Januar 2026: Alison Kuhn

Unsere Fragen gehen an die Regisseurin Alison Kuhn. Ihr Film ‚Holy Meat‘ eröffnet das Kinojahr – eine enorm unterhaltsame Mischung aus grotesker Satire und Heimatfilm!

Was unterscheidet einen guten von einem grossartigen Film?

Ein Film ist gut, wenn er mich unterhält, während ich ihn schaue – großartig ist er, wenn er etwas in mir verändert hat, nachdem ich ihn geschaut habe

Muss man während des Abspanns sitzenbleiben?

Ich würde es empfehlen – er ist schließlich Teil des Films! Wer keine Muße hat, die zahlreichen Namen zu lesen, kann die Zeit wunderbar nutzen, um der Abspannmusik zu lauschen und über das Gesehene zu reflektieren.

Wer sind deine Film-Held:innen?

Oh da gibt es viele … Zum Beispiel Amélie Poulain aus ‚Le fabuleux destin d‘Amélie Poulain‘, Jo March aus ‚Little Women‘, Mildred Hayes aus ‚Three Billboards Outside Ebbing, Missouri‘ oder Mulan

Welche technische Entwicklung hat das Kino ruiniert?

Definitiv das Smartphone. Ich habe in letzter Zeit doch tatsächlich Leute im Kino dabei beobachtet, die parallel durch Social Media gescrollt haben – ein ganz besonderer Charakter hat sogar mal während des Films einen Zoomcall geführt.

Wer war das beste Paar der Filmgeschichte?

Laurel & Hardy!

Foto: Urban Ruths