Vor gut 100 Jahren erfindet LEICA die Kleinbildkamera und verändert damit die Geschichte der Fotografie für immer. Die Geburtsstunde der Street Photography, Reportage und des Fotojournalismus. Mit Hunderten von Meisterwerken renommierter Fotografen erzählt der Film von der Liebe zur Fotografie und von Geschichten hinter bahnbrechenden Fotos.
‚Leica – ein Jahrhundert in Bildern‘ beleuchtet diesen Wandel der globalen visuellen Kultur und lädt uns ein, 100 Jahre Dokumentarfotografie zu erkunden. Der Film porträtiert legendäre Meister dieses Mediums wie Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado, Steve McCurry, Jane Evelyn Atwood, Ralph Gibson und Alex Webb.
Regisseur Reiner Holzemer begleitet zudem zeitgenössische Fotografen bei ihrer Arbeit – darunter JR, der in Neapel ein monumentales Wandbild schafft, Greg Williams, der Filmstars bei den Filmfestspielen von Venedig fotografiert, und Ragnar Axelsson, der die tiefgreifenden Auswirkungen des Klimawandels in Island und Grönland dokumentiert.
Die Kriegsfotografie gilt seit langem als eine der wichtigsten und erschütterndsten Formen der Dokumentarfotografie – sie zeugt von der Menschlichkeit in ihren zerbrechlichsten und widerstandsfähigsten Momenten. Der Film stellt den Schweizer Fotografen Dominic Nahr vor, der seit Jahren über den Krieg in der Ukraine berichtet, sowie den italienischen Kriegsfotografen Gabriele Micalizzi, dessen Leica-Kamera ihm buchstäblich das Leben rettete, als er in Syrien von einer Granate getroffen wurde.
Was diese Fotografen verbindet, ist nicht nur ihr Mut, sondern auch ihre Hingabe an die Kleinbildfotografie, ein Format, das vor einem Jahrhundert mit Leica ins Leben gerufen wurde. Diese Erfindung hat die Art und Weise, wie wir die Welt sehen und festhalten, für immer verändert; sie ist lebendige Geschichte.

Casablanca
DE 2026 | R: Reiner Holzemer | 92 Minuten | ab 12 | mehrsprachige Omu