Architekturfilmreihe: Precise Poetry | Zaha Hadid
Double Feature mit zwei Filmen:

PRECISE POETRY: Lina Bo Bardi’s Architecture
A/D 2013 | R: Belinda Rukschio | 54 min | OmeU

Die italienisch-brasilianische Architektin Lina Bo Bardi (1914 – 1992) schuf Poesie durch architektonische Präzision. Enttäuscht über den Konservativismus in ihrer Heimat Italien nach dem Ende des faschistischen Regimes, fand sie 1957 in Brasilien eine neue Heimat und etablierte sich dort als die wichtigste Architektin ihrer Zeit. Bo Bardis Kollegen und Freunde erzählen von den soziopolitischen Bedingungen und den persönlichen Ereignissen, die die Zeitlosigkeit ihres Werks bestimmen. Belinda Rukschios filmische Reise zu Lina Bo Bardis Bauten in São Paulo und Salvador da Bahia versucht die Frage zu beantworten, was von einer Person bleibt in dem Werk, das sie hinterlässt.


ZAHA HADID, AN ARCHITECT, A MASTERPIECE
F 2016 | R: Carine Roy | 52 min

Im Jahr 1993 kann die damals 43-jährige Dame Zaha Mohammed Hadid DBE – Zaha Hadid – ihr erstes Gebäude realisieren. Ausgerechnet in Deutschland: Es ist das Feuerwehrhaus für das Vitra-Werk im südbadischen Weil am Rhein. Die Gründung ihres Architekturbüros in London liegt zu diesem Zeitpunkt bereits 13 Jahre zurück. 2004, elf Jahre später, wird Zaha Hadid für ihr Werk als erste und bis heute einzige Frau mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet und noch immer sind ihre von expressiven Formen geprägten Entwürfe vielen Bauher*inen zu kühn. Ihre berühmtesten Bauten entstehen nach 2004: das London Aquatic Centre, das Guanghou Opera House oder das Heydar Aliyev Center in Baku.

Carine Roy blickt in ihrem Dokumentarfilm auf den Werdegang der irakisch-britischen Architektin zurück.



Montag, 20. Mai
19:00

Casablanca

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