Kurzfilmnachmittag
5 feministische Kurzfilme sorgsam ausgesucht für die große Leinwand – Mit anschließendem Q&A! 

Dieses Programm erwartet dich bei unserem FilmschweSTERN*-Kurzfilmnachmittag:

Basima – Unsere Lebensfäden
(Farah Nosshi, 14 Min.)

„Basima – Unsere Lebensfäden“ ist kurze Dokumentation, die ich in Kairo gedreht habe. Sie erzählt die Geschichte von Basima Mohammed, einer Teppich-Weberin, die im im Ramses Wissa Wassef Art Center arbeitet, zu der ich seit meiner Kindheit eine enge Verbindung habe. Der Film zeigt, wie Basima und Frauen in ähnlichen Lebensumständen – trotz schwieriger Bedingungen ihren eigenen Weg finden können. Mit ihren Händen hat sie nicht nur kunstvolle Teppiche gewebt, sondern auch ein Leben voller Selbstständigkeit, Stärke und Selbstvertrauen geschaffen. Ihre Geschichte macht deutlich, wie viel Kraft im kreativen Ausdruck steckt und wie er zu einem Werkzeug für Emanzipation und Veränderung werden kann.

Hunger
(Ines Krapat, 5 Min.)

Archetypen von Mutter und Kind werden in einer bubblegum-dystopischen Küche mit dem weiblichen Hunger nach Erfüllung konfrontiert.

Little Pictures
(Lydia Marx, 28 Min.)

In der Videoarbeit Little Pictures agiert eine Kameradrohne als Mitbewohnerin zweier Frauen, die sich ein großes Haus auf dem Land teilen. Die Drohne ist Schwester, Bruder und Freund zugleich und fungiert als Akteur, Bildproduzent und Erzähler des Films. Sie navigiert den Zuschauer durch die Geschichte von Hanna, Lilli und sich selbst. Die Drohne kommentiert, was sie sieht und erlebt. Dabei agiert sie jedoch zunehmend als unzuverlässige Erzählerin, wobei sich in ihren Aussagen und Bildern irreführende Ungereimtheiten ergeben: Hanna liest ein Buch auf dem Kopf, Lilli spielt mit den Zehen Klavier, das Tippen auf der Tastatur wird als Klavierspielen beschrieben, ein Radio wird für einen Hund gehalten, der zerstört, begraben und bestattet wird.

Ein Dicker Sommer
(Laura Hornberger, 19 Min.)

 Drei Frauen möchten den Sommer zurück. Seit ihrer Kindheit ist die Jahreszeit mit Scham gleichgesetzt. Sobald die Temperaturen steigen, beginnt jedes Jahr erneut der Kampf mit ihrem Spiegelbild. Kommentare und Blicke häufen sich. Sie fragen sich: Wie wäre ein Sommer, in dem Körperideale keine Rolle spielen?

Keine Stadt, kein Dorf
(Ekaterina Reinbold, 24 Min.)

Zhenya kommt mit ihrer Familie in einem Vereinshaus zusammen, um den Geburtstag ihres Großvaters zu feiern. Den Anlass möchte sie nutzen, um ihrer Mutter Nadja näherzukommen, die jedoch – wie so oft – ganz in der Arbeit aufgeht und mit den Vorbereitungen für die Feier beschäftigt ist. Als der Leiter des Vereinshauses unerwartet erscheint, wird die Familie auf schmerzhafte Weise mit ihrer Herkunft konfrontiert. Verdrängte Erinnerungen brechen auf und werden zu intimen Monologen über das zurückgelassene Leben in Kasachstan und den Neubeginn in Deutschland.

Alle Infos und das Programm zu unserem Kurzfilmabend findest du hier. 


 


 

Sonntag, 16. August 2026
16:00

Casablanca

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