CasaMatinée: Lost in La Mancha
Manchmal schlägt die Wirklichkeit jede Fiktion. Wohl niemand hätte ein Drehbuch abgenommen, dass einem Regisseur – nennen wir ihn Terry Gilliam – so viele Plagen auf den Hals hetzt, um seinen Film – nennen wir ihn THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE – zu verhindern. Doch die Realität machte aus einem geplanten „Making of“ ein Dokument des Scheiterns: Mit mehr als 30 Millionen Dollar europäischem Geld landete die Crew in Spanien. Dort nahmen Düsenjäger das Set unter Lärmbeschuss, ein gewaltiges Unwetter spülte teure Ausrüstung davon. Der Hauptdarsteller bekam Rückenprobleme und konnte nicht mehr reiten. Als Gilliam schließlich das Handtuch warf, blieb ein rekordverdächtiger Versicherungsschaden. Heute kennt man das gute Ende dieser jahrzehntelangen Geschichte – und staunt, wie lange ein Enthusiast wie Gilliam das Feuer einer Idee am Lodern halten kann.

Zum Start von ‚The Man Called Don Quixote‘ der Dokumentarfilm, der erzählt, warum es fast nicht zur Fertigstellung von Terry Gilliams langersehntem Werk gekommen wäre …




Sonntag, 7. Oktober
11:00

Casablanca

USA 2002 | R: Keith Fulton & Louis Pepe | 93 Min. | ab 12 | engl. OmU

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