Das Casablanca zeigt von Februar bis April an drei Sonntagen die drei Filme in restaurierter Fassung.
‚Drei Farben: Weiß‘ folgt am 23. März, ‚Drei Farben: Rot‘ am 20. April.
Der polnische Regisseur Krzysztof Kieslowski erschuf mit den Filmen „Rot“, „Weiß“ und „Blau“ eine beeindruckende Trilogie, die sich, angelehnt an die französische Flagge, übergeordnet mit den Themen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit befasst. Dabei spielen meist Schicksalsschläge eine große Rolle, die seinen Protagonisten widerfahren und denen sie entgegentreten müssen. Kieslowski gehört zu den einflussreichsten europäischen Regisseuren und wurde nicht zuletzt durch die Drei-Farben-Trilogie international bekannt. Ergänzt wird die Edition durch das Drama „Die zwei Leben der Veronika“.
Die Oscar®-ausgezeichnete Juliette Binoche, Zbigniew Zamachowski, Julie Delpy, Irène Jacob und Jean-Louis Trintignant verleihen dabei den komplexen Charakteren die nötige emotionale Tiefe. Die Filme erhielten zahlreiche Auszeichnungen, Rot, der letzte Teil der Trilogie, wurde 1995 für drei Oscars® nominiert.
Drei Farben: Blau
Bei einem Autounfall verliert Julie (Juliette Binoche) ihre Tochter Anna und ihren Ehemann Patrice, der zeitlebens Komponist war. Um ihre Trauer zu bewältigen, beschließt sie, einen radikalen Neuanfang zu wagen, zieht nach Paris, will ihren Landsitz verkaufen und sich vollends von ihrer Vergangenheit lösen. Doch die Freiheit, die sie sucht, erlangt sie erst, als sie sich schlussendlich doch noch mit Patrice und seiner Musik auseinandersetzt.
Im ersten Teil der Drei-Farben-Trilogie fasst der polnische Regisseur Krzysztof Kieslowski das Thema der „Freiheit“ auf, ganz nach den drei Farben der französischen Flagge. Das Drama erhielt zahlreiche Preise, Juliette Binoche („Der englische Patient“) erhielt 1994 für ihre bewegende Darbietung als trauernde Frau einen César.

Casablanca
FR 1993 | R: Krysztof Kieslowski | 93 Min. | ab 12 | frz. OmU