Rosa Luxemburg
Zum 100. Jahrestag der Ermordung Rosa Luxemburgs kommt der preisgekrönte Film von Margarete von Trotta in restaurierter Fassung neu ins Kino.
Wir präsentieren ihn zum Weltfrauentag in einer CasaMatinée in Kooperation mit der Partei Die Linke.
Mitglieder der Linken erhalten ermäßigten Eintritt!

Vor dem Film Einführung durch Kathrin Flach. Die Kulturgeographin mit dem Schwerpunkt der geographischen Entwicklungsforschung setzt sich seit Jahren für Frauenrechte in El Salvador ein.

Alles, was Rosa Luxemburg wollte, war ein glückliches Leben. Doch die gesellschaftlichen Zustände um 1900 fordern den Gerechtigkeitssinn der Pazifistin heraus. Sie mischt sich ein ins politische Geschehen und avanciert zur populärsten Verfechterin eines humanen Sozialismus. Die Kompromisslosigkeit der couragierten Revolutionärin passt nicht ins Parteikonzept der SPD, nach ihrem Ausschluss bleiben Rosa nur noch ihre Mitstreiter Clara Zetkin und Karl Liebknecht. Gefängnisaufenthalte, Prozesse und politische Unruhen bestimmen ihre letzten Lebensjahre. 1919 werden die KPD-Begründer Luxemburg und Liebknecht von der Reichswehr heimtückisch ermordet. Margarethe von Trottas einfühlsames und preisgekröntes Porträt der radikalen Friedenskämpferin ist nicht nur ein Stück deutscher Zeitgeschichte, sondern widmet sich auch den Gefühlen und Motiven seiner Titelheldin. Barbara Sukowa erhielt für ihre eindrucksvolle Leistung das Filmband in Gold und die Goldene Palme als Beste Darstellerin.




Sonntag, 10. März
11:00

Casablanca

D 1986 | R: Margarete von Trotta | 123 Min. | ab 12 | dt. Originalfassung

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