Was ist die Casa-Akademie?

Im Mittelpunkt der CasaAkadamie stehen Themen wie herausragende Regisseure und ihre relevanten Werke, Filmgeschichte und wegweisende Filmepochen sowie aktuelle Entwicklungen in Film und Fernsehen. Tiefere Kenntnisse oder Vorarbeit wie die Lektüre von Fachliteratur bzw. vorherige Besuche von Filmen sind dabei nicht erforderlich, wichtig ist allein ihr filmisches Interesse. Die Veranstaltungen finden in loser Reihenfolge statt.

Eine Anmeldung per E-Mail ist bis spätestens 2 Tage vor dem Termin erwünscht unter akademie(at)casablanca-nuernberg.de
Die Veranstaltungen finden im CasaLaden statt (Zugang Kopernikusplatz 32), Eintritt: 10,00 € (erm. 7,00€)

Wie versteht man einen Film? Einführung in die Filmanalyse

Samstag, 3. März, 13:00 bis 16:00 Uhr

Filme zu verstehen ist auf den ersten Blick leicht. In der Regel folgt der Zuschauer der Handlung und genießt das Illusionserlebnis des Kinos, das sich  zumeist aus einer Mischung von Spannung, Komik, (großen) Gefühlen und Einsichten zusammensetzt. Doch nicht alle Filme, insbesondere die des „Arthouse- und Autorenkinos“, sind für den Zuschauer auf den ersten Blick zu entschlüsseln. Und auch Filme des „Blockbuster-Kinos“, die für ein breites Publikum produziert wurden, transportieren unter der Oberfläche vielfältige Botschaften, die nur für geschulte Augen und Ohren wahrnehmbar sind.
In dieser Veranstaltung der CasaAkademie soll es um eine Einführung in die Filmanalyse gehen. Diese versucht neben einer Analyse der Handlung den versteckten Botschaften von Filmen auf die Spur zu kommen. Dabei werden insbesondere formale Gestaltungsmittel des Films (Kameraeinstellungen, Montage, Farbgestaltung u.a.) untersucht und in eine Beziehung zur Handlung gesetzt, um so Botschaften und die verborgene, „latente Ebene“ des Films (besser) zu verstehen. Am Beispiel ausgesuchter Spielfilmfragmente wird insbesondere in das Filmanalysemodell des Medienwissenschaftlers Werner Faulstich eingeführt.

Der Referent:

Dr. Norbert Walz studierte Philosophie und Soziologie und ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Er veröffentlichte etliche philosophische Texte und ist zudem als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Casablanca seit mehreren Jahren mit Filmanalyse und Filmtheorie beschäftigt.