, bevor er im Casablanca als Programmkoordinator zu seiner Begeisterung für Film zurückfand – vor allem, wenn es um queere und feministische Themen geht.
Sara Hertle – Sie studierte English and American Studies und Skandinavistik und promoviert jetzt in Literaturwissenschaften über das Feenland – also da, wo das ganz große Geld ist. Im Casa hilft sie ehrenamtlich aus und beschäftigt sich gern wie und mit den anderen FilmschweSTERN* mit queerfeministischer Kunst und Kultur.
Yulia Krylova – Nach ihrem Zweifachbachelor in Medienwissenschaft und Soziologie, fing sie mit dem Master in Mediendramaturgie an. Nebenher hat sie bei eigenen Videoprojekten die Rolle als Regisseurin und Drehbuchautorin übernommen. Zusätzlich hat sie bei diversen Filmfestivals gearbeitet. Aktuell ist sie im Casa fürs Programm und Vorführen zuständig, ihr aktuellstes Projekt ist die Organisation eines monatlichen Strick- und Häkelkinos. Parallel arbeitet sie an ihrem nächsten Kurzfilm. Beim diesjährigen Filmpodcast Workshop von „Jugend ohne Film“ hat sie außerdem Kira kennengelernt und für die Filmschwe_STERN* begeistern können.
Kira Reichel – Nach ihrem Bachelor in den Fächern Kunst‑Medien-Ästhetische Bildung und Kulturwissenschaften zog sie für den Master in Filmwissenschaften nach Berlin. In ihren Abschlussarbeiten fokussierte sie sich auf queerfeministische Ästhetiken im Essay- und Experimentalfilm. Sie redet nicht nur gern im Podcastformat über Filme, sondern arbeitet im Kulturbereich an der Schnittstelle von Film und Bildung – mit Stationen in der Ausstellungsproduktion, Filmfestivalorganisation und eigener Programmarbeit im Kinokollektiv Heulsusen.
Zu Viert hatten sie Lust, Motivation und vor allem den Glauben an die Idee – und beschlossen, Emma bei diesem Projekt zu unterstützen und es gemeinsam umzusetzen. Und jetzt sind wir hier und freuen uns sehr, euch davon zu erzählen:
Am 15. und 16. August 2026 findet das erste FilmschweSTERN* Filmfestival statt! 🙂

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren ohne die das Festival nicht möglich wäre: