Aktuelles Kinoprogramm

Eine genaue Übersicht über alle Veranstaltungen erhalten Sie, wenn Sie oben rechts auf der Seite auf "Online Reservieren" klicken!

Den aktuellen Programmflyer können Sie hier herunterladen.

 

Ziemliche beste Freunde


Do 2.2. bis Mi 8.2. täglich 18:30 und 20:50 (Di nur 18:30) Uhr, auch Fr/Sa 23:00, So 16:00, Mo 14:00 Uhr. Di 21:20 in der OmU-Fassung.
Do 9.2. bis Mi 15.2. täglich 18:30/20:50, Mo nicht 20:50, Mi abweichend schon 17:30. Auch Fr/Sa 23:00, So 16:20 Uhr. Mo 20:50 in der OmU-Fassung.

Philippe (FRANÇOIS CLUZET) führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten – aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss (OMAR SY), ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger.

Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird...

F 2011 | R: Eric Toledano / Olivier Nakache | 110 Min. | ab 6

http://www.ziemlichbestefreunde.senator.de

 


Gangsterläufer


Do 2.2. bis Mi 8.2. täglich außer Di 18:20 Uhr
Do 9.2. bis Mi 15.2. täglich außer Fr/Mi 20:30 Uhr

Ein Messer in der Tasche, Adrenalin im Blut und einen Traum im Kopf: Gangster sein, und zwar der größte überhaupt. Yehya war 15 und nah dran an seinem Traum, als der Filmemacher Christian Stahl ihn im Treppenhaus kennen lernte. Yehya war nicht nur der nette Nachbarsjunge, sondern auch „Boss von der Sonnenallee“ - einer der Gangsterläufer von Berlin-Neukölln. Und Gangsterläufer wollen Gangsterkarrieren machen. In den Augen der Behörden ein „Intensivstraftäter“, in seinen eigenen „einer der ersten 10 von Neukölln. Ich hab 'nen eigenen Staatsanwalt!“.

GANGSTERLÄUFER zeichnet das eindrückliche Porträt eines „Intensivstraftäters“, dessen Charme, kriminelle Energie und Reflektionsvermögen verblüffen und schockieren.

Dokumentation | D 2010 | R: Christian Stahl | 90 Min. | ab 12
www.gangsterlaeufer.de

 


Faust


Do 2.2. bis Mi 8.2. täglich 18:00 Uhr
Do 9.2. bis Mi 15.2. täglich 18:00 Uhr

"Es gibt Filme, die dich zum Träumen, zum Weinen, Lachen und Nachdenken bringen, und es gibt Filme, die dein Leben für immer verändern. Dies ist einer dieser Filme.“ (Darren Aronofsky)

Der diesjährige Gewinner des goldenen Löwen in Venedig, Alexander Sokurows FAUST, ist nicht nur die Verfilmung von Goethes Klassiker, sondern auch eine radikale Neuinterpretation des Mythos. In deutscher Sprache gedreht und mit internationalem Cast, schuf Russlands Regiestar Sokurow einen magischen und zugleich verstörenden Film. Einen FAUST, wie man ihn kennt aber doch noch nie mit solcher Wucht auf der Leinwand gesehen hat.

RUS 2011 | R: Alexander Sokurow | 134 Min. | ab 16

 


Tage, die bleiben


Do 2.2. bis Mi 8.2. täglich 20:20, Di erst 20:50 Uhr
Do 9.2. bis Mi 15.2. täglich außer Mi 20:40 Uhr, Mi erst 21:10 Uhr

Bei einem Autounfall verliert Christian Dewenter plötzlich seine Ehefrau. Zum ersten Mal sind der untreue Ehemann, sein entfremdeter Sohn und seine pubertierende Tochter gezwungen, gemeinsam als Familie zu handeln. Während jeder für sich mit seinen eigenen Gefühlen kämpft, schaffen sie es nicht, gemeinsam ihre Trauer zuzulassen. Und dann stellen sich der Familie auch noch ganz andere Herausforderungen: welcher Sarg ist der richtige? Wer besorgt die Briefmarken für die Trauerkarten? Und wie versteckt man seine Lebenslügen, wenn plötzlich alles an die Oberfläche getrieben wird?

