Kino für Schulklassen

Kino ist ein Ort des Lernens.

Filme begleiten Kinder und Jugendliche als zentrales Medium im Alltag. Deshalb ist Medienerziehung auch in den Lehrplänen aller Schularten enthalten. Das gemeinsame Ziel von Pädagogen und Eltern muss sein, Kinder für das, was sie  in den Medien hören und sehen, zu sensibilisieren und sie zu kritischen Mediennutzern zu erziehen.

Im Casablanca Schulkino können Schüler

  • lernen, Filme zu „lesen“,
  • durch den Austausch über das Gesehene, eigene Eindrücke verarbeiten,
  • sich mit Filmfiguren identifizieren oder sie ablehnen, um eigene Handlungsmöglichkeiten und Sichtweisen zu reflektieren,
  • die emotionale Wirkung von Filmen erkennen und lernen, sich kritisch mit dem Gesehenen auseinanderzusetzen.

Unser Angebot

Alle im Casablanca aktuell laufenden Filme können kurzfristig nach Voranmeldung als Schulveranstaltung organisiert werden.

Ihren Wunschfilm organisieren wir gerne für eine Schulveranstaltung im Casablanca. Voranmeldung mindestens zwei Wochen vor dem Termin. Die Mindestteilnahmezahl beträgt hier 60 Schüler.

Film und Führung: Das Casablanca Filmkunsttheater versteht sich als Arthouse Kino mit dem besonderen Profil Kino plus, d.h. Filmveranstaltungen mit Diskussionspartnern oder Bühne für Kleinkunstveranstaltungen. Es ist ein sehr gutes Beispiel für einen Kinobetrieb in Vereinsträgerschaft mit hohem Anteil ehrenamtlichen Engagements. Wir erläutern dieses Konzept gerne im Rahmen einer Führung.

Gebühr pro Schüler: 3,50 €/ eine Lehrkraft frei

Kontakt/ Anmeldung:   schulkino(at)casablanca-nuernberg.de

Bitte geben Sie an:

  • Filmwunsch/ bzw. Thema (wir beraten Sie gerne)
  • Wunschtermin
  • Schule und Klassenstufe, Anzahl der Schüler
  • Kontakt/ Ansprechpartner mit Telefon (privat) und E-Mail

Wandertag ins Kino

„Beste Zeit“ und „Beste Gegend“

D 2007, Regie: Marcus H. Rosenmüller, 95Min. /90 Min.

Marcus H. Rosenmüller zählt zu den jungen Filmemachern der "bayrischen Nouvelle Vague", deren Geschichten zwar in der Provinz verwurzelt sind, aber Themen aufgreifen, die junge Menschen überall bewegen. in beiden Filmen erzählt er über eine Jugend zwischen Dorfleben und den Sehnsüchten nach der großen Liebe und der großen Freiheit, zwischen Kindsein, pubertärer Verunsicherung und den Wünschen und Hoffnungen für die Zukunft.

„Beste Zeit“ macht mit Kati (Anna Maria Sturm) und ihrer besten Freundin Jo (Rosalie Thomass) bekannt, die beide von der großen weiten Welt träumen: "Fahrtwind und Freiheit. Sehnsucht und Liebe. An Tschik und a Bier. Und den Vollmond als Wegweiser", so stellten sich die beiden Mädchen den Duft von Freiheit und Abenteuer vor. Aber da ist ja noch die Sache mit der Liebe... Als die große Freiheit zum Greifen nah ist, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wende.

„Beste Gegend“ spielt zwei Jahre später: Das Abitur liegt nun endlich hinter Kati, und die Welt steht ihr und ihrer besten Freundin Jo weit offen. Allerdings hat Jo die Abschlussprüfung verhauen und soll zur Nachprüfung antreten. Doch sie denkt nicht im Traum daran, denn in die Schule, so hat sie sich entschlossen, bringen sie keine zehn Pferde mehr – sie hat gemeinsam mit Kati andere Pläne: In Katis lilafarbenem altem Mercedes – ein Geschenk des Vaters zum Abitur – wollen sie erst einmal die große weite Welt erkunden. Doch schon kurz hinterm Brenner ist Schluss, und dann kommt alles anders.