Unsere Fragen gehen im Oktober an Julia von Heinz. Ihr brisantes Polit-Drama „Und morgen die ganze Welt“ lief dieses Jahr in Venedig und eröffnet die Internationalen Hofer Filmtage. Am letzten Tag des Festivals zeigen wir den Film als Vorpremiere im Casablanca – und Julia von Heinz kommt mit einem Teil ihres Teams zu uns und stellt den Film vor!
Was unterscheidet einen guten von einem grossartigen Film?
Nach einem großartigen Film gehe ich nach Hause und will etwas verändern in meinem Leben.
Wer sind deine Filmheld/innen?
Dheepan und Yalini aus dem Film Dämonen und Wunder. Zwei große Helden in einer der berührendsten Liebesgeschichte der letzten Jahre.
Im Casablanca gibts kein Popcorn – was sollte man stattdessen mitnehmen dürfen?
Ich würde wahrscheinlich Popcorn hineinschmuggeln. Für mich ist ins Kino gehen auch immer: salziges Popcorn essen. Soviel bis man die eigene Zunge nicht mehr spürt.
Dein ungewöhnlichstes Kino-Erlebnis?
Das SchülerInnen-Screening auf dem Filmfest Giffoni. Über 1000 Schüler sahen meinen Debütfilm in einer Freiluftkulisse und stellten danach kritische Fragen.
Wer war das beste Paar der Filmgeschichte?
Thelma and Louise.
Zu welchem Song müsste dringend ein Film gedreht werden?
„Halt dich an deiner Liebe fest“ von Rio Reiser. Ich hoffe, das wird mein nächster Kinofilm.
Foto: Sebastian Wells/Ostkreuz