Filmtipps

Persönliche Filmtipps aus dem Casa-Team

Die meisten Texte, die Sie auf unserer Seite zu unseren Veranstaltungen und Filmen finden, stammen aus den Presseheften der Filmverleiher.

Sie beschreiben den Inhalt der Filme, weisen auf Preise und Auszeichnungen hin und liefern Informationen zu den Hintergründen und Inhalten.

Aber das reicht uns nicht: Wir wollen unserem Publikum künftig einen Einblick geben in unsere Programmarbeit – warum zeigen wir diesen Film? Warum machen wir diese Veranstaltung? Oft ist der Grund, dass jemand aus unserem Team einen Film auf einem Festival oder einer Verleih-Veranstaltung gesehen hat, dass er ein Fan eines Schauspielers, einer Regisseurin ist oder an einer Thematik besonders interessiert. Sehr oft sind nicht die Filme, die das meiste Publikum versprechen die, die wir auswählen. Und manche Filme sind auch bei uns im Team umstritten.

Für die Filme und Veranstaltungen, die uns aus irgendeinem Grund besonders wichtig sind, gibt es an dieser Stelle persönliche Empfehlungen aus unserem Team – und vielleicht auch mal Pro und Contra!

Wackersdorf

Filmtipp von Matthias (Theaterleiter)

Zugegeben: Es fiele mir schwer, über ‚Wackersdorf‘ Negatives zu schreiben. Der Regisseur Oliver Haffner und der Produzent Ingo Fliess sind alte Freunde des Casa – Olivers erster Spielfilm „Mein Leben im Off“ lief 2010 bei uns, und er war einer der ersten Gäste überhaupt, die wir bei uns begrüßen konnten. Wir haben auch seinen zweiten Film ‚Ein Geschenk der Götter“ gespielt und sofort alles in Bewegung gesetzt, um ‚Wackersdorf‘ ins Casa zu holen.

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17. September 2018


Alles ist gut

Filmtipp von Rainer (Casa-Programmgruppe)

„Alles ist gut“ lief als Debütfilm in der deutschen Reihe auf dem Filmfest München.

Auch auf einem Filmfestival sieht man selten Filme, die einem wirklich nahe gehen, mit denen man sich noch emotional beschäftigt, wenn man das Kino verlassen hat. „Alles wird gut“ hat für mich unter den deutschen Filmen mit Abstand den stärksten Eindruck hinterlassen.

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15. September 2018


Utøya 22. Juli

Filmtipp von Matthias (Theaterleiter)

Es gibt Filme, denen man mit einer gewissen Distanz begegnet. Das Massaker von Utøya als Spielfilm? Nachgespielte Szenen so eines Ereignis? Bringt das Erkenntnisgewinn? Ist das nur ein Gewalt-Porno? Auch im Casa-Team wurden diese Fragen diskutiert.

Ich habe den Film in der Weltpremiere auf der Berlinale gesehen. Er hat mich ab der ersten Sekunde nicht losgelassen und wirkt bis heute nach – etwas, was gerade im turbulenten Festival-Betrieb nur ganz selten ein Film schafft. Er ist technisch brillant, extrem gut gespielt. Er schafft es, das Gefühl zu erzeugen, dabei zu sein bei diesen Jugendlichen, die die schlimmsten 80 Minuten ihres Lebens durchleiden mussten.

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BlacKkKlansman

Filmtipp von Tobias (Casa-Kneipe)

Der Film zeigt, dass man ernste Themen durchaus auch humorvoll erzählen kann:
Lustig aber kein Klamauk, ernst aber trotzdem unterhaltend.
Dazu noch ein toller Plot! Einfach klasse!

Der Film ist aktuell in unserem Programm!




Styx

Filmtipp von Rainer (Casa-Programmgruppe)

Das seit mehreren Jahren kontrovers diskutierte Problem der Asylgewährung in einem spannenden und berührenden Spielfilm verarbeiten – das geht nicht, oder? Während man im deutschen Kino sich hierzu politisch offenbar nicht  zu positionieren wagt, hat der österreichische Regisseur Wolfgang Fischer bei diesem Thema keine Berührungsängste. Und er lässt seine Geschichte erst einmal mit Mitteln des perfekt inszenierten Spannungskinos beginnen, bevor sich seinem eigentlichen Thema zuwendet: Eine nach Erholung strebende Ärztin gerät während ihres alleine organisierten Segeltörns im südlichen Spanien in einem schweren Sturm.

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30. Juli 2018