Pia Strietmann erzählt in "Tage, die bleiben" mit großer Zärtlichkeit und feinsinnigem Humor von einer ganz gewöhnlichen Familie in einer ungewöhnlichen Situation, die jeden von uns treffen kann. Eine Familie wird zerstört und findet dadurch erst zusammen. In jenen Tagen zeigt das Leben seine absurde Seite, die gleichermaßen Weinen und Lachen auslöst - oft zur gleichen Zeit.

www.tagediebleiben.de


Tag und Nacht


In der Woche ab 2.2. nur Do bis So 20:40
In der Woche ab 9.2. nur Fr/Sa 22:50

Lea und Hanna sind Studentinnen in Wien, die einen Job neben dem Studium brauchen. Natürlich könnten sie kellnern - aber Callgirls verdienen mehr.

In TAG UND NACHT wirft die österreichische Regisseurin Sabine Derflinger einen ungeniert normalen Blick auf zwei junge Frauen (Anna Rot und Magdalena Kronschläger), die Prostitution als Abenteuer verstehen und dabei von der Realität überrollt werden.

Drama | Ö 2010 | R: Sabine Derflinger | 101 Min. | FSK offen

http://www.tagundnacht.wfilm.de/

 


Empire Me


In der Woche ab 2.2. nur Fr/Sa 22:30, So 16:20, Mo bis Mi 20:40
In der Woche ab 9.2. nur nur So bis Di 18:20

Der Traum von Utopia, vom besseren Leben im irdischen Paradies wird vom Menschen schon lange und in immer neuen Versionen geträumt. Doch die engmaschigen Lebensprinzipien der globalisierten Weltordnung lassen kaum Alternativen und Visionen zu. Ein Phänomen macht damit Schluss: Das Gründen von Gegengesellschaften. Auf der Suche nach einer idealen Lebenskultur bauen sich hunderte Do-It-Yourself-Staaten ihre eigenen kleinen Welten. Mikronationen, Eco-Villages und Sezessionisten beschreiten mit realen Territorien und Gemeinschaften alternative Wege des Zusammenlebens.

In seinem dokumentarischen Abenteuerfilm EMPIRE ME unternimmt Paul Poet, selbst Veteran alternativer Netzwerke und sozialer Experimente, eine Reise zu sechs dieser Gegenwelten, die unterschiedliche Strömungen dieser Bewegung aussagekräftig repräsentieren. Was auf den ersten Blick bunt, charmant, skurril wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als sympathisch exzentrische Kampfansage – wenn dir deine Welt nicht passt, bau dir deine eigene!

A/D/LUX 2011 | R: Paul Poet | 100 Min.

http://www.realfictionfilme.de/filme/empire-me

 


Wader Wecker Vater Land


In der Woche ab 2.2. nur Fr/Sa 22:50, So 15:50
In der Woche ab 9.2. nur Sa 22:30/So 15:50

Das unterhaltsame und intensive Portrait zweier deutscher Liedermacher, deren Songs und Geschichten ganze Generationen begleiten.

Hannes Wader und Konstantin Wecker gemeinsam unterwegs in Deutschland - eine Sensation, die über viele Jahre nicht für möglich gehalten wurde. Zwei der wichtigsten deutschen Liedermacher, beide politisch und mit bewegten Lebensläufen, in denen sich trotz ihrer scheinbar so unterschiedlichen Persönlichkeiten ein Stück bundesdeutscher Zeitgeschichte widerspiegelt.

Der Gewinner des Publikumspreises des Münchener Filmfests!

D 2011 | R: Rudi Gaul | 90 Min.

waderweckerfilm.de

 


Kurz vor Film: Femme


Früher gehörten sie zu jeder Kinovorstellung: Vorfilme, die den Hauptfilm des Abends einleiteten. Spätestens seit den 70er Jahren wurden sie aber mehr und mehr von Filmtrailern und kommerzieller Kinowerbung verdrängt.

