Juni 2023: Axel Ranisch

Unsere Fragen gehen im Juni an den Axel Ranisch, dem wir nicht nur großartige Kinofilme verdanken, sondern inzwischen auch mehrere Tatorte – und Opern! Sein neues Werk ‚Orphea in Love‘ startet am 1. Juni und kombiniert Film und Oper auf grandiose Art und Weise!

Was unterscheidet einen guten von einem grossartigen Film?

Ein guter Film bringt mich zum Weinen und Lachen gleichermaßen. Ein großartiger Film erschüttert mich, stellt alles in Frage, was ich glaubte übers Geschichtenerzählen zu wissen und lässt mich wenigstens für drei Nächte schlaflos mit der Frage zurück: Was soll denn jetzt noch kommen?

Womit kann man einen Kinoabend verderben?

Wenn man mir die Handlung vorher erzählt. Das ist mir grad erst mit ‚Die Fabelmans‘ passiert. Ich habe erst im Kino gemerkt, dass ich alle Plotpoints schon kannte. Am liebsten weiß ich gar nichts über den Film. Wenn andere Synopsen und Kritiken vorlesen, halte ich mir die Ohren zu.

Wer sind deine Filmheld/innen?

Menschen, die aus Liebe über sich hinaus wachsen. Der Vater von Billy Elliot zum Beispiel.

Wer war das beste Paar der Filmgeschichte?

Gelten Antagonisten als Paar? Dann Mozart und Salieri!

Auf welchen Film freust du dich aktuell?

Ganz ehrlich, ich freue mich auf nichts so sehr, wie auf Greta Gerwigs Barbie Movie. Vielleicht sind meine Erwartungen auch viel zu hoch. Aber diese Kombination schreit nach Kinoglück.

Foto: unbekannt