TV- und Mediatheken-Tipps für die Zeit vom 28. Mai bis 3. Juni 2020

Hier die TV- und Streaming-Tipps für die kommende Woche.
Bei den Ö/R-Sendern sind die Filme meist ab der Ausstrahlung als Stream abzurufen – wir bemühen uns, die Links kurzfristig nachzureichen!

Wer gleichzeitig seinem Lieblings-Kino etwas Gutes tun will, kann natürlich gern eines unserer virtuellen Spenden-Tickets kaufen – das ist kein Muss, hilft uns in der aktuellen Situation aber sehr!

Klassiker, Kultfilme und Filme von Kultfilm-Regisseuren

Freitag, 29. Mai 2020, 22.30 Uhr, RTL2
Kill Bill Vol. 2
von Quentin Tarantino, USA 2004

Samstag, 30. Mai 2020  23 Uhr RTL2
Wall Street
von Oliver Stone, USA 1987

Samstag, 30. Mai 2020 ab 20.15 Uhr, Sat1 Gold
Alfred-Hitchcock-Nacht
20.15 Uhr: Das Fenster zum Hof, USA 1954
22.20 Uhr: Psycho, USA 1960
0.20 Uhr: Der unbekannte Dritte, USA 1959

Sonntag, 31. Mai 2020, ab 20.15 Uhr, Tele 5
Rainer Werner Fassbinder-Nacht
20.15 Uhr: Angst essen Seele auf, Deutschland 1973
22.10 Uhr: Katzelmacher, Deutschland 1969
0.00 Uhr: Despair – Reise ins Licht, Deutschland/Frankreich 1978

Sonntag, 31. Mai 2020,14.35 Uhr, ZDF
Notting Hill
von Roger Michell, Großbritannien/USA 1999

Sonntag, 31. Mai 2020, 20.15 Uhr, 3Sat
Vier Hochzeiten und ein Todesfall
von Mike Newell, Großbritannien 1993

Sonntag, 31. Mai 2020, 22.05 Uhr, 3Sat
Tootsie
von Sidney Pollack, USA 1982

Montag, 1. Juni, 23.30 Uhr, ZDF neo
Der weiße Hai
von Steven Spielberg, USA 1975

Dienstag, 2. Juni, 23.50 Uhr, Kabel 1
Erbarmungslos
von Clint Eastwood, USA 1992

James-Bond-Filme

Donnerstag, 28. Mai 2020, 20.15 Uhr, Vox
Der Morgen stirbt nie
von Roger Spottiswoode,  USA/Großbritannien 1997

Donnerstag, 28. Mai 2020, 22.40 Uhr, Vox
Im Angesicht des Todes
von John Glen , USA/Großbritannien 1985

Sonntag, 31. Mai 2020  22.10 Uhr, RTL
Goldeneye
von Martin Campbell, USA/Großbritannien 1995

Dienstag, 2. Juni 2020, 20.15 Uhr, Nitro
In tödlicher Mission
von John Glen, Großbritannien 1981

Unsere speziellen Film-Tipps

Donnerstag, 28. Mai 2020, 0.55 Uhr, RBB
Elle
von Paul Verhoeven, Frankreich/Deutschland 2016

Der  wendungsreiche Rachethriller basiert auf einem Roman von Philippe Dijan und stellt eine selbstsichere Unternehmerin in den Mittelpunkt,  die in ihrem Haus überfallen und vergewaltigt wird, aber aus speziellen Gründen den Gang zur Polizei meidet. Er gewann eine Vielzahl von Preisen und gilt als ein Höhepunkt von Isabelle Hupperts Karriere. Das gefeierte Comeback von Paul Verhoeven nach 10-jähriger Filmpause ist anfangs eine harte Kost, vereint jedoch zunehmend psychologische Spannung mit abgründigem Humor.

 

Freitag, 29. Mai 2020, 21.30 Uhr, One
Zwei im falschen Film
von Laura Lackmann, Deutschland 2017

Eine nette Beziehungskomödie, das vom nur bedingt erfolgreichen Versuch der Frau (Laura Tonke) erzählt, aus dem eingeschlichenen Alltagstrott auszubrechen und ihren Partner neu zu entflammen. Die Regisseurin, der man inzwischen die kommerziellen Erfolg versprechende „Caveman“-Verfilmung  anvertraut hat, war bei uns im Kino zu Gast.

 

Samstag, 30. Mai 2020, 20.15 Uhr, Pro7
Love, Simon
von Greg Berlanti, USA 2018

Auf den ersten Blick ein mainstreamiges US-Produkt.  Die Besonderheit: es ist der erste Teenie-Film eines großen Hollywood-Studios um eine schwule Liebe. Und die ist sympathisch und mit heiterer Gelassenheit erzählt, was sicherlich Vorurteile abzubauen hilft.

 

Dienstag, 2. Juni 2020, 21.50 Uhr, Arte
Das System Milch
von Andreas Pilcher, Deutschland 2017

Der Grimme-Filmpreisträger beleuchtet die mit der Intensivierung der Milchwirtschaft einhergehenden negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Er zeigt facettenreich und glaubwürdig, was heute hinter dem Lebensmittel Milch steckt, präsentiert viele Fakten und lässt unterschiedliche Sichtweisen zu. Bei uns war diese Doku in der Agenda-Reihe zu sehen.

 

Mittwoch, 3. Juni 2020, 23.50 Uhr, Arte
Waldheims Walzer
von Ruth Beckermann, Österreich 2018

Ein Film, der leider nicht im Casa lief – auch wenn wir ihn gern im Programm gehabt hätten. Ein Dokumentarfilm, der einem als Nachgeborenem den Mund offen stehen lässt: Ist das, was der ehemalige UN-Generalsekretär Kurt Waldheim im Umgang mit seinem Nazi-Lebenslauf geleistet hat, wirklich so passiert?

 

Mittwoch, 3. Juni 2020, 1.55 Uhr ARD
Das Lied der Sperlinge
von Majid Majidi, Iran 2008

Majid Majidi gilt als einer der bedeutendsten iranischen Filmemacher der 1990er und 2000er Jahre. Im neorealistischen Stil erzählt er in ruhigen Bildern vom Wert der Familie und der Freundschaft. Sein Hauptdarsteller Reza Naji bekam bei der Berlinale den Preis als bester Darsteller, der Film wurde als fremdsprachiger Beitrag für den Oscar eingereicht. Warum so ein Film mitten in der Nacht läuft, weiß nur die ARD oder der benötigte DVD-Recorder.

(zusammengestellt von Rainer Mesch, CasaAkademie)