Ein Mann und sein Sohn begegnen während ihrer Wanderschaft durch die italienische Provinz einem sprechenden Raben, der sie in politisch-philosophische Debatten über Gott und die Welt, Marx und Christus, Geschichte und Revolution verwickelt.
„Große Vögel, kleine Vögel“ ist für mich eine poetische Auszeit von einem lauten Hier und Jetzt: ein phantastischer, komischer, radikal ehrlicher und absurder Spaziergang, der zum Reflektieren einlädt: Wie wollen wir unsere Welt sehen? Pier Paolo Pasolini bietet in 89 Minuten provokanter, symbolträchtiger Spannung einen originellen und zugleich beunruhigenden Zugang. Wir werden angehalten, uns über Macht, Ausgrenzung und unsere eigenen Rollen in der Gesellschaft nachzudenken. Gerade diese schonungslose, tabubrechende Unbequemlichkeit macht den Film für mich so reizvoll und zeitlos“. – Soony über ihren Lieblingsfilm

Casablanca
IT 1966 | R: Pier Paolo Pasolini | 90 Min. | ab16 | OmU