Ein Verlust an Kinokultur, finden wir -- und daher präsentiert das Casablanca als einziges Kino in Nürnberg vor ausgewählten Hauptfilmen kurze Vorfilme, die Lust machen sollen auf den Hauptfilm. Und auf unseres eigenes Kurzfilmlabel "max kurz", unter dem wir auch unser monatliches Kurzfilmfestival präsentieren.

Diese Woche sind wir ganz nah mit der Kamera dabei, beim bösen Erwachen am Morgen danach ...

Kurzspielfilm | R: Donald Kraemer | 5 Min. | ab 6

 


Vorschau

Diese Filme präsentieren wir Ihnen in den kommenden Wochen:

 

The Artist (ab 16. Februar)


Ab 16. Februar im Casablanca!

George Valentin (Jean Dujardin) ist der Superstar des großen Hollywood-Kinos der 20er Jahre. Dem unvergleichlichen Charmeur und Draufgänger fliegen die Herzen des Publikums zu. Er genießt und zelebriert seinen Ruhm und entdeckt wie im Vorbeigehen das Talent der jungen Statistin Peppy Miller (Bérénice Béjo). Doch mit dem Wendepunkt vom Stummfilm zum Tonfilm stehen die beiden Schauspieler plötzlich zwischen Ruhm und Untergang: Valentin will nicht wahr haben, dass der Tonfilm seine Karriere zu überrollen droht. Für Peppy Miller aber bedeutet die neue Technik den Durchbruch: Das Sternchen wird zum gefeierten Kinostar!

Eine einmalige Liebeserklärung an die Magie und Größe des Kinos: Dieser Film ist ein Ereignis.

F/BEL 2011 | R: Michel Hazanavicius | 100 Min.
delphi-film.com/index.php

 


Michael (ab 16. Februar)


Der Gewinner des diesjährigen Max-Ophüls-Preises
Ab 16. Februar als Nürnberger Erstaufführung im Casablanca

MICHAEL beschreibt die letzten fünf Monate unfreiwilligen Zusammenlebens des 10jährigen Wolfgang und des 35jährigen Michael.

"MICHAEL ist ein Horror, aber ein notwendiger. Er entlarvt die Distanz, die wir zwischen den Tätern und uns aufbauen, in dem wir sie Monster nennen, als Selbstbetrug. Großer Film. Muss man sehen." (Die Welt)

Ö 2011 | R: Markus Schleinzer | 96 Min. | ab 16

www.michaelfilm.com
www.max-ophuels-preis.de/prog/wett-preistraeger.php

 


L'Illusionniste (ab 23. Februar)


Vom 23. bis 26. Februar im Casablanca!
Achtung! Nur vier Vorstellungen!

Ein alternder Bühnen-Zauberer hält sich mit kleineren Auftritten in zwielichtigen Bars, Gartenfesten und Cafés über Wasser. Unter den Zuschauern befindet sich ein begeisterter Fan, der ihn nach Schottland einlädt. Dort tritt er zwar nur in einem Pub auf, doch das Publikum weiß seine Künste zu würdigen. Insbesondere das junge Zimmermädchen ist begeistert. Diese Begegnung verändert sein Leben völlig.

"L'Illusionniste" basiert auf einem Drehbuch von Jacques Tati und ist eine ganz unverhohlene Hommage an den großen französischen Filmkünstler. Verfilmt wurde das Buch nun von Sylvain Chomet als wunderschöner Animationsfilm, der völlig ohne gesprochene Worte auskommt.

"Als fesselnde Liebeserklärung für die Fans erwachsener Animationsfilme ist 'L'Illusionniste' ein Gegenmittel gegen die grelle Mainstream-Kost." (Rotten Tomatoes)

F 2010 | R: Sylvain Chomet | B: Jacques Tati | 80 Min. | ohne Dialoge
lillusionniste-lefilm.com
Präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Institut Français

 


Trans Bavaria (ab 1. März)


Ein Publikumsliebling der Hofer Filmtage 2011!
Zum Bundesstart im Casablanca

Die Revolution spricht Bayerisch: Seit er denken kann, hadert Quirinalis (19) mit dem Schicksal, das ihn, die Grundregeln jeder Rebellenbiografie missachtend, als Sohn zweier liberaler Pädagogen in Niederbayern zur Welt kommen ließ. Soeben vom Staat mit den besten Noten ins Leben entlassen, ist er drauf und dran, den brotlosesten Beruf zu ergreifen, den Bayern zu bieten hat: Revolutionär.

