[Special] Eine Gesellschaft, in der Schwarzes Leben egal ist? Schwarzes Erinnern, Aufklären und Kämpfen in Nürnberg
Filmscreening mit anschließender Diskussion
In Kooperation mit der Medienwerkstatt Franken und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) – Nürnberg

Patrizierfamilien in der Kolonialzeit, Straßen wie die Mohrengasse oder eine fragwürdige Darstellung Schwarzer Menschen in der Kunst und in Firmenlogos: In Nürnbergs Stadtbild und Geschichte finden sich viele koloniale Bezüge – sie prägen rassistisches Denken bis heute. Die Nürnberger Ortsgruppe der ISD macht das in einer Führung durch die Stadt sichtbar.

Der Dokumentarfilm begleitet Aktivist*innen, die aus den eigenen Familien-, Community- und Rassismuserfahrungen heraus berichten. Sie setzen sich ein für die Sichtbarkeit Schwarzen Lebens in Nürnberg, für eine Diskussion in der Gesellschaft, der diese Lebensrealitäten nicht egal sein sollten. Außerdem werden Museen, die Stadtverwaltung oder Firmen nach ihrem Umgang mit dem eigenen kolonialen Erbe gefragt.

Im Anschluss an die Dokumentation diskutieren die Filmschaffenden mit Aktivist*innen, Vertreter*innen der Stadtgesellschaft und dem Publikum.

Der Film entstand mit einem Zuschuss der Stiftung „Nürnberg – Stadt des Friedens und der Menschenrechte“. Die Veranstaltung ist gefördert durch die Amadeu-Antonio-Stiftung.


 

Sonntag, 26. April 2026
18:00

Casablanca

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