Jazz-Filme im Casablanca

Die Jazz-Filmreihe im Casablanca – von Juni bis Oktober 2017.

Eine Kooperation des Casablanca mit dem Jazz-Studio Nürnberg e.V.: www.jazzstudio.de

Jazz-Freunde werden Kino-Freunde – und umgekehrt: 

Von Juni bis Oktober 2017 haben alle Mitglieder des Jazzstudio Nürnberg e.V. ermäßigten Eintritt für alle Vorstellungen des Casablanca – und alle Mitglieder des Casa e.V. zahlen bei den Veranstaltungen des Jazzstudio den ermäßigten Preis!

Der Programmflyer:


Django

Sonntag, 29. Oktober, 19:00 Uhr
Eintritt für Film & Konzert: 18 € / 15,50 € ermäßigt

Online-Tickets (Achtung: Platzkarten! Nur Vorverkauf, keine Reservierung)

Danach Live-Konzert von ‚Djangology‘:
Hyun-Bin Park (Solo-Gitarre), Roland Wondra (Rhythmus-Gitarre), Matthias „Clarino“ Ernst (Klarinette) und Alexander Fuchs (Bass).


Frankreich 1943: Der begnadete Jazzgitarrist Django Reinhardt ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert die Zuhörer mit seinem Gypsy-Swing – einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Doch Django weigert sich, seine Musik in den Dienst der Nazis zu stellen.
In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen Freigeist, dessen Leben so improvisiert ist wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen.

Reda Kateb spielt die Titelfigur hinreißend, aber nicht als ekstatischen Traumtänzer, sondern als durchaus selbstgefälligen Menschen, der sich langsam aus seiner geistigen Beschränkung auf die Kunst herausarbeitet. In der ersten, langen, aber auch mitreißend gefilmten Konzertszene sieht man ihn arrogant grinsen, wenn er seinen beiden gesunden Fingern beim Tanz übers Griffbrett zuschaut; gleichzeitig sieht man die Konzentration, die sein brillantes Solospiel erfordert. Gerade in ihrer Wirklichkeitsnähe, in ihrer Betonung des Gemachten gegenüber dem Faszinierenden vermögen die Musikszenen zu fesseln. (BZ)

F 2017 | R: Étienne Colmar | 115 Min. | OmU | FSK offen