Gemeinsam mit seinen beiden Freunden Joker und Wursti bricht er nach dem Abitur in einem gestohlenen Metzgereitransporter zu seinem ganz persönlichen Jakobsweg auf: Ziel ist der Rote Platz in Moskau, wo er sich vom ergrauten Trainingsanzug-Guerillero Fidel Castro berufliche Ratschläge holen will. Im Gepäck haben sie lediglich einen Kasten Spezi und eine unbrauchbare Landkarte. Eine abenteuerliche Reise beginnt ...

D 2011 | R: Konstantin Ferstl | 120 Min.
www.caporetto.de

 


Kairo 678 (ab 8. März)


Ab 8. März zum Bundesstart im Casablanca

Ein Film auf der Höhe der Zeit zum arabischen Frühling: In seinem Regiedebüt greift der Drehbuchautor Mohamed Diab das im Land am Nil und von der Revolution tabuisierte Thema der sexuellen Belästigung auf. Diab erzählt von drei Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, die sich nicht länger mit männlichen Übergriffen abfinden wollen. Fayza (Boshra) wird ständig in den überfüllten Bussen der Metropole begrapscht, Seba (Nelly Karim) wurde vor Jahren Opfer einer Massenvergewaltigung und Nelly (Nahed El Sebaï) ist bei einem Überfall nur knapp ihren Peinigern entkommen. Ganz unterschiedlich reagieren die Frauen, die nicht mehr Opfer sein wollen - die eine zieht vor Gericht, die andere das Messer ...

ÄGY 2010 | R: Mohamed Diab | 100 Min.

http://www.arsenalfilm.de/kairo678/index.htm

 

 


The Lady (ab 5. April)


Ab 5. April zum Bundesstart im Casablanca

Dieser Film ist anders geworden als geplant: Als Aufruf an die internationale Öffentlichkeit, die Situation der seit Jahrzehnten unter einer Militärdiktatur lebenden Menschen in Myanmar wahrzunehmen hatte Luc Besson das Portrait der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi geplant. Kurz vor Fertigstellung des Films konnten Besson, seine Hauptdarstellerin Michelle Yeoh und sein Filmteam live im Fernsehen verfolgen, wie das Unglaubliche geschah: Rund um das Haus, in dem Suu Kyi seit Jahren im Hausarrest gelebt hatte, wurden die Barrikaden abgebaut, seit Ende 2010 kann sie sich frei bewegen.

"The Lady" ist also ein Film mit einem optimistischen Ende geworden - das Portrait einer Frau, die wie Gandhi oder Martin Luther King eine Symbolfigur für den gewaltfreien Widerstand gegen ein Unrechtssystem ist. Ein großartiger Film über eine großartige Frau.

F/UK 2011 | R: Luc Besson | 132 Min. | FSK offen

thelady-film.de

 


Sondervorstellungen

"Kino plus" lautet das Motto des Casablanca: Kino mit Courage, also Filme mit Diskussionen, Kurzfilme, Live-Musik, Theater, Lesungen. Kino, das über den Abspann hinauswirkt!

 

Kino am Nachmittag – 6. Februar


Montag, 6. Februar, 14:00 Uhr: "Ziemlich beste Freunde"

Kino am Nachmittag – Ein neues Angebot für alle, die gerne nicht erst am Abend ins Kino gehen.

An jedem ersten und dritten Montag im Monat präsentieren wir ab sofort immer um 14 Uhr einen ausgesuchten Film aus unserem Programm. Ab 13 Uhr und nach der Vorstellung ist unsere Kinokneipe geöffnet, in der wir zu günstigen Preisen Kaffee und Kuchen anbieten.

