Architektur-Filmreihe: Extinction
Die Konflikte um nationalstaatliche Souveränitäten von Post-Sowjetrepubliken haben sich in den vergangenen Jahren als gewaltgesättigt und kaum zu schlichten herausgestellt. Entstanden während der Annexion der Krim durch Russland, verhandelt EXTINCTION diese geopolitischen Lagen ausgehend vom nicht De-facto-Regime Transnistrien. Im Zentrum des Films steht der junge Kolya, dessen Solidarität voll und ganz Transnistrien gilt, das sich Anfang der 1990er Jahre von der Republik Moldau unabhängig machte, das allerdings von der Staatengemeinschaft offiziell nicht anerkannt wird. In schwarz-weiß Bildern und mit einem freien, traumähnlichen Erzählmodus begleitet die Kamera Kolya zu Sowjetarchitekturen – steingewordene Utopien, die einst an den gesellschaftlichen Fortschritt mahnten.



Montag, 18. November
19:00

Casablanca

D/POR 2018 | R: Salomé Lamas | 80 Min. | OmU

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