Dieses Programm erwartet dich bei dem FilmschweSTERN*-Kurzfilmabend:
Shut up and Suffer
(Emma Bading, 20 Min.)
Als die zwei außerirdischen Wesen Ryk und Nono bei der musterdeutschen Gynäkologin Dr. Kratzmann einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen wollen, ahnen sie noch nicht, welche bürokratischen Hürden und Verhaltensregeln auf sie zukommen werden.
Zero Time Moment
(Doria Dolmatova, 4 Min.)
Zero Time Moment ist ein Fulldome/VR-Kurzfilm, der aus der Erfahrung von Emigration entstanden ist — der Desorientierung, körperlicher Entwurzelung, Sprachen, die einander nicht erreichen, einem Körper, der nicht zur Ruhe kommt. Der Film versetzt die Zuschauenden in die Architektur der Angst: ein Bewusstseinszustand, in dem die Zeit einfriert und Ungewissheit räumliche Form annimmt — kreisförmig, bewohnt und schließlich akzeptiert.
Südstrand
(Laura Baalmann, 30 Min.)
Südstrand beobachtet den Mikrokosmos von 16 Jugendlichen während ihres zweiwöchigen Rettungsschwimmdienstes auf der Ostseeinsel Fehmarn. Der Film zeigt, wie sie zwischen Verantwortung, Gruppenzugehörigkeit und persönlicher Selbstfindung navigieren und taucht dabei beobachtend in ihren Alltag ein, wobei das Wasser als stiller, ambivalenter Begleiter auf die Zunahme der NichtschwimmerInnen verweist.
Schwanensee
(Stella Deborah Traub, 6 Min.)
Wenn wir krank sind, ist alles, alles was wir wollen nur eins – nicht mehr krank sein. Die Filmemacher*in sieht einen Schwan im Ententeich und träumt mit Long Covid vom Reich der Gesunden. Ein Essay der von verzauberten Kranken und träumenden Vögeln handelt.
Lucy & Mia
(Kira Bosenius, 25 Min.)
Lucy ist überfordert – sie hat in Mia einen Menschen gefunden, mit dem sie sich so verbunden fühlt wie schon lange nicht mehr. Ihre Beziehung beginnt, wie so oft, auf der vertrauten Ebene einer Freundschaft, doch mit jeder Begegnung wächst in Lucy die Hoffnung, dass Mia vielleicht mehr für sie empfindet. Getrieben von der Angst vor Zurückweisung und dem Wunsch nach Klarheit, wagt Lucy schließlich den entscheidenden Schritt: Sie öffnet ihr Herz und spricht Mia an, nicht wissend, wie sehr dieses Gespräch alles verändern könnte.
Stille Wasser
(Renée Klöffer, 18 Min.)
Surrendered to a depressive episode, Flori lives in isolation in the mountains. However, when a close friend, Mara, unexpectedly loses her job, Flori invites her despite the ongoing episode. Mara’s visit disrupts Flori’s quiet life, and the harmony between the two begins to unravel. An almost uneventful stay turns into an encounter with their own imprints and a self-image that gradually seems to be breaking apart.
Alle Infos und das Programm zum Kurzfilmnachmittag findest du hier.