Wir präsentieren das Kino am Nachmittag in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt Nürnberg!

 


40 Jahre "Pro Familia" in Nürnberg: Eine Filmreihe


Im Mai 2012 jährt sich die Eröffnung der Beratungsstelle von Pro Familia in Nürnberg zum 40. Mal. Aus diesem Anlass zeigt das Casablanca in Zusammenarbeit mit Pro Familia vier Spielfilme, welche die Vielfalt der Themen spiegeln, die auch die Arbeit der Institution ausmacht.

Jeder der Filme wird mit einer thematischen Einführung und der Möglichkeit zur anschließenden Diskussion gezeigt.

Das Programm:

7. Februar: Drei
13. März: Beim Leben meiner Schwester
17. April: XXY
5. Mai: Me Too

 


Zum 80. Geburtstag: Gerhard Richter Painting


Zum 80. Geburtstag von Gerhard Richter am 9. Februar nimmt das Casablanca die Dokumentation "Gerhard Richter Painting" nochmals ins Programm. Herzlichen Glückwunsch!

Ab 9. Februar Donnerstag/Freitag/Samstag jeweils 18:20 und Sonntag, 16:00 Uhr

Die Filmemacherin Corinna Belz durfte den Maler Gerhard Richter bei der Arbeit an einer Serie großer abstrakter Bilder begleiten: Das eindringliche Porträt eines Künstlers bei der Arbeit und ein faszinierender Film über das Sehen selbst.

"Dass es jetzt einen Film gibt, der Gerhard Richter im intimen Ringen mit der Leinwand zeigt, ist so etwas wie eine Sensation." (Welt am Sonntag)

 


Improtheater: Hieronymus Zott


Freitag, 10. Februar, 21:15 Uhr

"Das könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein..." Hieronymus Zott spielen Improvisationstheater im Casablanca. Weder Zuschauer noch Akteure wissen, was auf der Bühne passiert. Vorgaben aus dem Publikum und blitzschnelle Einfälle der Schauspieler sind die Mischung, aus der Spaß und Spannung gemacht sind.

http://www.hieronymus-zott.de/

 


max kurz: Überfall - Take The Money And Run

Freitag, 17. Februar, 21:00 Uhr

Geld alle? Dann geh zur Bank! Oder zur Tanke. Aber Achtung: Überfallgefahr. Zehn Kurzfilme zeigen, wie Profis und Amateurverbrecher mehr oder weniger erfolgreich an Bares kommen. Ob Untote, kriminelle Konkurrenz, die falsche Telefonnummer oder aufkommende Vatergefühle – irgendwas kommt meist dazwischen und macht es komplizierter als man dachte. Da heißt es „Hände hoch“ und gleichzeitig „ Augen auf“. Die Kurzfilmspezialisten von interfilm in Berlin haben ein Paket von Kurzfilmen aus Australien, Brasilien, Frankreich, Kanada, Russland, Singapur und Spanien geschnürt. Nicht fehlen darf dabei natürlich der deutsche Überfallklassiker mit Florian Lukas & Inga Busch. „Life is too short to dance with ugly women”.

 


Who killed the electric car?


Sonntag, 19. Februar, 11:30 Uhr

Elektroautos sind keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Bereits Mitte der 90er Jahre wurden in Kalifornien die ersten Elektrofahrzeuge serienmäßig produziert. Sie waren leise, schnell, verursachten keine Abgase und fuhren ohne Benzin. Dann jedoch verschwanden sie und wurden verschrottet – sie wurden durch die

Hersteller zurückgerufen und bis auf drei Exemplare vernichtet. Aber warum? Der Film beleuchtet die Mitwirkung von Politikern, Automobilherstellern, der amerikanischen Regierung und der Bevölkerung an dem Untergang der Elektroautos.

