„Disunited Nations – Die UNO und der Nahe Osten“ führt von New York über Genf bis in den Nahen Osten und dokumentiert die humanitären und politischen Abgründe einer Region am Rande der Katastrophe – und einer Weltorganisation in ihrer tiefsten Krise.
2025 feierte die UNO ihr 80-jähriges Bestehen – doch statt Jubel herrscht Ernüchterung. Seit Oktober 2023 war die internationale Gemeinschaft außerstande, den Massakern an palästinensischen Zivilistinnen und Zivilisten in Gaza Einhalt zu gebieten. Der Krieg glich einer Bankrotterklärung des Völkerrechts.
80 Jahre nach ihrer Gründung im Zeichen des „Nie wieder“ stehen die grundlegenden Prinzipien der Weltorganisation auf dem Spiel. Die „palästinensische Frage“ – der am häufigsten behandelte Konflikt in der Geschichte der UNO – bleibt unlösbar und schürt weiter Spannungen in einer der explosivsten Regionen der Welt. UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese bezeichnete die Gewalt in Gaza bereits im März 2024 als Völkermord und löste damit einen Sturm aus, der bis zu Sanktionen durch die Trump-Administration reichte.

Casablanca
FR/BE 2025 | R: Christophe Cotteret | 80 Min. | FSK offen | OmU