Diskussionspartner: Michael Vogtmann (DGS)

Dokumentarfilm | USA 2006 | Regie: Chris Paine | 89 Min. | OmU

 


Preview mit Regisseur: Trans Bavaria


Donnerstag, 23. Februar, 20:00 Uhr

Genau eine Woche vor dem Bundesstart ist das niederbayerische Roadmovie "Trans Bavaria" bereits im Casablanca zu sehen.
Der Regisseur Konstantin Ferstl kommt nach Nürnberg und stellt seinen Film vor!

D 2011 | R: Konstantin Ferstl | 120 Min.

www.caporetto.de

 


Trailhead


Freitag, 24. Februar, 21:00 Uhr

Trailhead, das Projekt des Berliner Songwriters Tobias Panwitz, ist eine Seltenheit in der deutschen Musikszene. Er kombiniert er feinfühligen, energiegeladenen Folkrock mit bildstarken Inhalten, wie es hierzulande nur wenige Musiker in englischer Sprache tun. Motive von Rastlosigkeit, Sehnsucht, Verlust und Versöhnung ziehen am Hörer vorüber, während Trailhead Erlebnisse zwischen Spanischen Wegen, schwedischen Inseln, amerikanischen Landstraßen, baltischen Küsten und lettischen Flüssen besingt.



Filmreihe "Weltethos": Was uns zusammenhält


Vom 12. März bis 2. April immer am Montag, 19:00 Uhr

Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Gibt es über alle kulturelle, soziale und religiöse Vielfalt hinaus gemeinsame ethische Grundlagen? Welche Gemeinsamkeiten verbinden uns, wo kann Trennendes überwunden werden?

Die Stiftung Weltethos, 1995 auf Initiative von Hans Küng gegründet, spürt diesen Fragen nach.

In Fortsetzung der ersten Staffel im Herbst 2011 beschäftigt sich die Fortsetzung der Filmreihe nun mit den fernöstlichen Religionen!

12.3.2012: Stammesreligion – mit Prof. Dr. Johannes Triebel, MissionEineWelt

19.3.2012: Buddhismus – mit Christian Hackbarth-Johnson

26.3.2012: Hinduismus – mit Prof. Dr. Andreas Nehring, Religionswissenschaft Uni Erlangen

2.4.2012: Konfuzianismus/Chinesische Religon, Prof. Dr. Monika Gänßbauer, Institut für Sinologie der Uni Erlangen, Konfuziusinstitut 

Näheres und Informationen zu allen Filmen unter http://www.weltethos-nuernberg.de.

 


"Sie streifen so nah am Geheimnis" - Eine szenische Lesung


Freitag, 23. März 2012, 19:30 Uhr. Eintritt: 20 EUR / ermäßigt: 16 EUR

Szenische Lesung mit Graziella Rossi und Helmut Vogel:
Bei Sigmund Freud auf der Couch. Aus dem Tagebuch der Schweizer Analysandin Anna G.

Die junge Ärztin Anna G. aus einer wohlhabenden Zürcher Familie begibt sich zu Freud in Analyse.

Analysebeginn: 1. April 1921, eine Stunde täglich, inklusive Samstag. Anna G. ist zu dem Zeitpunkt 27, Sigmund Freud 65 Jahre alt. In Form eines losen Tagebuchs protokolliert sie, was sie bewegt. In den Worten von Anna G. wird Freuds Arbeitsweise sichtbar, können wir ihn beim Deuten beobachten, erleben wir ihr Unbehagen und ihre Widerstände, erahnen wir ihr Unbewusstes, eingepackt in Träume, und bekommt das Sexuelle Bedeutung.

Anna G. lässt den Begründer der Psychoanalyse zu Wort kommen, der dadurch eine unbekannte Kontur und Körperlichkeit erhält. Die Aufzeichnungen sind ein Beispiel für die Poesie der Psychoanalyse.

Produktion: sogar Theater Zürich | Spieldauer: 70 Minuten | ohne Pause

Eine Veranstaltung des Casablanca Filmkunsttheater in Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychodynamische Psychotherapie Nürnberg (PIN), dem Institut für Psychoanalyse Nürnberg-Regensburg (IPNR), dem Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse von Kindern und Jugendlichen Nürnberg (KIP) und der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum Nürnberg.